Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2009/27: Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen (Passivrauchschutzverordnung, PRSV) · 36 Seiten

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Redaktionelle Bemerkungen

AR beantragt, die Bestimmung als einen Artikel mit der Marginalie «geschlossene Räume» aufzunehmen. Zudem wäre eine positive Formulierung angebrachter.

SP und OXY möchten eine Korrektur in der französischen Verordnung anbringen: «Parois latérales» schliesse nur die Seitenwände ein, nicht aber die Hauptwände vorne und hinten. Zudem könne «paroi» per definitionem nicht luftdurchlässig sein.

3.4.3 Artikel 2.3

OW, TG, IVA und VSAA befürworten den Artikel, weil er den Schutz der Arbeitnehmenden vor Passivrauchen verbessert. SKS und 19 Präventions- und Gesundheitsorganisationen (ASN, AT, Cipret FR, CVS, FMH, LL AG, LL BB, LL CH, LL GL, LL SO, LL TG, LL ZH, LP NE, OXY, pro aere, SAN ZH,

SHS, VSF NE und ZRF) erwarten eine Ausdehnung des Artikels auf Einzelbüros, so dass diese gleich behandelt würden wie Raucherräume, aus denen kein Rauch in Räume mit Rauchverbot dringen dürfe. BS und SP bemerken, dass der Schutz durch Einzelarbeitsräume ohne Lüftung aufgeweicht werde.

SP und OXY kritisieren, dass der Begriff «belästigt» der Gefährlichkeit von Passivrauchen nicht gerecht werde. Zudem fehle die klare Zuweisung der Verantwortung an den Arbeitgeber oder an den für die Hausordnung Verantwortlichen.

Gemäss 6 Kantonen (BL BS, NE, SG, TI, ZH), der SVP, 8 Wirtschaftsverbänden (AWMP, ECON,

GSSM, IGF, SAV, SBrV, SMS, SRF), 6 Firmen und Verbänden der Tabakbranche (Contadis, Oettinger, Säuberli, VST, VSTH, VSZ) und 11 Gastronomieverbänden (ASCO, Gastro AG, Gastro BE,

Gastro CH, Gasro FR, Gastro SZ, Gastro SO, Gastro ZH, GV TG, Gilde, hotel) soll nicht die subjektive «Belästigung» verhindert werden, sondern die «(gesundheitliche) Gefährdung». SG möchte den Begriff «beeinträchtigt» verwenden. Laut Contadis, hotel, IGF, Oettinger, Säuberli und SMS kann der Artikel aber auch gestrichen werden.

ZH schlägt vor, die Formulierung des Artikels 3 Absatz 1 Buchstabe c «aus dem Raucherraum kein Rauch in andere Räume gelangt» auch hier zu verwenden.

3.5 Artikel 3: Beschaffenheit von Raucherräumen

SKS und 20 Präventions- und Gesundheitsorganisationen (ASN, AT, Cipret FR, Cipret VD, CVS,

FMH, FVS, KL BB, KL CH, LC NE, LL BB, LL CH, LL GL, LL SO, LL TG, LL ZH, PHS, SAN ZH, SHS, ZRF) unterstützen die Anforderungen an Raucherräume. ASN begrüsst, dass mit dieser Regelung die Raucherräume zu dem würden, was sie sein sollten: ein Ort, wo man nur zum Rauchen hingehe.

Neuch findet, dass die Anforderungen über den Willen des Gesetzgebers hinausgehen würden.

ECON, FER, sene, VST und VSTH bemerken, dass die Anforderungen an Raucherräume unverhältnismässige Investitionen erfordern. FDP, SVP, CNCI, CP, CVAM, ECON, FER, IGF, sene und 6 Tabakfirmen und –verbände (BAT, Cigarette, JTI, PMI, VST, VSTH) befürchten, dass de facto ein

Rauchverbot eingeführt werde, weil die Anforderungen zu hoch seien.

Coop und CVCI finden es störend, dass bestehende Raucherräume durch hohe Anforderungen im Bundesrecht angepasst werden müssen.

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