ZGB
21'180 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 407/424
Als Norm- BGE 57 II 12705.03.1931Verantwortlichkeit des Familienhauptes gemäss Art. 333 ZGB: Spiel von 8-jährigen Knaben mit selbstangefertigten Pfeil und Bogen und Verletzung eines Knaben am Auge durch einen Pfeilschuss: [[PAGE:BGE 57 II 127 S. 128]] Ein Ortsgebrauch, Knaben im genannten Alter bei diesem Spie
- BGE 57 II 15505.03.1931Ver leg u n gei n erG run d die n s t bar k e i t. Art. 742 ZGB. 1. Zur Verlegung berechtigen auch andere als wirtschaftliche Interessen, soferne sie an sich schutzwürdig sind (Erw. 1 a). 2. Gleiche Eignung der neuen Stelle (Erw. 1 b). 3. Kein Entschädigungsanspruch des Dienstb
- BGE 57 III 4104.03.1931In der Betreibung gegen den Ehemann — können nicht deswegen, weil sie eine Hau s hai tun g ss c h u I d betrifft und das pfändbare Mannesvermögen nicht genügende Deckung bietet, gestützt auf Art. 10 Ziff. 2 der Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken Liegenschaften
- BGE 57 II 2119.02.1931Verträge, die ein Erbe über eine noch nicht angefallene Erbschaft abschliesst, bedürfen zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen Form (die auch genügt, wenn die Erbschaft Liegenschaften umfasst) und beim Abschlusse der Mitwirkung und Zustimmung des Erblassers in dieser Form (Erw. 1)
- BGE 57 II 1018.02.1931ZGB Art. 177 Abs. 3 gilt nicht für Verpflichtungen, die sofort erfüllt werden (Erw. 2). ZGB Art. 211 Abs. 2 steht der Abtretung der privilegierten Frauengutsforderung an Konkursgläubiger des Ehemannes nicht entgegen (Erw. 3).
- BGE 57 II 1513.02.1931E i gen h ä n d i g e s T e s t am e n t. Als Unterschrift i. S. von Art. 505 ZGB genügt jede Unterzeichnung, welche keinen Zweifel über die Person des Testierenden aufkommen lässt (unter Umständen auch der blosse VOl'lliLme, ein Pseudonym und dergl.) (Erw. 1.) Wird das eigenhä
- BGE 57 II 306.02.1931Die Verantwortlichkeit der Mitglieder der Vormundschaftsbehörde — beurteilt sich für die ihr durch das Bundesrecht zugewiesenen Obliegenheiten nach Art. 426 ff. ZGB, für die ihr durch das kantonale Recht zugewiesenen Obliegenheiten nach dem kantonalen Beamtenverantwortlichkeitsre
- BGE 57 I 4729.01.1931L'atto d'aggiudicazione dei diritti spettanti ad un debitore in una comunione ereditaria non costituisce un titolo giuridico, in base al quale l'aggiudicatario possa chiedere l'iscrizione nel registro fondiario d'un diritto di proprietà sui fondi dipendenti dall'eredità. La solu
- BGE 57 I 3927.01.1931Eine Handelsgesellschaft, die vor Beendigung der Liquidation im Handelsregister gelöscht wurde, ist auf Begehren eines Berechtigten wieder einzutragen, sofern sich dieses Begehren nicht als Rechtsmissbrauch erweist.
- BGE 56 I 48023.12.1930TI legatario di un fondo deve allegare l'autorizzazione scritta degli eredi gravati all' istanza per l'iscrizione del diritto di proprietà nel registro fondiario. Gli eredi possono validamente rilasciargli una siffatta autorizzazione solo dopo ehe)! trapasso del fondo legato dal
- BGE 56 II 43923.12.1930K 0 n kur Senn z ver bot. Dessen Zulässigkeit im Arztbezw. Za.hnarztberuf. Es ist nicht auf Grund von Art. 200& ungültig (Erw. 1). — Mangel der Voraussetzungen des Art. 356 Abs. 2 OR (Erw. 2). Bei Ungültigkeit eines Konkurrenzverbotes verstösst es nicht gegen Treu und Glauben (A
- BGE 56 II 44423.12.1930Vereinbarung eines Kaufvertrages mit Einräumung eines R ü 0 k kau f s r e 0 h t e s in der Absicht auf Hingabe einer bestimmten Geldsumme gegen.·8 i 0 her s tell u n g durch die Kaufsache (i. o. eines Grundstückes). Darin liegt an sich keine Simulation (Erw. 1), und auch keine un
- BGE 56 I 54612.12.1930Tod e s r e gis tri e run g... I. Behandlung ausländischer Zivilstandsurkunden, durch die eine Person als tot erklärt wird. Art. 117 der Zivilstandsdienstverordnung. (Erw. 2 a.) [[PAGE:BGE 56 I 546 S. 547]] 2. Voraussetzungen der Todesregistrierung nach Art. (34 und) 49 ZGB. Ab
- BGE 56 I 44305.12.1930Voraussetzungen, unter denen eine Gerichtsstandsklausel ohne Willkür als nicht mehr anwendbar erklärt werden kann.
