Bericht Importsystem

Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 28 Seiten

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SFF IX. Es gibt mit der Versteigerung keine Mischrechnung zwischen Inland- und

Importware mehr; dies ist negativ für die Landwirtschaft und teuer für die Konsumentenschaft. Mit dem Transfer der Versteigerungserlöse aus der Fleischbranche hin zum Bund wurde der finanzielle Spielraum innerhalb der Fleischbranche massiv enger und es entstand ein höherer Druck auf die Landwirtschaft und eine generelle Verteuerung von Fleisch und Fleischprodukten. Die fleischverarbeitenden Unternehmen sind benachteiligt. Die "Regulierung" der Schlachtviehpreise ist mit der Versteigerung weniger gut möglich.

X. Für das einzelne Unternehmen erfolgen die Zuteilungen wie ein Lottospiel und öffnen Spekulationen Tür und Tor. Dies führt zu unerwünschten Zufälligkeiten bei der Zuteilung von Importen, was eine Planungssicherheit auch gegenüber den Kunden verunmöglicht.

XI. Metzgerbetriebe, vor allem in peripheren Gebieten, gaben bzw. geben die Schlachtungen im eigenen Betrieb auf. Es gibt in der Folge längere Transportzeiten für Schlachttiere.

XII. Die Arbeitsplatzsicherheit in produzierenden Betrieben wird mit der Versteigerung gefährdet.

Teilprozess 2b Zuteilung der Zollkontingentsanteile mittels der Inlandleistung "ersteigerte Tier auf überwachten öffentlichen Märkten"

Wer Probleme

- -

Teilprozess 3 Einfuhr der zugeteilten Zollkontingentsanteile innerhalb der Einfuhrperiode

Wer Probleme

SFF XIII. Die Bestimmungen in der SV lassen keine Überschneidung der Einfuhr-

perioden zu.

SVV

XIV. Die Lieferbereitschaft kann gegenüber den Kunden auf Grund der Un-VSGI

gewissheit über die Zuteilungsmenge nicht garantiert werden.

XV. Die Warenbeschaffung im Ausland ist unter grossem zeitlichen Druck zu bewältigen, da die Importorganisationen nicht ausreichend planen können, womit die Versorgungssicherheit gefährdet ist.

SFF XVI. In einzelnen Betrieben kann es infolge der Versteigerung zu Liquiditäts-

engpässen kommen, weil der Verkauf der Produkte zeitlich verzögert er-VSGI

folgt. Die Vorfinanzierung (die Bezahlung der Versteigerungspreise vor der Einfuhr) ist vor allem für kleinere Firmen nicht mehr tragbar, insbesondere in schwierigen Zeiten.

SFF XVII. Die Logistik- und Verzollungskosten lassen sich mit der Versteigerung

nur schlecht planen und kontrollieren. Es handelt sich beispielsweise um notwendige Reservationen von Lagerkapazitäten in den Zolllagern.

Hauptsächlich bei kurzen Beschaffungszeiträumen für Rindfleischpro-