ZGB
21'180 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 402/424
Als Norm- BGE 63 II 35316.12.1937ZGB Art. 70: Inwiefern kann die Angabe des Grundes des aus tri t t e sau s dem Verein statutarisch gefordert werden? ZGB Art. 72: Nicht mehr zulässig ist die Aus s chI i e s s u n g eines bereits rite ausgetretenen Vereinsmitgliedes; Klagrecht desselben. Einfluss der nachträgli
- BGE 63 III 14009.12.1937Betreibungen zwischen Ehegatten während der Ehe. Entgegen der im Entscheide i. S. Schönhofer (BGE 56 UI 173) bestätigten Auffassung ist das Zwangsvollstreckungsverbot unter Ehegatten (Art. 173 ZGB) eine um der öffentlichen Ordnung und Sittlichkeit willen aufgestellte Vorschrift.
- BGE 63 II 35903.12.1937Öffentliche letztwillige Verfügung. Art. 499 ff. ZGB. Weder die Übernahme eines vom Erblasser selbst oder einem Vertrauensmann desselben verfassten Textes noch die Unterlassung einer rechtlichen Prüfung des Textinhaltes durch den Urkundsbeamten macht den Errichtungsakt formell u
- BGE 63 II 28902.12.1937ZGB Art. 736. «Ablösung» von Dienstbarkeiten durch den Richter. Bundesrechtswidrig ist die kantonale Vorschrift (St. Gallen), welche bloss die Entschädigungsfrage dem Richter vorbehält, im übrigen aber eine Verwaltungsbehörde zuständig erklärt (Erw. 3). Zulässigkeit der Berufung
- BGE 63 III 12526.11.19371. An nu i t ä te n im Sinne des Art. 41 Abs. 2 SchKG sind nur solche Kapitalraten, die mit dem Zins zu einer einheitlichen Summe vereinigt sind; — nicht auch andere Kapitalteilzahlungen, selbst wenn sie im Pfandtitel vorgesehen sind (entgegen der zivilrechtlichen Praxis zu Art.
- BGE 63 I 25106.11.1937M il i t ä r p f 1 ich t e r s atz. 1. Die Leistung örtlichen Luftschutzdienstes hat keinen Einfluss auf die Militärsteuerpflicht. 2. Die Besteuerung des verheirateten Ersatzpflichtigen für Vermögen und Einkommen wird bestimmt nach den Vermögensrechten, die ihm auf Grund des eh
- BGE 63 III 10522.10.1937Lohnpfändung gegen Ehemann (Art. 93 SchKG): 1. Die Betreibungsbehörden können nicht einen Anstellungsvertrag des Schuldners als bloss zum Schein gemacht ausser Betracht lassen. 2. Bei Bestimmung der pfändbaren Lohnquote ist ausser dem eigenen Verdienst des Schuldners der Beitra
- BGE 63 II 22514.10.1937ZGB Art. 177 Abs. 3: Die Verpfändung eines Eigentümer- (auch Inhaber-) schuldbriefes der Ehefrau durch den Ehemann ist nicht ohne Zustimmung der Vormundschaftsbehörde zur Einwilligung der Ehefrau zur Verpfändung (Art. 202 ZGB) gültig.
- BGE 63 II 25212.10.1937Abt r e tun g von S c h u 1 d b r i e f e n. Vor Aus s tell u n g des Titels ist eine Abtretung n ich t m ö g 1 ich, Art. 868 ff. ZGB. G ü I ti g ist dagegen der der Abtretung zugrunde liegende suspensiv bedingte Kaufvertrag. Unverschuldete Unmöglichkeit der Erfüllung nach Art.
- BGE 63 II 23108.10.1937Art. 635 und 609 ZGB. Der Erwerber eines Erbanteils ist nicht berechtigt, sich in die Auseinandersetzung über die Erbschaft einzumischen, insbesondere die Erben auf Feststellung zu belangen, dass der Abtreter nicht auf Vorempfänge verwiesen werden könne. Er kann nur die Mitwirku
- BGE 63 II 23523.09.1937Steht die Erstreckung der G run d p fan d h a f tau f Mi e t - (P ach t -) z i n si 0 r der u n gen gemäss Art. 806 ZGB der Verrechnung mit Gegenforderungen des Mieters (Pächters) entgegen? Y
- BGE 63 II 26416.09.1937Ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid, der die besondern Voraussetzungen zur Scheidung von Ausländern in der Schweiz gemäss Art. 7 h NAG verneint, kann mit Berufung an das Bundesgericht gezogen werden, ein solcher dagegen, der dem ausländischen Kläger den schweizerischen Wo
- BGE 63 I 11009.07.1937Unter welchen Voraussetzungen können d i n g I ich e R e c h t e. zumal Wasserrechte, des früheren Rechts im Grundbuch angemerkt statt eingetragen werden? Art. 45 (56) des Schlusstitels des ZGB. 114 der Grundbuchordnung, 58/9 des Wasserrechtsgesetzes. Mit der vorliegenden verwa
- BGE 63 II 17301.07.1937D 0 P P e I ver t r e tun g ist wie Kontrahieren mit sich selbst grundsätzlich unstatthaft. Folge: Ungültigkeit des Geschäftsabschlusses; Vorbehalt der Genehmigung. Entsprechende Anwendung dieser Regeln auf 0 r g a n e j ur i s - t i s c her Per s 0 n e n.
