ZGB

21'180 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 409/424

Als Norm
  1. BGE 54 III 29421.09.1928Wer auf der Zwangsversteigerung in gutem Glauben eine F 0 r der u n g erwirbt, ist in seinem Erwerb auch dann geschützt, wenn die versteigerte Forderung nicht dem Betriebenen, sondern einem Dritten zustand, mag dieser zwar nicht in der Lage gewesen sein, Widerspruch zu erheben.
  2. BGE 54 III 20007.07.1928Fäll t dem gepfändeten :8 c h u I d ne r ein e Er bs c h a f tal s A I lei n erb e n an. so kann eine Nachpfändung nur die einzelnen Erbschaftssachen beschlagen. Nimmt alsdann das Betreibungsamt im Auftrage der Vormundschaftsbehörde die Liquidation und Verteilung der Erbschaft un
  3. BGE 54 II 24606.07.1928Verantwortlichkeit aus Besitz, Art. 938 ff. ZGB: Voraussetzungen des gut e n 0 der bös e n G lau ben s des Besitzers, namentlich bei Grundstücken, insbesondere der mala fides superveniens.
  4. BGE 54 II 32304.07.19281. Art. 216 OR. Vorkaufs- oder Kaufsrecht? Begriffliche Abgrenzung. Auslegung einer Vertragsklausel. Berücksichtigung der Interessenlage des Berechtigten und des von ihm mit der Vereinbarung verfolgten Zweckes (Erw. 1-3). 2. Konversion der mangels der gesetzlichen Form ungültige
  5. BGE 54 II 31403.07.1928Aufwertung eines einer schweiz. Bank gewährten Darlehens in Mark: 1. Ortliche Rechtsanwendung (Erw.2). 2. Lücke im Vertrag, die vom Richter in analoger Anwendung des deutschen Aufwertungsrechtes als lex contractus zu ergänzen ist (Erw. 3. Ausschluss der Aufwertung nach Massgab
  6. BGE 54 II 34129.06.1928Art. 156 al. 2 CC. L'obligation de contribuer aux frais d'entretien et d'éducation de l'enfant cesse à la majorité de ce dernier.
  7. BGE 54 III 25429.06.1928Gegenüber einer auf Grund eines Güterstandwech~s erfolgten g ü t e r r e c h t I ich e n Aus ein a n der set z u n g ist für eine Anfechtungsklage kein Raum. (Erw. 1). Eine g ü t e r r e c h t 1 ich e Aus ein a n der set z u n g im Sinne von Art. 188 ZGB liegt auch dann vor, wen
  8. BGE 54 II 23828.06.1928Art. 1 5 6 Z G B: Besuchsrecht. Der Richter kann dem besuchsberechtigten Elternteil eine Gewährleistung für die richtige Ausübung des Besuchsrechts auferlegen. Die nähere Bezeichnung der Gewähr kann er der Vormundschaftsbehörde überlassen. Die Gewähr darf jedoch nicht in einer Ge
  9. BGE 54 II 28319.06.1928Bejahung der Rückzahlungspflicht für Geld, das im Hinblick auf Eingehung einer Ehe hingegeben worden war, unter Zugrundelegung der Bestimmungen über das Darlehen oder derjenigen über den Auftrag (speziell Art. 400 OR). Ablehnung einer Schenkung (Erw. 2). Mangelnder Beweis für ein
  10. BGE 54 III 16502.06.1928Vollstreckung ausländischer Urteile: Wird in Anwendung kantonalen Prozessrechtes — nicht Staatsvertragsrechtes — gestützt auf ein ausländisches Urteil der Rechtsvorschlag aufgehoben, &0 kann die Betreibung nur in demjenigen Kanton ohne weiteres fortgesetzt werden, wo die definit
  11. BGE 54 I 24301.06.1928Bundesrechtlicher, dem Art. 59 BV derogierender Gerichtsstand am Wohnsitz des klagenden Ehegatten für die Verfügungen nach Art. 169, 170 ZGB, auch soweit sie die Festsetzung von vermögensrechtlichen Forderungen (Unterhaltsansprüchen) an den anderen Ehegatten zum Gegenstand haben.
  12. BGE 54 II 24431.05.1928B e s i t z, R e c h t s s c hut z, Art. 920, 930, 931 ZGB: Der Besitzer einer beweglichen Sache kann die Vermutung seines Eigentums auch demjenigen gegenüber geltend machen, von welchem er die Sache erhalten hat.
  13. BGE 54 II 19209.05.1928L'art. 10 CCS n'a trait qu'à la preuve d'actes juridiques, il ne vise pas les actes illicites. L'art. 43 CO consacre la libre appréciation des preuves seulement en ce qui concerne le dommage mais non en ce qui concerne l'acte dommageable.
