ZGB

21'180 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 406/424

Als Norm
  1. BGE 58 II 20419.07.1932Öffentliches Testament, Form. ZGB Art. 500/1: Es genügt, dass der Beamte erst nach der Bestätigung der Zeugen u n t e r s c h r e i b t.
  2. BGE 58 II 32519.07.1932ZGB Art. 154 Abs. 2, 214 Abs. 2: Begriff des R il c k s chI ag e s (Erw. a). Wann ist er von der Ehefrau verursacht worden (Erw. b)?
  3. BGE 58 II 33314.07.1932Ehegatten, welche als Miteigentümer einer Liegenschaft im Grundbuch eingetragen sind: Die Ehefrau und ihre Erben können sich für den ihnen obliegenden Beweis dafür, dass die Hälfte der Liegenschaft zum Frauengut gehört (Art. 196 Abs. 1 ZGB), auf die Vermutung des Art. 937 ZGB be
  4. BGE 58 II 20208.07.1932B II. u e r 1 ich e s Erb r e c h t. Art. 620 ff. ZGB. 1. Befinden sich in einer Erbschaft neben einem landwirtschaftlichen Gewerbe noch an der e 0 b j e k te, z. B. Miethäuser, so kann nicht ein Erbe gestützt auf Art. 620 die Zuweisung des Ganzen verlangen. Erw. l. 2. N e ben
  5. BGE 58 I 21207.07.1932Keine Befugnis der Kantone, die Viehverschreibung auf ihrem Gebiet nicht zuzulassen. Art. 885 ZGB.
  6. BGE 58 II 21305.07.1932Accident d'automobile: 1. Faute de l'automobiliste qui dépasse une voiture de tram à l'arrêt. (Consid. 1.) 2. Faute concomitante de la victime qui surgit brusquement de derrière la voiture de tram arrêtée? Question résolue par la négative en l'espèce (enfant de 10 ans, pressé de
  7. BGE 58 II 19517.06.1932W i der s p r u c h ski a g e. Art. 107 SchKG. Die Fristbestimmung des Art. 107 Abs. 2 SchKG ist zwingender Natur. Erw. 2 a.A. Erb eng e m ein s c h a f t. Art. 602 ZGB. In d r in g 1 ich e n Fällen und solange, als die Dringlichkeit dauert, ist jeder Erbe befugt, von sich aus
  8. BGE 58 II 31809.06.1932Abtretung von deutschen Namens-Hypothekenbriefen in Deutschland durch die in der Schweiz wohnende deutsche Ehefrau an den in der Schweiz wohnenden deutschen Ehemann unter Angabe des Datums der Abtretung, jedoch ohne Eintragung in das G ü t e r r e c h t f r e gis t er. Späterer G
  9. BGE 58 II 26601.06.1932Pa t e'n t ver let z un g s kl a ge. Spulmaschine und Spule. Einheit der Erfindung. Für die Definition der Erfindung genügt es, wenn aus dem Patentanspruch ersichtlich ist, dass ihre einzelnen Teile im Hinblick auf ihr Zusammenwirken zur Erzielung des Nutzeffektes und nicht zufäl
  10. BGE 58 II 10020.05.1932Annullamento di un matrimonio pronunciato in virtù dell'art 124 cp. 2 CC, perchè all'insaputa del marito, la sposa aveva avuto durante il periodo del fidanzamento relazioni intime con un terzo, a cui aveva attribuito due gravidanze occorsele prima delle nozze, e perchè s'era sbar
  11. BGE 58 I 23613.05.1932Private Wasserleitung, durch die der als Gemeindeanstalt betriebenen allgemeinen öffentlichen Wasserversorgung Konkurrenz gemacht werden soll. Die Gemeinde kann nicht unter Berufung auf Art. 691 ZGB verhalten werden, die Durchführung dieser Leitung durch ihr öffentliches Eigentum
  12. BGE 58 III 8513.05.1932Betreibung gegen eine unter Verwaltungsbeiratschaft (Art. 395 Abs. 2 ZGB) gestellte Person, mit Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner unter Umgehung des Beirates: kann nur zur Pfändung und Verwertung der Einkünfte des Schützlings, nicht aber der Vermögenssubstanz führe
  13. BGE 58 III 12112.05.1932ZGB Art. 884: Unter welchen Umständen genügt zur Faustpfandbestellung die Übergabe des Schlüssels zum Lagerraum? (Erw. 2.) SchKG Art. 247: Im Konkurs über den Hauptschuldner ist der Bürge nicht mit einer eventuellen Regressforderung zu kollozieren (ausgenommen im Fall einer dafü
