ZGB
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Als Norm- BGE 56 II 128.01.1930Eine Be s c h wer deist als z i v i Ire c h t I ich e bezw. s t 8, a t s r e c h t I ich e zu beurteilen, ohne Rücksicht darauf, ob der Beschwerdeführer sie unrichtigerweise als staatsrechtliche bezw. zivilrechtliche bezeichnet hat (00 Art. 194) (Erw. 1). Bevormundung eines auss
- BGE 56 II 2116.01.1930«Bau vor s ehr i f t e n» im Sinne von Art. 686 Abs. 2 ZGB sind Bestimmungen privatrechtlicher, nicht baupolizeilicher Natur (Erw. 2). Zulässiger Gegenstand einer solchen Bauvorschrift ist auch die finanzielle Folge eines Anschlusses an eine auf dem Nachbargrundstück bestehende
- BGE 56 III 816.01.1930Zustellung der Betreibungsurkunden an eine Aktiengesellschaft, deren einziges Verwaltungsratsmitglied gestorben ist. Analoge Anwendbarkeit von Art. 393 Ziff. 4 ZGB, wonach die Vormundschaftsbehörde in solchen Fällen einen Beistand zu ernennen hat.
- BGE 55 II 29512.12.1929A n fee h tun g der Ehe 1 ich k e i t, wenn das Kind Merkmale aufweist, welche eine Erzeugung durch eine der Rasse des Anfechtenden angehörige Person ausschliessen. Art. 254 ZGB.
- BGE 55 III 17611.12.1929ZGB Art. 586; SchKG Art. 49, 59; Während der Dauer des öffentlichen Erbschaftsinventars ist die Betreibung auch für die aus der Verwaltung der Erbschaft entstandenen Schulden aus g e s chI 0 S sen.
- BGE 55 II 32305.12.1929Urteil der Klage auf Anfechtung der Ehe 1 i 0 h k e i teines Kinders: Kantonale Vorschriften sind nur im Rahmen des Art. 8 des Bundesgesetzes betr. die zivilrechtlichen Verhältnisse der Niedergelassenen und Aufenthalter gültig (Erw. 3). Beistandsbestellung durch örtlich unzustän
- BGE 55 II 29116.11.1929Ehe s c h eid u n g. Kündigung der Ha ag e r S ehe i dun g s k 0 n v e n t ion durch die Schweiz. Auf Klagen, die zwar vor Ablauf der Kündigungsfrist eingereicht worden sind, aber erst seither zur richterlichen Beurteilung kommen, findet nicht mehr die Konvention, sondern Art. 7
- BGE 55 I 39715.11.1929BestimInung eines kantonalen Gesetzes (Novelle Vom 2. Februar 1919 zum zürcherischen EG z. ZGB), wodurch GrundWBBSerströme und Grundwasserbecken von einer gewiesen mittleren Stärke als öffentliche Gewässer erklärt werden und die Wasserentnahme daraus über den häuslichen, landwirt
- BGE 55 III 15215.11.1929• Dem Schuldner und seiner Familie unumgänglich notwendig» im Sinne des Art. 93 SchKG ist, m. a. W. zum E xis t e n z· mi n i m 1.1 m gehört auch ein der früheren (g e s chi e· d e 11 e n) Ehe fra u des Schuldners in Anwendung des Art. 152 ZGB zugesprochener U n t e r haI t s bei
- BGE 55 I 34114.11.1929Inscription au registre foncier; mandat officiel du notaire. — L'art. 963, al. 3, CC confère au notaire stipulateur un mandat légal qui prend fin aussitôt que l'acte a eM présenté au conservateur du registre foncier en vue de son inscription. Le notaire n'a qualité pour recourir
- BGE 55 II 29808.11.1929O0n8titution du gage mobilier. Le nantissement est velablement opéré dès que 1& maîtrise effective de la chose & été transférée au créancier (consid. 1), Point n'est besoin qua le nantissement soit accompagné d'une publicité ou d'une manifestation extérieure rendant le gage reco
- BGE 55 II 23331.10.1929ZGB Art. 314 Abs. 2: Abgesehen vom Falle der Spätgeburt wird nicht die Vaterschaft dessen vermutet, der in der Zeit vor dem 300. Tage vor der Geburt des Kindes der Mutter beigewohnt hat.
