Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/141: Bericht zur Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz · 31 Seiten
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übernähmen (Privat- und Geschäftsverkehr, Ausbildung) und den von den Landesflughäfen ausgelagerten Verkehr absorbieren könnten. Neben dem Ausbau der Landesflughäfen sieht der Verband in der Öffnung der Militärflugplätze für zivile Nutzungen sowie im Abbau von Betriebsbeschränkungen viel versprechende Potenziale zur Kapazitätssteigerung. Der Verband fordert, dass der Staat die Verantwortung und die Kosten für die Sicherheit im Luftverkehr übernehme. Bei der Finanzierung dürfe der Luftverkehr gegenüber dem Landverkehr bezüglich Kostendeckungsgrad, Verursacherprinzip und Lenkungswirkung nicht diskriminiert werden. «Mobility Pricing» für den Luftverkehr lehnt der Verband Schweizer Flugplätze ab.
4. Flughafen Zürich AG (Unique)
Unique fordert die Verifizierung und Aktualisierung der faktuellen Grundlagen der Infrastrukturstrategie sowie eine sachgerechte und differenzierte Darstellung der Ursachen und Auswirkungen der Angebotslücke auf dem Flughafen Zürich. Zudem seien die Erfahrungen der Flughafen Zürich AG bei der Privatisierung respektive der privaten Finanzierung von Investitionen gebührend zu würdigen. Um künftige private Finanzierungen zu sichern, spricht sich Unique für wettbewerbsfähige wirtschaftliche Rahmenbedingungen aus. Mit Blick auf die Raumplanung fordert Unique konsistente und nachhaltige Entwicklungsziele für die Landesflughäfen, insbesondere den Flughafen Zürich, wobei der zivile, gewerbliche Luftverkehr prioritär zu behandeln sei. Im Übrigen fordert Unique nicht diskriminierende, im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern sowie mit dem Ausland gleichwertige Vorgaben und Grenzwerte bezüglich der Auswirkungen von Lärmemissionen auf die Siedlungsentwicklung in belasteten Gebieten, speziell in Bezug auf Einzelstundenlärmgrenzwerte in der Nacht.
5. Skyguide
Skyguide, das schweizerische Luftsicherungsunternehmen, beschränkt seine Stellungnahme auf Detailbemerkungen zu einzelnen Textpassagen der Infrastrukturstrategie.
H Energie
1. Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) und Organisation der schweizerischen Stromverbundunternehmungen (swisselectric)
Die Stellungnahmen von VSE und swisselectric stimmen weitgehend überein und werden daher gemeinsam behandelt. Die beiden Organisationen betonen die Schlüsselrolle der Elektrizität im Hinblick auf die Erhöhung der Gesamtenergieeffizienz durch Substitution von fossilen Energieträgern. Grundlage für die Infrastrukturstrategie im Energiesektor müsse die Energiestrategie des Bundesrates sein; darüber hinaus sei das Verhältnis zur Strategie des