- BGE 56 II 35104.12.1930Testamento olografo nel quale sì «raccomanda» alla persona istituita erede di devolvere, venuta a morte, quanto resti dell'eredità a determinati enti, gravandoli di determinati legati. — Con testamento pure olografo l'erede lascia la successione raccolta a questi enti quali eredi
- BGE 56 II 42304.12.1930Befugnis der Kantone, in Vormundschaftssachen die Kompetenzen der verschiedenen Instanzen im Rahmen des Bundesrechts selbständig abzugrenzen. Art. 376 und 396 ZGB.
- BGE 56 III 21502.12.1930Der doppelte Ausruf einer Liegenschaft gemäss Art. 141 Abs. 3 SchKG kann auch dann verlangt werden, wenn die Forderung des betreffenden Grundpfandgläubigers aller Wahrscheinlichkeit nach auch bei einem Ausruf samt der Last gedeckt werden wird (Erw. 2). Frist für die Stellung des
- BGE 56 II 34413.11.1930E nt zug der el te r 1 ich enG e w 801 t (Art. 285 ZGB). Die örtliche Zuständigkeit ist eine Gerichtsstandsfrage nach Art. 87 Ziff. 3 OG. Legitimation zur zivilrechtlichen Beschwerde. (Erw. 1.) - Für die örtliche Zuständigkeit gelten die gleichen Grundsätze wie bei der Entmündigu
- BGE 56 II 43111.11.1930Boy kot t. dessen Unzulässigkeit' Übersicht über die bisherige Praxis. (Erw. 1.) Unzulässig, wenn in den hiebei angewandten Mitteln ein unlauteres Verhalten zu erblicken ist (i. c. Abspenstigmachen von Kunden des Boykottierten durch direkte und indirekte Rabatt- und Prämiengewäh
- BGE 56 I 45001.11.1930Kompetenz zu den zur Sicherung des Erbgangs nötigen Massregeln. Begriff des Aufenthaltsortes im Sinne des Art. 24 Abs. 2 ZGB.
- BGE 56 II 34731.10.1930ZGB Art. 636: Begriff des Ver t rag e s übe r ein e n 0 c h nie h t & n g e f a 11 e n e Erb s 0 h a f t.
- BGE 56 III 18929.10.1930Ne peut plus être poursuivie la société anonyme déclarée en faillite, dont m liquidation a été suspendue pour cause d'insuffisance des biens (pour couvrir les frais), puis clöturée faute de sfuetes.
- BGE 56 II 34216.10.1930Anwendbarkeit von Art. 316 ZGB auf alle Fälle, in denen der Einleitung einer Vaterschaftsklage zunächst eine Ehelichkeitsvermutung entgegenstand.
- BGE 56 II 33510.10.1930ZivrVerhG Art. 7 g Abs. 3 (ZGB Schlusstitel Art. 59): Ein im Au B 1 a n d e wohnender schweizerischer Ehegatte kann nicht an seinem Wohnsitze die Scheidungsklage gegen den anderen Ehegatten anbringen, wenn dieser getrennten Wohnsitz in der Schweiz hat (Erw. 4). ZivrVerhG Art. 3
- BGE 56 III 16910.10.1930Bestätigung der Rechtsprechung, dass die Te i 1 nah m f', ge· mäss Art. 111 SchKG, an der Pfändung zur PrO!'\equi". rung eines Aus I ä n der - A r res t e s unzulässig ist, gleichgültig, ob anderweitige Zwangsvollstreckung durch das Illass· gebende ausländische Recht verboten wir
- BGE 56 II 35509.10.1930Hält eine Schweinemastanstalt vor Art. 684 ZGB stand! Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage (Abs. 1). Was ist Ortsgebrauch in Bauerndörfern? (Erw. 2). Begriff der «schädlichen Einwirkungen» (Erw. 3). Bedeutung der Stellungnahme zum Bauprojekt (Erw. 4). Inwiefern sind Massnahmen
- BGE 56 I 37702.10.1930Art. 84 CC et ch. 4 de l'annexe lt. la JAD: Lorsqu'une fondation relève par son but de plus d'une commune, les cantons peuvent, dans le cadre du droit fédéral, en confier la surveillance soit lt. l'État cantonal, soit lt. la commune lt. laquelle la fondation est plus fortement a
- BGE 56 II 29030.09.1930Böser Glaube des Indossatars beim Erwerb des Wechsels: Grobe Fahrlässigkeit genügt nicht zum Schutz der exceptio doli.