- BGE 55 II 24324.10.1929Begriff es «Nachbars» in Art. 684 ZGB (Erw. J). Oh eine übermässige Einwirkung i. S. von Art. 684 ZGB vorliegt, ist unter Abwägung der Interessen beider Parteien an der Aufrechterhaltung bezw. Beseitigung des bisherigen Zustandes zu entscheiden. Prävention gibt kein Recht auf üb
- BGE 55 II 23818.10.1929ZGB Art. 853: Begriff der Gült im Sinne dieser Vorschrift. Kantonale Bestimmungen, die ursprünglich zwar nicht allein für Gülten aufgestellt worden waren, jedoch auf das Inkrafttreten des ZGB hin im Sinne der Anwendung auf (die bisher errichteten) Gülten eingeschränkt wurden, ble
- BGE 55 III 12417.10.1929111 der Betreibung gegen einen Ehegatten ist ein Grundstück, das dieser an den anderen Ehegatten übertragen hat, (nur) zu pfänden, wenn der Gläubiger glaubhaft macht, dass es ihm bis zu jener Übertragung gehaftet habe und infolge einer güterrechtlichen Auseinandersetzung an den a
- BGE 55 III 11111.10.1929Im Grundpfandverwertungsverfahren gegen den früheren Eigentümer als nicht entlassenen Pfandschuldner kommt es dem Betreibungsamte nicht zu, dessen eigene Eingabe für von ihm anstelle des jetzigen Eigentümers bezahlte Pfandzinsen nicht in das Las t e n ver z e ich n i saufzunehmen
- BGE 55 II 22510.10.1929Ur teil s f ä h i g k e i t, Art. 16 ZGB. Stellung des Richters gegenüber einem psychiatrischen Gutachten, das eine durch Geisteskrankheit bedingte Urteilsunfähigkeit feststellt (Erw. 1). Stellung des Bundesgerichtes gegenüber der Würdigung dieses Gutachtens und anderer Indizie
- BGE 55 II 23019.09.1929ZivrVerhG Art. 19 Abs. 2: Begriff des «jeweiligen ehelichen Wohnsitzes ", dessen Recht für die Güterrechtsverhältnisse der Ehegatten gegenüber Dritten massgebend ist. ZGB Art. 185: Voraussetzungen der gerichtlichen Gütertrennung unter ausländischen Ehegatten auf Begehren der GIä
- BGE 55 II 19411.09.1929H a f tun gei n erG e m ein d e für einen in einer von ihr betriebenen Bad e ans tal t infolge mangelnder Rettungsgeräte und Anstellung einer ungeeigneten Badewärterin entstandenen Unfall (Ertrinken eines Badegastes). a) Haftung als Werkeigentümer gemäss Art. 58 OR. Badeanstalt
- BGE 55 II 15711.07.1929Auslegung des Begriffs «Aussicht auf Wiedervereinigung der Ehegatten» im Sinne von Art. 146 Abs. 3 ZGB.
- BGE 55 II 16304.07.1929Enterbung. Der von einem Sohne seinem Vater gegenüber unbegründeterweise erhobene Vorwurf, dass Letzterer sich strafbarer Handlungen schuldig gemacht habe, sowie die Erhebung einer ungerechtfertigten Strafanzeige stellt eine Verletzung familienrechtlicher [[PAGE:BGE 55 II 163 S.
- BGE 55 II 16404.07.1929E nt erb un g. Der von einem Sohne seinem Vater gegenüber unbegründeterweise erhobene Vorwurf, dass Letzterer sich strafbarer Handlungen schuldig gemacht habe, sowie die Erhebung einer ungerechtfertigten Strafanzeige stellt eine Verletzung familienrechtlicher [[PAGE:BGE 55 II 16
- BGE 55 II 17104.07.1929Der Erwerber eines P fan d t i tel s ist verpflichtet, vom gesamten Inhalt der Urkunde, nicht nur von ihrem Ingress Kenntnis zu nehmen. I m T i tel vor g e s c h r i e ben e per iod i s c h e A b z a h 1 une n, die der Schuldner dem bisherigen Gläubiger vor der Anzeige des Gläubi
- BGE 55 III 5528.06.1929Die Vorschrift des Art. 12 VZG hat zur Voraussetzung, dass die Zugehörqualität der bezügl. Gegenstände an sich feststeht und nicht bestritten ist. Bestreitet der betreibende Gläubiger diese, so hat der Betreibungsbeamte in analoger Anwendung der Grundsätze des Art. 10 VZG, wenn d
- BGE 55 I 14720.06.1929. 'Nationalité de l'enfant illégitime d'une Suissesse reconnu par son père étranger. Effets de la reconnaissance en droit fra.n~ais.
- BGE 55 II 6924.05.1929L'inscription au registre foncier du transfert de propriété d'un immeuble, opérée indûment à la requête d'un vendeur qui n'était pas propriétaire, devient valide au moment Oll le vendeur acquiert lui-même la propriété. Cette validation se produit ipso facto et sans ratification.