  14. BGE 54 II 19709.05.1928Art. 554 ZGB: Rechtsstellung des Erbschaftsverwalters (Erw. 1). Art. 602 ZGB: Teilliquidation bezüglich eines Erbschaftsaktivums infolge Verzichts eines Erben zu Gunsten der übrigen Erben auf einen dem Nachlass zustehenden Anspruch? '1 (Erw. 2). Sc h u I der las s: Beweislast.
  15. BGE 54 II 25001.05.1928Juristische Personen werden auch durch Rechtshandlungen von Personen ohne Organ qualität rechtsgültig verpflichtet, wenn dieselben durch ein Organ zur Vornahme bestimmter Handlungen bevollmächtigt sind. Analoge Geltung dieses Grundsatzes für öffentlich-rechtliche Körperschaften,
  16. BGE 54 II 7129.03.1928Délimitation des compétences du juge et de l'autorité tutélaire pour appliquer les articles 285, 283 et 284 ces aux parents divorcés.
  17. BGE 54 II 7729.03.1928ZGB Art. 23, 26, 375, 377 Abs. 3, 397: Die Ernennung eines Beirates soll stets ver Ö f f e n t 1 ich t werden, ausser bei Anstaltsversorgung. Die Veröffentlichung in einem amtlichen Blatte des Wohnsitzes und der Heimat genügt. Rechtsfolgen der Nicht-Veröffentlichung. Wohnsitz ode
  18. BGE 54 II 8529.03.1928Zivr. Verh. Ges. Art. 79 (in der Fassung des Art. 59 des Schlusstitels des ZGB), Art. 28 Ziff. 2; ZGB Art. 156, 157: Voraussetzungen, unter denen ein im Auslande wohnender schweizerischer Ehegatte, welcher am ausländischen Wohnsitze des anderen, getrennt lebenden Ehegatten Schei
  19. BGE 54 II 14227.03.1928Boycott. — La responsabilité du syndicat est engagée par les actes du secrétaire qui, au su du syndicat et sans protestation de sa part, se comporte comme son représentant (consid. 1). Est contraire aux bonnes mœurs (art. 41 al. 2 CO) le fait de mettre à l'index un ouvrier pour
  20. BGE 54 II 11025.03.1928Die Pro v 0 kat ion von Miterben (auf Klage des Erbschaftsverwalters hin) zur Geltendmachung von Forderungen der Erbschaft gegen (andere) Miterben verstösst gegen Bundesrecht (Erw. 4), dagegen nicht die Provokation zur Geltendmachung von Ausgleichungansprüchen (Erw. 5). Bedeutung
  21. BGE 54 II 10622.03.1928Action en rapport. — Il Y a libéralité partielle lorsqu'une personne vend ou abandonne à l'un de ses héritiers un immeuble rural contre des prestations sensiblement inférieures à la valeur de rendement du domaine. Portée de l'expertise judiciaire pour la fixation de la valeur i
  22. BGE 54 III 7122.03.1928SchKG Art. 65 Ziff. 2: In der Betreibung des Zessionars der Forderung eines Mitgliedes der Verwaltung (oder des Vorstandes oder eines Prokuristen) einer Aktiengesellschaft (einer Genossenschaft oder eines im Handelsregister eingetragenen Vereines) gegen die Aktiengesellschaft (Ge
  23. BGE 54 II 10015.03.1928Action en réduction. — Le second mari ou la seconde femme ont qualité pour demander la réduction des libéralités faites par le défunt, avant la nouvelle union, aux enfants d'un premier lit, dans les limites de la quotité disponible. n y a libéralité partielle, lorsque l'intéress
  24. BGE 54 II 9315.03.1928Aus g lei c h u n g, Art. 626 ZGB, und Her a b s e tz u n g skI a g e, Art. 527 ZGB: Der Verkauf landwirtschaftlicher Grundstücke an einen Präsumtiverben zu einem dem Ertragswert entsprechenden Preise bildet keine der Ausgleichungspflicht oder Herabsetzung unterworfene Zuwendung
  25. BGE 54 II 11509.03.1928Zug eh ö r, ZGB Art. 644 (Erw. 1) a) nach der am Ort üblichen Auffassung: Die Nachprüfung des Bundesgerichtes im Berufungsverfahren ist auch insofern ausgeschlossen als der Ortsgebrauch aus dem bisherigen kantonalen Rechte hergeleitet wird (ZGB Art. 5 Abs. 2). b) nach dem klare
