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Vernehmlassung 2020/22: Änderung der Jagdverordnung (JSV) · 24 Seiten

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Anhang 2

Änderung anderer Erlasse

1. Tierschutzverordnung vom 23. April 20089

Artikel 77 Verantwortung der Personen, die Hunde halten oder ausbilden Wer einen Hund hält oder ausbildet, hat Vorkehrungen zu treffen, damit der Hund Menschen und Tiere nicht gefährdet. Bei der Beurteilung der Verantwortlichkeit für offizielle Herdenschutzhunde nach Artikel 10b der Jagdverordnung vom 29. Februar 19882 wird deren Einsatzzweck zur Abwehr fremder Tiere berücksichtigt. Bei der Beurteilung der Verantwortlichkeit für Jagdhunde nach Artikel 2a der Jagdverordnung vom 29. Februar 198810 wird deren Einsatzzweck zum Suchen und Verfolgen von Wildtieren berücksichtigt.

Anhang 2, Tabelle 2, Besondere Anforderungen, Ziffer 13, zweiter Satz

Für die falknerische Haltung zur Beizjagd gelten die Vorgaben nach Artikel 6bisder Jagdverordnung vom 29. Februar 198811; für die falknerische Schauhaltung gelten die Vorgaben dieser Verordnung.

2. Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete vom 30. September 199112

Titel

Verordnung über die eidgenössischen Wildtierschutzgebiete (WSGV)

Ersatz eines Ausdrucks

Im ganzen Erlass wird «Jagdbanngebiet (Banngebiete)» durch « Wildtierschutzgebiet» ersetzt, mit den entsprechenden grammatikalischen Anpassungen.

Art. 2 Abs. 2 Bst. c

2Das Bundesinventar der eidgenössischen Wildtierschutzgebiete (Inventar) enthält für jedes Schutzgebiet:

9 SR 455.1

10 SR 922.01

11 SR 922.01

12 SR 922.31