Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/17: Parlamentarische Initiative. Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung. Vernehmlassung zum Konzept der WBK-S · 37 Seiten
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224 Millionen Franken und der SGB von 750 Millionen Franken. Der SGB und Travail.Suisse wollen eine unbegrenzte Geltungsdauer bzw. eine Weiterführung der Massnahmen, bis die Förderziele erreicht sind.
Weitere Organisationen und interessierte Kreise
Die Mehrheit der Organisationen fordert eine Erhöhung der Mittel für die Programmvereinba-
rungen. Die meisten (a:primo, Agile, Alliance Enfance, alliance F, ARTISET, EKFF, EKKJ,
kibesuisse, Kinderschutz Schweiz, Muskelgesellschaft, Organisation Graap, Pro Juventute, Procap, SF MBV, SHV, SSLV und Hiki) sprechen sich für eine Erhöhung auf 224 Millionen Franken für vier Jahre aus. Wobei Procap eine weitere Erhöhung fordert für den Förderbereich Kinder mit Behinderungen, sollte bei der erhöhten Betreuungszulage nicht bis zum Faktor 3 erhöht werden. Agile, alliance F, EKKJ, Organisation Graap, Procap und Hiki befürworten im Rahmen eines Eventualantrags 168 Millionen Franken. Die EKF, EFS und Pro Familia fordern 750 Millionen Franken.
Die EKF und Pro Familia kritisieren die zeitliche Befristung der Programmvereinbarungen. Die EFS fordern eine Weiterführung der Programmvereinbarungen bis die Förderziele erreicht sind.
5.4 Statistiken Nur wenige Vernehmlassungsteilnehmende äusserten sich explizit zur Statistik. Sofern sie dies taten, befürworteten sie mehrheitlich eine Statistik. Wobei mehrere Kantone sowie der SGV und SSV einen Verzicht auf die frühe Förderung fordern. Einige Organisationen fordern eine Ausweitung auf die spezifische Situation von Kindern mit Behinderungen und Kleinkindern unter 18 Monaten.
Kantone und Dachverbände der Gemeinden und Städte
Der Kanton BS spricht sich für die Statistik, wie sie in der Vorlage vorgesehen ist aus. 7 Kantone (AG, BE, BS, GE, OW, TI und VS) sowie der SGV und SSV begrüssen die Statistik im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung, fordern jedoch einen Verzicht auf den Bereich der Frühen Förderung. Ein Verzicht auf den Bereich frühe Förderung fordert auch SG als Eventualantrag. Der Kanton SH lehnt eine Statistik ab.
Politische Parteien
Explizit für eine nationale Statistik sprechen sich die Mitte Frauen aus.
Verbände der Wirtschaft
Sowohl der KFMV als auch der SAV unterstützen explizit die Einführung einer Statistik, wobei der SAV darauf hinweist, dass Mitnahmeeffekte um jeden Preis verhindert werden müssten. Eine Voraussetzung sei dabei, dass die Beteiligungen der Kantone an der Finanzierung von Drittbetreuungsangeboten für Kinder in den jeweiligen Kantonen erhoben werde. Nur so könne ein System aufgebaut werden, dass einen Anreiz schaffe für die Kantone, ihre Finanzierung zu erhöhen oder zumindest nicht zu reduzieren. Der KFMV fordert zudem, dass die Statistik erweitert werde und die spezifische Situation von Kindern mit Behinderungen und Kleinkindern unter 18 Monaten berücksichtige.