- BGE 55 II 10014.05.1929Art. 627 Abs. II OR: Erweiterung des Geschäftsbereiches der A.-G. durch Aufnahme eines verwandten Gegenstandes, i. c. eines Autopostbetriebes durch eine den Handel mit Rohstoffen, Mineralwassern etc. betreibende Aktiengesellschaft? (Erw. 1.) [[PAGE:BGE 55 II 100 S. 101]] Art. 62
- BGE 55 III 2619.04.1929SchKG Art. 92 Ziff. 10: Unfallversicherungssummen sind gänzlich unpfändbar, wie gross sie immer sein mögen, und auch wenn sich der Schuldner im Auslande befindet.
- BGE 55 II 1421.03.1929Verbeiständung auf eigenes Begehren. Art. 394 ZGB. Unzulässigkeit einer Verbeiständung unter Bedingungen (Erw. 1). Wird der Beistand zur Vermögenverwaltung verlangt, so ist Voraussetzung, dass der Gesuchsteller sowohl zur selbständigen Vermögensverwaltung als auch zur Bestellung
- BGE 55 I 1915.02.1929Beschwerde aus Art. 44, 45 BV wegen Verweigerung der Ausstellung eines Heimatscheins. Kompetenz des Bundesgerichts als Staategerichtshof in diesem Verfahren als Präjudizialpunkt auch die Frage des Familienstands des Beschwerdeführers zu prüfen, wenn davon das Bürgerrecht abhängt.
- BGE 55 II 2912.02.1929Unerlaubte Handlung: 1. Art. 53 0&: Nichtgebundenheit des Zivilrichters an ein freisprechendes Strafurteil, insbesondere auch mit Bezug auf die Frage der Widerrechtlichkeit der Handlung (Erw. 1). 2. Verbreitung eines Flugblattes ehrverletzenden Inhalts. Haftung des Verbreiters;
- BGE 55 I 3308.02.1929Zuständigkeit des Bundesgerichtes zur Beurteilung einer Klage eines Kantons, wodurch von einer Gemeinde eines andern Kantons die Übernahme eines Bürgers verlangt wird (Erw. 1). Pflicht einer Heimatgemeinde oder eines Heimatkantons eines Bürgers, der mehrere Kantonsbürgerrechte b
- BGE 55 II 1107.02.1929Anfechtung der Ehelichkeit, ZGB Art. 253 ff. Auch ein entschuldbarer Rechtsirrtum kann als wichtiger Grund für die Verspätung der Klage i. S. von Art. 257 Abs. 3 in Betracht gezogen werden. Nach Wegfall des Entschuldigungsgrundes beginnt keine neue Dreimonatsfrist zu laufen; di
- BGE 55 II 131.01.1929Verein mit politischer Aufgabe, aufgeteilt in örtliche Sektionen, die selbst ebenfalls als Vereine organisiert sind. Auslegung der Statuten des Zentrnlvereiues und einer Sektion im Sinne der Verneinung der Frage, ob die Auflösung des Zentra.lvereines die Auflösung der Sektion nac
- BGE 55 II 2330.01.1929Art. 6 0 Abs. II 0 R: 1. Ist auch auf die einjährige Verjährungsfrist nach Abs. 1 anwendbar. 2. Liegt kein Urteil des Strafrichters vor, sondern nur eine Einstellungsverfügung der Strafuntersuchungsbehörde, so ist der Zivilrichter in der Prüfung des Vorhandenseins «einer strafb
- BGE 55 II 5022.01.1929Berufung und kantonale Appellation in Markenrechtsprozessen, m denen mit der markenrechtlichen Klage eine solche aus unlauterem Wettbewerb verbunden wird. Aussetzung des bundesgerichtlichen Entscheides bis zur vollständigen Erledigung der Sache durch die kantonalen Instanzen.
- BGE 54 II 41606.12.1928Nach Eröffnung der amtlichen Liquidation ist keine Einmischung in die Erbschaftsangelegenheiten i. S. von Art. 571 Abs. 2 ZGB mehr möglich (Erw. 1). Wird ein Erbe während des öffentlichen Inventars von der zuständigen Behörde zur Verwaltung der Erbschaft ermächtigt, so können se
- BGE 54 II 42516.11.1928Bau t e n auf f rem dem G run d s t ü c k. E r s 'a t zans p r u c h des bau end e n M a t e r i ale i g e nt ü m e r s. Art. 6 7 1 1. ZGB. Dieser ist nicht beschränkt auf die Fälle, wo die Verwendung des Materials ohne Willen des Materialeigentümers stattgefunden hat (Erw. 2).