- BGE 63 II 12924.06.1937Cautionnement souscrit aux dépens d'un mineur sous puissance paternelle. L'art. 408 CC interdit aussi bien au détenteur de la puissance paternelle qu'au tuteur de souscrire des cautionnements aux dépens de l'incapable.
- BGE 63 II 16016.06.1937Art. 48 CO. Concurrence déloyale reprochée à une manufacture de cigares dans le choix d'un emballage. Ressemblance générale avec l'emballage utilisé par le demandeur, mais différence de certains éléments caractéristiques. Différence suffisante vu le degré de discrimination élevé
- BGE 63 I 10710.06.1937Nicht nur bei Übernahme, sondenl w ä h ren d der ganzen Daue~ der Vor m und s c h a f t kann der Y (' r kau f von G run d s t ü c k e n aus freier Hand nur mit Genehmigung der vormundschaftlichen Auf s ich t i> • b e c hör d e stattfinden. Art. 404 Abs. 3 ZGB
- BGE 63 II 29502.06.19371. B erg wer k e, Art. 664 u. 655 ZGB. Abgrenzung eidgenössischen und kantonalen Rechts. Kauf einer Bergwerkskonzession. Erw. 1. 2. Haft u n g g e m ä ~ s Art. 623 A b s. ~ O~.. a) H an deI n d e im Sinne dieser Vorschrift sind nicht nur die unmittelbar am Vertragsschluss bete
- BGE 63 I 16728.05.1937Vereinbarkeit einer Initiative auf Einführung einer kantonalen Hypothekenversicherung und teilweise Liegenschaftsentschuldung mit dem eidgenössischen Zivil- und Betreibungsrecht.
- BGE 63 II 7127.05.1937Anträge auf Entzug der elterlichen Gewalt gegenüber dem kraft Scheidungsurteils damit betrauten Elternteil, ohne dass die Zuweisung an den andern Elternteil anbegehrt wird, sind nach Art. 285 ZGB und nicht als Änderungsklagen im Sinne von Art. 157 ZGB zu behandeln. Entscheide üb
- BGE 63 II 15704.05.1937Abt r e t bar k e i t der Schadenersatzforderung nach Art. 45 Abs. 3 OR (Versorgerschaden) und der Genugtuungsforderung nach Art. 47 OR u. Art. 42 MFG.
- BGE 63 II 6930.04.1937Geteilte elterliche Gewalt als Folge eines ausländischen Scheidungsurteils. Begehren eines Elternteils um Zuweisung der vollen elterlichen Gewalt an ihn (oder um Feststellung, dass mit der Wohnsitznahme in der Schweiz diese Gewalt ohne weiteres auf ihn übergegangen sei): zuständi
- BGE 63 II 8627.04.1937Der Be s chI u s s eines Verbandes, keine Mitgliederbeiträge mehr zu erheben, ist auf die Ansprüche der Gläubiger ohne Einfluss. Er bedeutet lediglich eine Z a h I u n g s - ver w e i ger u n g, also eine Vertragsverletzung. und ist daher k ein e une r lau b t e H an d I u n g, w
- BGE 63 III 4522.04.1937Zwangsvollstreckung unter Ehegatten. Die Bestimmung von Art. 176 Abs. 2 ZGB, wonach Zwangsvollstreckung unter Ehegatten zulässig ist für gerichtlich zugesprochene Beiträge, findet auch Anwendung auf die im Streit um solche Beiträge entstandene Prozesskostenforderung.
