Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2021/126: Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 · 31 Seiten
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Verordnungspaket Herbst 2022 Erläuternder Bericht Vernehmlassung ChemRRV
einen aktiven Erwerb von Kenntnissen erlauben,
die Erfahrung der Teilnehmenden abrufen und auf den erworbenen Kenntnissen basieren,
von den Teilnehmenden verlangen, dass sie einen Dialog führen, um eine Antwort gemeinsam Schritt für Schritt zu erarbeiten.
Die folgenden methodologischen Ansätze werden als partizipative Methoden bewertet (nicht erschöpfende Liste): verschiedene Arten von Gruppenarbeiten, Brainstorming, praktische Übungen, kurze mündliche Befragungen oder Umfragen mithilfe einer elektronischen Anwendung, Methoden zur ständigen Validierung von Bildungsleistungen usw. Ein weiteres Beispiel für das Lernen durch aktive Beteiligung ist die rückwirkende Untersuchung. Die Teilnehmenden kennen das übergeordnete Ziel; sie müssen daher ein Problemlösungsverfahren erarbeiten und anpassen, mit dem sie das Ziel erreichen können.
Die anderen Ausbildungsformen, etwa Onlineschulungen, sind nicht anerkannt. Das BAFU kann Abweichungen genehmigen.
Anzahl Teilnehmende für die Weiterbildungen
Für die anrechenbaren Weiterbildungsstunden zu den vorgegebenen Themen gilt eine Teilnahmebeschränkung von 30 Personen pro dozierende Person. Bei einem Workshop mit rund 100 Personen muss beispielsweise jede Gruppe von 30 Teilnehmenden von einer anderen dozierenden Person moderiert oder angeleitet werden.
Bei Weiterbildungen zu den optionalen Themen darf die Teilnehmerzahl nicht beschränkt werden. Zählen solche Veranstaltungen jedoch über 30 Teilnehmende pro dozierende Person, wird für die Verlängerung der Fachbewilligung nur die Hälfte der Stunden angerechnet. Es ist bekannt, dass die Betreuung der einzelnen Teilnehmenden umso besser ist, je kleiner die Gruppen sind.
Sponsoring von Weiterbildungen
Um jegliche Interessenkonflikte zu vermeiden, dürfen Weiterbildungen nicht von Unternehmen gesponsert werden, die ein besonderes Interesse hegen könnten (z. B. Verkauf von PSM). Solche Unternehmen dürfen keine Räumlichkeiten, keine Verpflegung, kein Material und keine finanziellen Beiträge bereitstellen. Allerdings dürfen Fachpersonen aus den Unternehmen unter der Verantwortung der Weiterbildungseinrichtungen für Referate oder andere Weiterbildungstätigkeiten beigezogen werden. Es ist klar, dass diese Tätigkeiten den Lernzielen entsprechen müssen, nämlich PSM vorschriftsgemäss und angemessen einzusetzen, die PSM-Mengen zu reduzieren und PSM durch geeignete Methoden zu ersetzen.
Präsenzkontrolle und Eintragung im Register
Die Präsenz der Inhaberinnen und Inhaber von Fachbewilligungen, die an Weiterbildungen teilnehmen, muss von den Weiterbildungseinrichtungen kontrolliert werden (Identität und Präsenz). Die Liste der per Unterschrift bestätigten Präsenzen ist acht Jahre lang aufzubewahren. Sie dient insbesondere als Nachweis bei Uneinigkeit betreffend eine von einer Inhaberin oder einem Inhaber einer Fachbewilligung besuchte Weiterbildung.
Verlängerung der Fachbewilligung PSM
Die Fachbewilligung wird nach Ablauf der Gültigkeitsdauer automatisch um acht Jahre verlängert, wenn die Inhaberin oder der Inhaber der Fachbewilligung die erforderliche Anzahl Weiterbildungsstunden während der Gültigkeitsdauer der Fachbewilligung absolviert hat. Die Inhaberinnen und Inhaber von Fachbewilligungen in speziellen Bereichen, im Gartenbau und in der Waldwirtschaft müssen keine besonderen administrativen Schritte unternehmen: Die Weiterbildungen werden von der Weiterbildungseinrichtung automatisch im Register Fachbewilligungen PSM eingetragen und bei ausreichender Anzahl absolvierter
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