- BGE 54 III 31316.11.1928Loh n p f ä n dun g. B e r e c h nun g des E x i - s t e n z m i n i m ums. S c h K GAr t. 9 3. Massgebend sind die Verhältnisse, zur Zeit des Pfändungsvollzuges (Erw. 1). Das Existenzminimum berechnet sich nach dem gesamten Einkommen, über das der Schuldner und die mit ihm im
- BGE 54 III 31916.11.1928Eine B e t r e i b u n gau f Ver wer tun gei n e s zum eingebrachten Gut der Ehefrau und Schuldnerin gehörigen Pfandes ist nicht gegen den Ehemann zu richten, sondern gegen die Schuldnerin; dagegen sind die B e t r e ib u n g s u r k und end e m Ehe man n als dem gesetzlichen Ver
- BGE 54 II 42913.11.1928I. Einräumung eines Kaufsrechts an eine urteilsfähige entmündigte Person. 1. Einreden des Dritterwerbers der Liegenschaft gegen den Kaufsberechtigten (Erw. 1). 2. Erfordernis der Zustimmung des Vormundes zur Kaufsrechtseinräumung, weil diese in casu mit einer Beschwerung des Be
- BGE 54 I 32103.11.1928Besteuerung von Ehegatten, die sich in verschiedenen Kantonen aufhalten, speziell für das aus unselbständiger Berufstätigkeit des Ehemannes herrührende Einkommen. Es Ist nach Art. 46 Abs. 2 BV unzulässig, eine Ehefrau, die sich in einem andern Kanton als der Ehemann aufhält, ledi
- BGE 54 II 35701.11.1928Unaültigkeit des e i gen h ä n d i gen T e s t a m e n t e s, d~ssen Errichtungsdatum in der Urkunde selbst nicht wahrheitsgemäss angegeben ist (Erw. 1). Der Beweis für die Unrichtigkeit des Datums braucht nicht notwendig aus der Urkunde selbst gezogen zu werden (Erw. 2). Art. 5
- BGE 54 II 38723.10.1928B ü r g s c h a f t. Art. 509 Abs. II OR. Anwendbarkeit auf Fälle, wo der Hauptschuldner sich in privater Dienststellung befindet (Erw. 1). Tragweite der Bestimmung, speziell bei Bürgschaft für treue Pflichterfüllung seitens des Kassiers einer klein~ren Dar-. lehenskasse nach
- BGE 54 II 38017.10.1928Contrat d'entretien viager. Résiliation unilatérale en raison de la violation des charges imposées au débiteur et en raison de justes motifs. — Question de la conversion de l'entretien en rente.
- BGE 54 II 37116.10.1928Art. 59 ZGB: Die Frage der Haftbarkeit eines Kantons für seine Organe der Automobilkontrolle beurteilt sich nach öffentlichem Recht (Erw. 1). Art. 61 OR: Abweichende Regelung der Beamtenverantwortlichkeit durch die Kantone. Ausschliessliche Anwendbarkeit der kantonalrechtlichen
- BGE 54 II 41005.10.1928...-irt. 177 al. 3 ee. Intercession de La femme. L'art. 177 al. 3 CC vise tous les engagements pris par la femme envers des tiers dans l'intérêt de son mari, quand bien même ces engagements ne se caractérisent point en la forme comme des actes d'intercession. -- Lorsque l'acte n
- BGE 54 II 35004.10.1928Fidanzalllento, -- I falli commessi da un fidanzato ma pienamente conosciuti dall'altro prima della promessa di matrimonio non possono, di regola, essere accampati come «gravi motivi» di rottura a sensi degli art. 92 e 93 CC. — Ammissione di un risarcimento secondo l'art. 93 CC
- BGE 54 II 35404.10.1928Ehe u n g ü 1 t i g k e i t skI a g e.. Durch Verzeihung wird das Klagerecht verwirkt. Die blosse Tatsache, dass der anfechtende Ehegatte die eheliche Gemeinschaft trotz Kenntnis des Ungültigkeitsgrundes noch eine Zeit lang fortgesetzt hat, bildet aber allein noch kein Indiz daf
- BGE 54 II 34621.09.1928Wohnsitzwechsel des Bevormundeten, ZGB Art. 23 ff., 375, 377. Vor der Veröffentlichung am neuen Wohnsitze kann die Bevormundung gutgläubigen Dritten nicht entgegengehalten werden (Erw. 1). Dies gilt auch bei Wohnsitzverlegung in die Schweiz seitens eines im Auslande bevormundet