  14. BGE 58 III 9404.05.1932Abtretung der lVIasserechtsansprüche gemäss Art. 260 SchKG. Der Einwand, die Abtretung sei von der Konkursverwaltung vollzogen worden, ohne dass die Gläubigergesamtheit auf die Geltendmachung des Anspruches verzichtet habe, kann im Prozess nicht gehört werden, sondern berechtigt
  15. BGE 58 II 14003.05.1932Verjährung · Arglistige Täuschung · Verkürzte Verjährungsfrist bei arglistiger Täuschung
  16. BGE 58 III 6922.04.1932Muss für eine Ein kom m e n s s t e u e r f 0 r der u n g gegen den Ehemann, die nach dem kantonalen Steuerrecht auch den Arbeitserwerb der Ehefrau beschlägt, eine Lohnpfändung gegen den Ehemann vollzogen werden, so ist der Lohn pfändbar im Umfange der Differenz zwischen dem Exis
  17. BGE 58 II 11621.04.1932Einsprache gegen den Bau bezw. die Vergrösserung einer S c h w ein e m ast ans tal t in nächster Nähe eines Wohnquartiers: Zulässigkeit der Einsprache schon gegen das Projekt und zu Gunsten von Terrain, das zum Bau von Wohnhäusern bestimmt, aber noch nicht überbaut ist (Bestätig
  18. BGE 58 I 12922.03.1932Unzulässigkeit der ver wal tun g s ger ich t I ich e n B es c h wer d e gegen eine von der kantonalen Auf 8 ich t sbehörde über die Grundbuchämter gegen einen Beschwerdeführer ausgefällt{l 0 I' d nun g 8 8 t I' a f e wegen Ungebühr. ZGB Art. 957, VDG Art. 10.
  19. BGE 58 II 11422.03.1932Gegenüber dem (nicht bösgläubigen) Erwerber des Sc h u 1 dbr i e fes kami die Schuldnerin nicht die Einrede erheben, sie sei die Schuld ohne Zustimmung der Vormundschaftsbehörde zugunsten ihres Ehemannes eingegangen. ZGB Art. 872, 177 Abs. 3.
  20. BGE 58 II 10818.03.1932ZGB Art. 620/1: Kann der Erbe, dem ein Bauerngut zugewiesen wird, dessen Überlassung schon vor der endgültigen Erbschaftsteilung verlangen? (Erw. I). ZGB Art. 633: Ausgleichung der Zuwendung der Arbeit des mündigen Kindes an die Eltern. Begriff des gemeinsamen Haushaltes. Bemess
  21. BGE 58 II 16716.03.1932Markenschutz und unlauterer Wettbewerb. In der Anbringung eines für Bier gewählten Warenzeichens auf Biergläser und Krüge ist eine markenmässige Verwendung im Sinne von Art. 1 Ziff. 2 MSchG zu erblicken (Erw. 1). Die für Bier gewählte Marke «Urhell» unterscheidet sich nicht genü
  22. BGE 58 II 12703.03.1932L'indemnité due à la victime d'une lésion corporelle n'est insaisissable que de son vivant. Ses héritiers n'y ont pas droit lorsqu'ils ont répudié sa succession. Art. 573, al. 2 ces., 92 LP (notamment ch. 10), 46 CO.
  23. BGE 58 II 1211.02.1932Inwiefern vermag S c h wer hör i g k e i t die Anordnung einer Verwaltungsbeistandschaft oder Beiratschaft zu rechtfertigen (Erw. 1), sei es auch auf eigenes Begehren? (Erw. 2). ZGB Art. 393 Ziff. 2; 394, 395 Abs. 2.
  24. BGE 58 I 3305.02.1932Es bildet eine Verletzung des Grundsatzes «Nulla poena sine legen» und Rechtsverweigerung, wenn mehrere Beischläfer, die sich gegenüber einem unehelichen Kinde mit Rücksicht auf die Möglichkeit der Schwängerung der Mutter durch ihren Beischlaf zu Unterhaltsbeiträgen verpflichtet
  25. BGE 58 I 2622.01.1932Art. 6 hGB. Umfang der öffentlichrechtlichen Befugnis der Kantone zum Eingriff in private Rechtsbeziehungen. Die Vorschrift des baselstädtischen Gesetzes betr. die Gewährung jährlicher Ferien, wonach der Dienstherr dem Dienstpflichtigen nicht nur Ferien geben. sondern auch währe
  26. BGE 58 II 122.01.1932ZGB Art. 214 Abs. 3: Durch Ehevertrag kann gültig und nicht mit Herabsetzungsklage anfechtbar vereinbart werden, dass der ganze Vorschlag dem überlebenden Ehegatten gehören soll.