- BGE 56 III 12824.07.1930Arrestprosequierung gegen eine in Güterverbindung lebende Ehefrau, Zustellung der Betreibungsurkunden an die Schuld. nerin persönlich: Wahrung der Nutzungsrechte des Ehemannes der Schuldnerin, wenn Arrest und Pfändung das eingebrachte Gut der Ehefrau betrafen (Erw. 1). Die ynpfä
- BGE 56 II 25411.07.1930Action en pétition d'hérédité. Action recevable même si le défendeur n'est pas en possession des biens de la succession (consid. 2). Droit applicable aux effets d'une exclusion d'un héritier prononcée dans un testament rédigé avant l'entrée en vigueur du code civil suisse mais d
- BGE 56 II 30111.07.1930Zivilrechtliche Beschwerde kann auch wegen Verletzung einer eidgenössischen Ger ich t s s t a n d s n 0 r m nur erheben, wer den Rechtsstreit als Z i viI p a. r t e i führt, also nicht eine Behörde, welche damit einen zwischen ihr und einer andern Behörde bestehenden Kompetenzkon
- BGE 56 II 26110.07.1930Abweisung der Klage auf Löschung eines Grundbucheintrages, der auf Anmeldung eines nicht verfügungsberechtigten Dritten hin trotz Fehlen einer Vollmachtsurkunde, jedoch in Wahrheit mit Ermächtigung des Eigentümers erfolgt war. ZGB Art. 963. 965. 974.975; OR Art. 32; Grundbuchvero
- BGE 56 II 23904.07.1930E n t m, Ü n d i gun g s ver f a h ren: Altrechtliche Bevormundungen können nicht deswegen aufgehoben werden, weil sie in einem dem neuen Rechte nicht entsprechenden Verfahren zustandegekommen sind. Art. 14 SchlT. (Erw. 1). Die sachliche Zuständigkeit kantonaler Rekursinstanzen
- BGE 56 II 24503.07.1930Ei gen h ä n d i g e s Te s t am e nt (ZGB Art. 505). Hiefür kann eine b r i e f I i ehe Mit t eil u n g. z. B. an eine Behörde, genügen (Erw. 1). Das Datum kann an den Anfang gesetzt werden (Erw. 2). Die Frage nach dessen Richtigkeit ist Tatfrage (Erw. 4). Erfordernisse der U
- BGE 56 II 24903.07.1930Exploitation agricole. Attribution à l'un des héritiers. Conditions relatives à la «capacité» au sens de l'art. 620 Ce. Nécessité de tenir compte aussi de la «situation personnelle des héritiers».
- BGE 56 I 16706.06.1930Art. 7 Bürgerrechtsgesetz: Zählt die Voraussetzungen, unter denen die Bürgerrechtsentlassung verweigert werden kann, abschliessend auf. Erw. 2. Art. 7 lit. c. und 9 Abs. 3 Bürgerrechtsgesetz: — wenn Frau und Kinder des Gesuchsstellers nicht unter dessen ehemännlicher, bezw. elt
- BGE 56 I 17430.05.1930Art. 377 und 421 Ziff. 14 ZGB; Stillschweigende Zustimmung der Vormundschaftsbehörde zum Wohnsitzwechsel.