  26. BGE 54 II 16007.03.1928Il n'est ni immoral ni illicite que des fabricants de produits de même genre, protégés par des marques, s'unissent tant pour la défense des droits que leur confère la législation sur la propriété industrielle que pour réglementer et faire observer les conditions de vente desdits
  27. BGE 54 II 12906.03.1928Art. 8 7 Z i f f. lOG: Z i v i Ire c h t I ich e B es c h wer d ewe gen Ver let z u n g der der 0- g a tor i s c h e n K r a f t des B und e s r e c h t e s. Eine kantonale Prozessgesetzbestimmung über Verwirkung des Klagerechtes bei nicht rechtzeitiger Fortsetzung des Prozesses
  28. BGE 54 II 13806.03.1928Infortunio automobilistico. — Negata colpa concomitante della vittima per mancanza di discernimento. Riduzione del- l'indennizzo tuttavia ammessa in base agli art. 43 e 54 CO (Consid. 2). Gli elementi del danno risarcibile sono enumerati limitativa- menti dagli art. 45 e 47 CO
  29. BGE 54 I 10802.03.1928Gerichtsstand für die Scheidungsklage (Art. 144 ZGB) und den Erlass vorsorglicher Massregeln nach Art. 145 ebenda. Scheidungsklage der Ehefrau verbunden mit einem Gesuche um solche Massregeln an dem Orte, wo sie sich in der Absicht dauernden Verbleibens aufhält, unter Berufung au
  30. BGE 54 II 14828.02.1928Unstatthaftigkeit der Berufung, wenn die zu entscheidende Frage der Widerrechtlichkeit eines Vertrages sich nach kantonalem Recht (Höchstzinsbestimmung im'2EG z. ZGB) beurteilt.
  31. BGE 54 II 424.02.19281. Das ZGB kennt keinen Rechtsanspruch der Grosseltern auf persönlichen Verkehr mit ihr e n· E n k eIn 0 der auf deren Herausgabe. Die elterliche Gewalt der Eltern schliesst das Recht auf Herausgabe der Enkel aus; das Recht auf persönlichen Verkehr aber ist nicht Ausfluss der elt
  32. BGE 54 III 3421.02.1928Wird in der Konkurseingabe verlangt, dass eine Kaufpreisrestforderung gemäss eingetragenem E i gen t u m svor b eh alt als privilegiert anerkannt» werde, so muss die K 0 n kur s verwaltung, die weder den Kaufpreisrest bezahlen, noch die Sache herausgeben will, durch eingeschriebe
  33. BGE 54 II 117.02.1928Divorce. — Il est de principe que nul ne peut se prévaloir de ses propres torts. — En conséquence, lorsqu'une cause de divorce est établie, mais contre l'époux demandeur, l'action doit être rejetée, à moins que le conjoint n'ait pris, de son côté, des conclusions formelles tendan
  34. BGE 54 II 3415.02.19281. Rechtsgeschäft der Ehefrau mit Dritten zu Gunsten des Ehemannes. Art. 177 Abs. 3 ZGB. (Wechselannahme zur Ersetzung einer Schuldbriefverpfändung). (Erw. 2.) 2. Wechselrecht: Gegenüber einem Indossament, das sich äusserlich als Vollindossament darstellt, kann der Wechselschuld
  35. BGE 53 II 50427.12.1927Namensschutz und Markenrecht. ZGB Art. 29 und MSchG Art. 27 • 1. Der in seinem Namensrecht durch unbefugte Führung seines Namens in einer Marke Verletzte hat das Recht, markenrechtlich (vor dem für Markenrechtsstreitigkeiten zuständigen Gericht) auf Nichtigerklärung der Marke sam
  36. BGE 53 II 46716.12.1927Bau h an d wer k e r p fan d r e c h t: ZGB Art. 841, Art. 839 Abs. 2 und Art. 837 Abs. 2; VZG Art. 117; OR Art. 164. 1. Die Ausfallsforderung der Bauhandwerker muss nicht binnen der nach Art. 117 VZG anzusetzenden Frist geltend gemacht werden. Diese Frist will den Baupfandpläub
  37. BGE 53 I 47209.12.1927Art. 2, 10 Ziff. 3 eidgen. Stempelgesetz. Ausgabe eines Obligationenanleihens, das durch Grundpfandverschreibung nach Art. 875 ZGB sichergestellt ist. Neben der eidgen. Stempelabgabe auf den Obligationentiteln kann vom Kanton keine Verkehrssteuer auf der Errichtung des Grundpfand