  27. BGE 57 I 41518.12.1931Steuerdomizil des unselbständig Erwerbenden am zivilrechtlichen Wohnsitz. Steuerpflichtiger, der an einem Orte eine feste Stellung bekleidet und in der Woche wohnt, während die Ehefrau (zusammen mit einem mehrjährigen Sohne) an einem anderen Orte zurückgeblieben ist, wo auch der
  28. BGE 57 II 56718.12.1931Die Ver a n t w 0 r t I ich k e i t cl e r K a n ton e für S c h ade n aus der G run cl b u c h f ü h run g mnfasst die Amtspflichtsverletzungen der Grundbuchbeamten schlecht. hin. Inwiefern besteht sie auch für die Fälschung eines Schuldbriefes? (Erw. 1.) Frage nach dem Selbstv
  29. BGE 57 III 18703.12.1931Eine vor Ablauf der dem betriebenen Schuldner laufenden AusschJagungsfrist vollzogene A r res t i e run g 0 der P f ä n • dun g des Erb a n t eil s. f ä 1 1 t als gegenstandslos geworden dahin, wenn der Schuldner hernach (rechtzeitig) die Aus s chI a gun gerklärt.. 96 SchKG; 578
  30. BGE 57 II 59613.11.1931Auf wer tun g von zum schweizerischen Versicherungsbestand einer nordamerikanischen Lebensversicherungs gesellschaft gehörenden Mark versicherungen.
  31. BGE 57 II 52804.11.1931Kaufvertrag mit einer Aktiengesellschaft als Verkäuferin, die vor Erfüllung durch eine andere Aktiengesellschaft in fusionsähnlicher Weise mit Aktiven und Passiven übernommen und im Handelsregister gelöscht wird. Der Käufer ist zur Annahme der neuen Schuldnerin gehalten, wenn ihm
  32. BGE 57 III 17902.11.1931Ge w a h I' sam der mit ihrem Ehemann im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehefrau am gemeinsam benützten Hausrat: beurteilt sich unabhängig von dem zwischen den Ehegatten geltenden Güterstand (Änderung der Rechtsprechung). Art. 106 f. SchKG.
  33. BGE 57 II 51329.10.1931Schenkung, OR Art. 242 ff.: Inwiefern ist Be s i t z e s übe r t r H gun g Voraussetzung der Gültigkeit? Auflage, wodurch sich der Schenker die Oberverwaltung vorbehält.
  34. BGE 57 II 46223.09.19311. La réquisition de poursuite suffit à interrompre la preseription. eonfOIm 'm"mt à l'art. 135 ch. 2 CO, pourvu qu'elle remplisse les conditions essentielles prévues par la LP. (rappel de la jurisprudence antérieure) (consid. 2).... 2. Une de ces conditions essentielles, c'est
  35. BGE 57 II 38910.09.1931ZGB Art. 375, 940: Als bösgläubiger Besitzer verantwortlich ist auch, wer den Besitz durch Rechtsgeschäft mit einem Entmündigten erlangt hat, wenn dessen Bevormundung öffentlich bekannt gemacht worden ist.
  36. BGE 57 III 11508.09.1931Verteilung von gesperrten Mietzinsen bei K 0 n kur ren z me h r e r erG run d p fan d bot r e ib u n gen: Vorrecht des Grundpfandgläubigers (im schlechteren Rang) vor dem Dritten, der zwar ebenfalls Grundpfandbetreibung mit Mietzinssperre angehoben hatte, aber nur Faustpfandrecht
  37. BGE 57 III 10214.07.1931Loh 11 P f ä n dun g.: Bei der Berechnung der pfändbaren Quote ist der Arbeitserwerb der Ehefrau nur unter der Voraussetzung mitzuberücksichtigen, dass der Schuldner einen Rechtsanspruch hat, ihn zur Bezahlung der betreffenden Schuld heranzuziehen. Das trifft, soweit die Einwerfu
  38. BGE 57 II 33408.07.1931B 0! Ii 0 t t gegen einen nicht organisierten Bäckermeister wegen Lieferung von Brot an die Migros A.-G. zu billigeren als den Verbandspreisen. Unlauterer Wettbewerb liegt weder in der billigen Lieferung des Klägers, noch in der Boykottierung durch die Beklagten. OR Art. 48 (Erw
  39. BGE 57 I 20727.06.19311. Eigentumsgarantie (Art. 15 sol. KV) schützt alle vermögenswerten Privatrechte. Erw. 1. — auch die durch einseitigen öffentlich-rechtlichen Akt begründeten Rechte, sofern sie zur Zeit der Schaffung der Eigentumsgarantie unter den Privatrechten mitverstanden werden wollten: Erw
  40. BGE 57 III 6130.05.1931E i gen t ums vor b e haI t. - Keine Nichtigkeit, sondern nur Anfechtbarkeit des Eintrages im Register der Eigentumsvorbehalte, der nicht am Wohnort des Erwerbers erfolgte. Kein Anspruch des Erwerbers auf schriftliche Mitteilung von der Eintragung. (Art. 2 der Verordnung betr.