- BGE 63 III 4125.03.1937Anfechtbarkeit der durch einen urteilsfähigen Unmündigen vorgenommenen Bet r e i b u n g s h a n d I u n g_ Die von einem urteilsfähigen Unmündigen vorgenommene Betreibungshandlung wird gültig wenn vor der rechtskräftigen Aufhebung die Genehmigung seitens des gesetzlichen Vertret
- BGE 63 II 2824.03.1937L'Etat n'est responsable des actes de ses fonctionnaires que dans la mesure où le droit fédéral ou cantonal reconnaît de façon positive une telle responsabilité. Au surplus, l'Etat n'est jamais appelé à répondre de sa «propre faute», mais toujours d'une faute d'un de ses organes.
- BGE 63 I 3011.03.1937Ist B e s c 1;1 wer. d e zulässig gegen Abweisung einer «Einsprache» gegen eine Anmeldung beim Grundbuchamt? (Erw. 1). Versteigerung von Erbliegenschaften unter den Erben gemäss Art. 612 Abs. 3 ZGB muss ö f f e n t _ I ich be u r k und e t werden (Erw. 2).
- BGE 63 II 206.03.1937Fragen betr. die elterlichen Vermögensrechte in Frankreich wohnhafter schweizerischer Eltern beurteilen sich nach schweizerischem Recht (Art. 9, 28 Ziff. 2 NAG). Auch der P f I ich t t eil kann dem Kinde unter Befreiung von der elterlichen Nutzung und Verwaltung zugewendet werde
- BGE 63 II 126.02.1937Art. 1 4 1. Z G B. S c h eid u n g weg enG eis t e s - kr an k h e i t. Es ist nicht erforderlich, dass die Krankheit drei Jahre sei t Ehe s chI us s gedauert habe.
- BGE 63 I 719.02.1937Der Bevormundete kann das Recht auf Niederlassung nicht selbständig, ohne Mitwirkung des Vormundes, ausüben.
- BGE 63 II 7402.02.1937Ce sont les an. 28 CC et 48 CO — non les art. 865 et sv. CO — qui régissent la question de l'atteinte portée aux droits du titulaire d'une raison de commerce inscrite au registre par le fait qu'un concurrent appelle son entreprise d'un nom qui prête à confusion. Cependant les p
- BGE 63 III 2729.01.1937Art. 188 ZGB, 285 fi. SchKG. — Der Grundsatz, dass gegenüber einer güterrechtlichen Auseinandersetzung infolge Güterstandswechsels die Anfechtungsklage nach Art. 285 ff. SchKG nicht gegeben ist, sondern der Gläubiger sich an den Schutz aus Art. 188 ZGB zu halten hat, findet nicht
- BGE 63 III 125.01.1937Verschiedene Bau h a n d wer k e r p fan d r e c h te erhalten nach dem Datum ihrer Eintragung im Grundbuch fortlaufende Rangziffern, unter welchen sie auch im Lastenverzeichnis aufgeführt werden. Die Vorschrift des Art. 840 ZGB betr. Gleichstellung untereinander ist erst bei der
- BGE 63 III 515.01.1937Art. 93 SchKG. Bei der Ermittlung der pfändbaren Quote ist der Verdienst und der Vermögensertrag von in der Familie lebenden minderjährigen S t i e f kin der n des Schuldners nicht zu dessen Einkommen hinzuzurechnen.
- BGE 62 III 20716.12.1936Juni 1935): Ein W i der ruf der S tun dun g für einzelne Forderungen gemäss Art. 10 kann nicht schon während der Nachlassstundung erfolgen (Erw. 2). Setzt die Verfügung des Sachwalters gemäss Art. 37 die Entscheidung über bestrittene Höhe oder Rang [[PAGE:BGE 62 III 207 S. 208]
- BGE 62 II 33511.12.1936Auflösung des Güterstandes der Güterverbindung dur c h Tod; Ermittelung des Vor s chI a g es (Art. 214 ZGB): Wie sind G e seil s c h a f t s s c h u I den eines Ehegatten zu berücksichtigen? (Erw. 1.). Für vom Ehemann eingebrachtes verkauftes Gut erhält dieser regelmässig einfa
- BGE 62 II 26810.12.1936Qualité pour former une demande d'interdiotion.
