Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/27: Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen (Passivrauchschutzverordnung, PRSV) · 36 Seiten
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3.4 Artikel 2: Rauchverbot und Schutz vor Passivrauchen
3.4.1 Artikel 2 Absatz 1
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a
JU, TI, IVA, VSAA, SKS und 21 Präventions- und Gesundheitsorganisationen (ASN, AT, Cipret VS, Cipret VD, Cipret FR, CVS, FMH, KL BB, KL CH, LC NE , LL AG, LL BB, LL CH, LL GL, LL SO, LL TG, LL ZH, PHS, SHS, sfa, ZRF) begrüssen die Definition des Begriffes «öffentlicher Raum» explizit.
Die Formulierung des «eng umgrenzten Personenkreises» ist für 4 Kantone (AG, LU, NE, VS) und EKTP zu wenig eindeutig. Sie verlangen eine klare Definition, um der Umgehung der Verordnung mit der Gründung von Privatclubs und Vereinen vorzubeugen. EKTP und pro aere verlangen, dass für Publikumsräume von Privatclubs und für Vereine mit Gastronomiefunktion auszuschliessen ist, dass auch an Einzelarbeitsplätzen geraucht werden darf.
SKS und 24 Präventions- und Gesundheitsorganisationen (ASN, AT, Cipret FR, Cipret VD, Cipret VS, CVS, FMH, KL BB, KL CH, LC NE, LL AG, LL BB, LL CH, LL GL, LL SO, LL TG, LL ZH, LP NE, PHS, SAN ZH, sene, SHS, VSF NE, ZRF) bezeichnen diese Regelung als unnötige Aufweichung des Schutzes vor Passivrauchen und lehnen sie ab. Sie fordern eine konsequente Evaluation und bei Missbräuchen eine schnelle Reaktion seitens des Bundesamtes für Gesundheit und der Arbeitsinspektorate.
CP und CVAM geht die Interpretation des öffentlichen Raums zu weit. Sie verlangen, dass nur Räume, die ohne Schlüssel oder Code zugänglich seien, in diesen Bereich fallen. Wohngebäude oder Firmen, deren Dienstleistungen sich nicht an die allgemeine Bevölkerung richten, sollen ausgenommen werden. Ihr Formulierungsvorschlag lautet: «Les espaces qui sont destinés à accueillir le public en général.»
Andere hingegen verlangen die Streichung des Artikels, weil das Gesetz bereits ausreichend klar sei (AR, AWMP, CNCI, GSSM, SBrV, SMS, SRF, VSZ) oder weil die Verordnung unzulässig über das Gesetz hinaus gehe (BS, ECON, Neuch, SWBV). Weitere sehen in der Verordnung eine Ausdehnung des Geltungsbereichs auf private Haushaltungen (SVP, Cigarette, Contadis, ECON, IGF, JTI, PMI, Oettinger, Säuberli, sene) oder auf Veranstaltungen von Vereinen und privaten Clubs (VST, VSTH), was beides abzulehnen sei. CVCI und SAV befürchten zudem, dass die Negativformulierung eher verwirrend als klärend sei und verlangen ebenfalls die Streichung des Artikels.
ZH möchte zudem geklärt haben, was für geschlossene Gesellschaften in Gastwirtschaftsbetrieben gelte und ob Gastwirtschaften per Definition stets öffentlich zugängliche Räume mit Rauchverbot seien.
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b
JU, TI, IVA, VSAA, SAJV, SKS und 21 Präventions- und Gesundheitsorganisationen (ASN, AT, Cipret VS, Cipret VD, Cipret FR, CVS, FMH, KL BB, KL CH, LC NE, LL AG, LL BB, LL CH, LL GL, LL SO, LL TG, LL ZH, PHS, SHS, sfa, ZRF) begrüssen die Definition des Begriffes «Arbeitsplatz» explizit.
3 Kantone (JU, GE, VS), SAJV, SKS und 20 Präventions- und Gesundheitsorganisationen (ASN, AT, Cipret FR, Cipret VD, Cipret VS, CVS, FMH, LL AG, LL BB, LL CH, LL GL, LL SO, LL TG, LL ZH,
OXY, pro aere, SAN ZH, sene, SHS, ZRF) zeigen aber grundsätzlich kein Verständnis für die Ausnahmeregelung der Einzelarbeitsplätze und fordern ihre Streichung. Auch ZH und OXY befürchten grundsätzliche Konflikte an Arbeitsplätzen, weil eine Ungleichbehandlung des Personals (Einzel- vs. Gruppenbüros) provoziert werde. OXY befürchtet, dass mit dieser Regelung Rauchen mit Erfolg assoziiert werden würde.
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