Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/80: Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) · 29 Seiten

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Vernehmlassung zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes

 6 politische Parteien: Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), Christlichdemokratische

Partei (CVP), FDP. Die Liberalen (FDP), Grünliberale Partei (glp), Schweizerische Volkspartei (SVP), Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS);

 3 Dachverbände der Wirtschaft: economiesuisse, Schweizerischer Gewerbeverband

(SGV), Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB);

 38 interessierte Kreise: Association des courtiers en assurances (ACA), Assura, Bär &

Karrer, Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft (VBV), Caisse cantonale d'assurance populaire (CCAP), Centre patronal (CP), Comparis, CSS Versicherung (CSS),

Fédération romande des consommateurs (FRC), GBF Rechtsanwälte (GBF), Groupe Mutuel, Homburger, Lloyd's, Nationales Versicherungsbüro Schweiz - Nationales Garantiefonds Schweiz (nbi-ngf), New Reinsurance Company Ltd (new/re), Ombudsman der Privatversicherung und der SUVA (Versicherungsombudsman), Ombudsstelle Krankenversicherung (OM-KV), RenaissanceRe (RenRe), Rentes Genevoises (RG), Retraites Populaires (RP), Rückversicherungen, santésuisse, Schweizerische Aktuarvereinigung (SAV), Schweizerische Gesellschaft für Haftpflicht- und Versicherungsrecht (SGHVR),

Schweizerischer Pensionskassenverband (ASIP), Schweizerischer Verband der Versicherungs-Generalagenten (SVVG), Schweizerischer Versicherungsverband (SVV), Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), Stiftung zum Schutz der Versicherten (ASSI), Swiss Insurance and Reinsurance Captives Association (SIRCA), Schweizerische Vereinigung der Insurance und Risk Manager (SIRM), Swiss Insurance Brokers Association (SIBA), Touring Club Schweiz (TCS), Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV), Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen (VKG), Vereinigung Schweizerischer Versicherungs-Inhouse-Broker (VIB), VQF Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen (VQF), Zürcher Handelskammer (ZHK), Zurich Schweiz (Zurich).

Explizit auf eine Stellungnahme verzichtet haben: der Kanton Solothurn, der schweizerische Städteverband, inter-pension, die schweizerische Vereinigung der Richterinnen und Richter (SVR) sowie die Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz.

Zufolge der grossen Zahl an Vernehmlassungsantworten ist es im vorliegenden Bericht nicht möglich, alle Kommentare und Vorschläge im Einzelnen wiederzugeben. Der Bericht fokussiert deshalb auf jene Punkte des bundesrätlichen Vorentwurfs, welche am meisten Anlass zu Bemerkungen gaben.1

3 Wichtigste Ergebnisse der Vernehmlassung

Im Allgemeinen wird das Projekt von der Mehrheit der Kantone, den politischen Parteien und Dachverbänden der Wirtschaft gut aufgenommen. Die Organisationen der interessierten Kreise sind dagegen kritischer und äussern Vorbehalte.

Sanierung von Versicherungsunternehmen (vgl. Ziff. 4)

Der Vorschlag zum Sanierungsrecht wird von einer Vielzahl der Vernehmlassungsteilnehmer grundsätzlich begrüsst. Nebst kleineren Präzisierungsvorschlägen wird die Kompetenz der FINMA zur Durchführung der Sanierung vereinzelt in Frage gestellt.

Kundenschutzbasiertes Regulierungs- und Aufsichtskonzept (vgl. Ziff. 5)

Die Vorschläge für ein kundenschutzbasiertes Regulierungs- und Aufsichtskonzept werden von Vernehmlassungsadressaten mehrheitlich gut aufgenommen. Kritisch bis ablehnend äussern sich namentlich die SP sowie Konsumentenschutzorganisationen. Die meisten Kantone und einige Interessenvertreter haben auf eine ausdrückliche Stellungnahme zum Thema verzichtet.

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