  41. BGE 57 II 31527.05.1931G run dp f an da c h ul d übe rna hm e beim Liegenschaftskauf. — ZGB Art. 832 ff. setzen als üblich voraus, dass die Entlassung des bisherigen Schuldners durch den Gläubiger erst nach der Eigentumseintragung angebahnt werde. Auslegung des internen Befreiungsversprechens nach der
  42. BGE 57 II 24612.05.1931Conditions dans lesquelles l'enfant naturel qui a été reconnu sous l'empire du droit cantonal peut intervenir dans 180 succes. sion paternelle lorsque cette succession s'est ouverte après le ler janvier 1912. ces. Art. 461 801. 2 et Tit. fin. art. 13 et 15.
  43. BGE 57 II 19606.05.1931Verantwortlichkeit des Arztes bei Tod zweier Kinder infolge Diphtherie. Ablehnung der Anwendung des kantonalen Beamtenverantwortlichkeitsgesetzes auf den Arzt der obligatorischen Krankenkasse (Erw. 1). Verschulden bei falscher Diagnose und Unterlassung weiterer Untersuchungsmet
  44. BGE 57 III 5406.05.1931Loh np f ä n dun g. Bei der Berechnung der pfändbaren Quote ist der Verdienst von Familienmitgliedern nur unter der Voraussetzung mitzuberücksichtigen, dass der Schuldner einen Rechtsanspruch darauf hat, ihn zur Bezahlung der betreffenden Schuld heranzuziehen. — Den Verdienst der
  45. BGE 57 II 25301.05.1931ZGB Art. 673. — Voraussetzungen der Zuweisung des Grundeigentums an denjenigen, der für eigene Rechnung auf fremdem Boden mit der Einwilligung des Eigentümers ein Haus gebaut hat. Begriff des guten Glaubens im Sinne dieser Bestimmung.
  46. BGE 57 II 13920.03.1931Ist der Ehemann der Ehefrau für die von deren Eltern gewährten laufenden Zuschüsse ersatzpflichtig? ZGB Art. 160 Abs. 2, 163, 190 Abs. 1, 192 Abs. 1, 209 Abs. 2, 246 Abs. 1 u. 3.
  47. BGE 57 II 14220.03.19311. Die 1 e b z e i t i g e A b t~r e tun. g von G run d. e i gen t u m an die präsumptiven Erben ist ein gewöhnliches Kaufs- oder Schenkungsgeschäft, das der Eintragung im Grundbuch bedarf. Art. 656 Abs. 1 ZGB. Kauf und Schenkung von Grundeigentum müssen als solche verurkundet s
  48. BGE 57 II 13719.03.1931Das Ehe s ehe i dun g s u r t eil im Verhältnis zu vorausgegangenen Kinderschutzmassnahmen, insbesondere zu dem bereits gegen einen oder beide Elternteile verfügten E nt z u f! der el t e r li ehe n Ge wal t. Art. 156 und 283 ff. ZGB.
  49. BGE 57 II 12113.03.1931Die Aus s c h li e s s u n gau s dem Verein wird beim Fehlen einer gegenteiligen statutarischen Bestimmung erst wirksam, wenn sie von dem in letzter Linie dazu berufenen (oberen) Vereinsorgan ausgesprochen worden ist, und kann nicht vorher ger ich t 1 ich a n g e f 0 c h t e n we
  50. BGE 57 II 13313.03.19311. Anfechtung letztinstanzlicher kantonaler Entscheide in Zivilsachen wegen Ver 1 e t z u n g von Gerichtsstandsbestimmungen des eidgenössischen Rechts. Die Weiterziehung hat zu geschehen: durch Berufung, wenn die Gerichtsstandsfrage zusammen mit der Hauptsache beurteilt worden