- BGE 62 II 27110.12.1936Ein tri t t der R e c h t s kr a f t eines kantonalen (Scheidungs-) Urteils hinsichtlich der mit der kantonalen Berufung nicht angefochtenen Punkte: Von bundesrechtswegen steht es dem kantonalen Prozessrecht frei zu bestimmen, dass der Suspensiv- (und Devolutiv-) Effekt der kanto
- BGE 62 II 26304.12.1936E n t m ü n d i gun g n ach Art. 369 ZGB. «Geisteskrankheit oder Geistesschwäche» ist jeder abnormale Geisteszustand dauernder Art, aus dem sich Schutzbedürftigkeit im Sinne dieser Bestimmung ergibt. [[PAGE:BGE 62 II 263 S. 264]] Der Beschwerdeführer zieht den seine Entmündigung
- BGE 62 II 26106.11.1936ZGB Art. 177 Abs. 3: Die Vormundschaftsbehörde kann ihre Zustimmung zu Verpflichtungen, die von der Ehefrau Dritten gegenüber zugunsten des Ehemannes eingegangen werden, nicht nachträglich mit Rückwirkung widerrufen.
- BGE 62 III 13613.10.1936Der Ehemann kann in der Betreibung gegen die Ehefrau ungeachtet des Verzichtes der Ehefrau auf Geltendmachung der Unpfändbarkeit Beschwerde wegen Unpfändbarkeit führen. Die für die Frage nach der Pfändbarkeit massgebenden Verhältnisse sind von Amtes wegen festzustellen. Eröffnu
- BGE 62 III 14813.10.1936Das Nutzungsrecht des Ehemanns am eingebrachten Frauengut (Art. 201 ZGB) ist als solches nicht pfändbar; wohl aber sind pfändbar die Erträgnisse dieser Nutzung, ebenso die Forderung des Mannes aus dem Verkauf der Erträgnisse, jedoch nur s 0 w e i t sie hinausgehen über 1) die zur
- BGE 62 II 22406.10.1936Letztinstanzliche kantonale Entscheidungen in Zivilsachen über Gerichtsstandsfragen des eidgenössischen Rechtes (insbesondere betr. Getrenntleben von Ehegatten gemäss Art. 170 ZGB) müssen die Feststellung des Ergebnisses der Beweisführung enthalten, ansonst sie zurückgeschickt we
- BGE 62 II 20324.09.1936Kin der aus g e s chi e den e rEh e dürfen nicht deswegen allein beiden Eltern entzogen werden, weil der Vater nur einen so kleinen Beitrag zu leisten vermag, dass die Mutter Armen un terst ü tzung in Anspruch nehmen muss.
- BGE 62 II 20524.09.1936Zur Wie der her s tell u n g der e 1 t e r 1 i 0 h enG e - wal t ist die Behörde am Wohnort der Eltern zuständig, Art. 287/8 ZGB (unter dem Vorbehalt, dass die Kantone für ihre im Kanton wohnenden Bürger die Behörden der Heimat als zuständig erklären können, Art. 376 Abs. 2 ZGB).
- BGE 62 II 25517.09.1936Art. 207 Ziff. 1 und 2 ZGB. Verpflichtung der Ehefrau aus einem von ihr nach der Heirat ohne Wissen des Ehemannes verbürgten Wechsel, der an Stelle eines von ihr vor der Ehe verbürgten ausgestellt worden war: keine Haftung des eingebrachten Gutes.
- BGE 62 II 19410.09.1936Die Vereinbarung zwischen (unter Güterverbindung lebenden) Ehegatten auf Herausgabe eines Teils des eingebrachten Frauengutes und deren Vollzug bedarf der Zustimmung im Sinne des Art. 177 Abs. 2 ZGB nicht. Für das herausgegebene Frauengut haftet der Ehemann trotz faktischer Weite
- BGE 62 II 20010.09.1936Durch eine von der Klägerschaft n ich t an gen 0 m m e n e Offerte einer vertraglichen Übernahme vermögensrechtlicher Vaterschaftsverpflichtungen wird der Beklagte im Prozesse mit den Einreden aus Art. 314 Abs. 2 und 315 ZGB nicht ausgeschlossen.
- BGE 62 III 12230.08.1936Werden in das Lastenverzeichnis aufgenommene Grund. p fan d f 0 r der u n gen b e s tri t t e n, der enG 1 ä. u· blger unbekannt (wo) sind, so ist ein Beistand zu ernennen (1). Der auf ni eh t be ig e br ae h te (aber nicht kraftlos erklärte) Grundpfandtitel entfallende Stei. ge
- BGE 62 III 11630.07.1936Loh n gut hab e nun m ü n d i ger Kin der in häuslicher Gemeinschaft können in der B e t r e i b u n g g t1 gen ein e s der E I t ern g e m ä. s s Art. 93 SchKG gepfändet werden, soweit sie nicht notwendig sind, um den Kindern (und bei Betreibung der Mutter auch dem Vater) die Ex