- BGE 56 I 12307.05.1930Eintragungspflicht in das Handelsregister der nach ka.ufmä-nni· &Oher A.l't gefährten Zweigniederlassung (Erholungsheim) eines Vereins mit idealen Zwecken. Gewinnabsicht ist nicht erforderlich. Begriff der Zweigniederlassung. ZGB Art. S9 Abs. 2, 60 Abs. 1, 61 Abs. 2; OR Art. 86
- BGE 56 III 7902.05.1930Verkauf eines Geschäftes, wobei im Kaufpreis neben dem Mobiliar noch andere Werte, wie z. B. die Kundschaft inbegriffen sind. Voraussetzung für den Eintrag eines Eigentumsvorbehaltes ist, dass der auf das Mobiliar entfallende Teil des Gesamtpreises durch die Parteien beziffert wi
- BGE 56 III 6308.04.1930Gebäude, die kraft einer Konzession auf öffentlichem Grund errichtet wurden, sind gleich Grundstücken zu verwerten. Beschwerde mit diesem Ziel kann noch gegen die Anzeige der Fahrnissteigerung geführt werden, ungeachtet früherer Mitteilung des Verwertungsbegehrens und Angabe der
- BGE 56 I 13904.04.1930Kin des So n e r k e n nun g. Art. 303 ff ZGB; Art. 102 ff der Zivilstandsdienstverordnung. Zuständiges Amt zur Prüfung der Frage, ob der unbenützte [[PAGE:BGE 56 I 139 S. 140]] Ablauf der Klagefrist im Zivilstandsregister angemerkt werden kann (Erw. 1). Gültigkeit des Einspruc
- BGE 56 II 17003.04.1930I. Relation entre l'art. 969 et l'art. 682 CCS? Question laissée ouverte. 2. Le délai d'un mois prévu à l'art. 681 al. 3 pour faire valoir un droit de préemption, court du jour où le titulaire de ce droit a, en fait, connu la vente, quelle que soit la source d'où il a tiré cette
- BGE 56 II 15921.03.1930Let z t w i lJ i g e Ver füg u n g. Art. 500 — 502 ZGB. Die unitas actus wird nicht gestört, wenn zu den Formen des Art. 502 ZGB noch das Selbstlesen durch den Testator oder zu den Formen nach Art. 500 und 501 das Vorlesen durch die Urkundsperson tritt (Erw. I). Art. 467 und 51
- BGE 56 II 8413.03.1930Eine «Eintragung» im Sinn der Art. 656, 731, 746, 783, 799 und 972 ZGB braucht wohl nicht alle Einzelheiten des Rechtes bezw. der Last aufzuführen, doch muss sie unter allen Umständen die Art des Rechtes bezw. der Last mit einem Stichwort angeben. Lediglich für die Einzelheiten i
- BGE 56 II 7907.03.1930Gegenüber dem geschiedenen Ehegatten, welchem Kinder aus der geschiedenen Ehe zugewiesen wurden, sind Kin der s c hut z m ass nah m engestützt auf ZGB Art. 283 ff., namentlich auch der Entzug der elter- I ich enG e wal t, durch andere als gerichtliche Behörden zulässig. Dagegen b
- BGE 56 III 4120.02.1930Pfändbar ist das Klavier, das zur Zeit der Pfändung der Tochter des Schuldners bloss als Berufs 1 ern instrument dient: einerseits ist, damit eine Sache gemäss Art. 92 Ziff. 3 SchKG unpfändbar sei, erforderlich, sowohl dass sie wirklich zur Ausübung eines Berufes diene, als auch
- BGE 56 I 5611.02.1930Das kantonale Handelsregisterbureau ist befugt, zu prüfen, ob die angemeldete Verlegung des Sitzes einer Einzelfirma der Wirklichkeit entspricht. Merkmale des Geschäftssitzes bei einem Unternehmen, in dem die eigentliche Handelstätigkeit gegenüber der Fabrikation nebensächlicher
- BGE 56 II 1707.02.1930Les héritiers réservataires sont nécessairement héritiers. Le de cujus ne peut les priver par testament de la qualité d'héritier que dans les cas et selon les formes prévues par les art. 477 et 479 CC.
- BGE 56 II 806.02.1930Le for tutélaire des Suisses domiciliés en France est celui de leur lieu d'origine. L'autorité tutélaire peut charger un tiers d'exercer pour son compte un contrôle sur les parents d'un enfant, mais elle ne peut déléguer à ce tiers le droit de prendre les mesures prévues aux art
- BGE 56 III 1005.02.1930F an s t p fan d r e c h t und P f ä 11 dun g s p fan d l' e c h 't an einem Grundpfandtitel, der anlässlich der Zwangsverwertung des belasteten Grundstücks in bar ausbezahlt wurde: Vorgehen bei der Verteilung. wenn der Erlös sowohl vom Titeleigentii.mer als vom Faustpfand- und v