  38. BGE 53 II 45709.12.1927Bei Expropriation eines verpfändeten G r u 11 d s t ü c k e s hat im allgemeinen der Grundpfandgläubiger ersten Ranges Anspruch auf die Entschädigung und rücken die nachgehenden Grundpfandgläubiger nach (ZGB Art. 801 Abs. 2, analog Art. 804, 815, 816 Abs. 3), gleichgültig ob es s
  39. BGE 53 III 20401.12.1927Die Wir k u n gen des K 0 n kur S e r k e n n t n iss e s auf das Vermögen des Schuldners und die Rechte der Gläubiger beginnen erst mit dem Entscheid über das vom Schuldner eingelegte Rechtsmittel, wenn diesem a u fl: chi e ben d e Wir k u n g zuerkannt worden ist (Erw. 2). Die
  40. BGE 53 II 39210.11.1927Vor kau f s -, Kau f s- und Rückkaufsrecht: Mit Ablauf von zehn Jahren seit der Vormerkung erlischt nur die Wirkung gegenüber Dritten, nicht auch die Wirkung unter den Parteien und deren Gesamtrechtsnachfolgern, Art. 681 Abs. 3, 683 Abs. 2 ZGB (Erw. 3). Inwiefern gilt dies für e
  41. BGE 53 II 40410.11.1927Bernisches EG zum ZGB Art. 151 Ziff. 2, 148 Ziff. 5, 153 Abs. 3; ZGB Art. 619, Schlusstitel Art. 9 Abs. 1 und 2: Werden bei der Teilung zwischen der sich wiederverheiratenden «altbernischen Witwe» und den Kindern Grundstücke einem Kinde zum Ertragswert überlassen, so besteht der
  42. BGE 53 II 38204.11.1927G run dIa s t. Das Bundesgericht ist nicht zuständig zur Auslegung von vor dem 1. Januar 1912 abgeschlossenen Verträgen auf Errichtung von Grundlasten, wohl aber zur Bewertung einer solchen Grundlast, sofern diese auch nach dem neuen Recht hätte begründet werden können (Erw. 1 u
  43. BGE 53 II 39004.11.1927Art. 684 ZGB: Verbot von Ein wi r k 11 n gen a 11 f fremde Grundstücke. Autogaragen im Hof ein e s W 0 h n hau s bIo c k es: die Einwirkungen, die ihr Betrieb für die Nachbarn mit sich bringt, sind nicht notwendig übermässig; erst wenn der Betrieb nicht in üblicher Weise und nich
  44. BGE 53 II 36320.10.1927Verantwortlichkeit der vormundschaftlichen Organe. Die Klage aus Art. 426 H. ZGB steht nur dem Mündel zu oder solchen anderen Personen, zu deren Schutz die Vormundschaftsbehörde berufen war — wie der Ehefrau im Falle des Art. 177 Abs. 3 ZGB -, und deren Rechtsnachfolgern. Dritte
  45. BGE 53 II 32119.10.1927Vente d'un commerce avec clause prohibitive de concurrence. — Contravention à la défense. — Action négative de droit et en dommages-intérêts, — Faillite du défendeur. — Acquiescement de la masse. — Continuation de la concurrence par le défendeur et par sa femme. — Nouveau procès
  46. BGE 53 II 36813.10.1927ZGB Art. 955: Verantwortlichkeit der Kantone aus der Grundbuchführung. Zu dieser gehört auch die Ausstellung von G run d b u c hau s z ü gen, besonders über Grundpfandverschreibungen. Voraussetzungen, unter denen ein nicht vom Grundbuchverwalter (oder seinem Stellvertreter) begla
  47. BGE 53 III 13829.09.1927Zuständigkeit der Aufsichtsbehörde zur Entscheidung der Frage, über welche Ansprachen im K 0 I lok a t ion sp I a n (d e s K 0 n kur ses) bezw. dem Verzeichnis der G run d s t ü c k s bel ast u n gen eine Verfügung zu treffen ist (Erw. 1). Hiezu gehören nicht ö f f e n t I ich r
  48. BGE 53 II 30527.09.1927C'est à celui qui achète en bourse des actions nominatives dont le transfert est soumis à l'agrément de la Société qu'il incombe de se faire agréer.
  49. BGE 53 II 29820.09.1927Responsabilité du médecin (diagnostic posé; traitement suivi; omission de consulter un spécialiste). '
  50. BGE 53 III 17916.09.1927Will gegenüber der Aus f all f 0 r der u n g weg e n ~lchterfullung der Steigerungsbedingungen eingewendet werden, der Ersteigerer sei nicht Urteil s f ä h i g gewesen, so braucht nicht zunächst bei den Aufsichtsbehörden Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des Zuschlages wege