Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2012/90: Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet · 29 Seiten

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Wallis (VS), die Chambre de commerce, d'industrie et des services de Genève (cciG), das Centre Patronal (CP), die Chambre vaudoise du commerce et de l'industrie (cvci) sowie die Fédération des Entreprises Romandes. Im Gegensatz zum Grossen Rat, dessen Mehrheit (55 zu 49 Stimmen) den Bau einer zweiten Röhre ablehnt, befürwortet der SR NE den Bau einer zweiten Röhre, wie die BPUK, unter Bedingungen. Die SBB AG hält die Sanierung des GST mittels Bau einer zweiten Röhre nur dann für vertretbar, wenn die bestehenden Kapazitäten auf der Strasse verbindlich nicht erhöht werden.

Aus Sicherheitsgründen wird der Bau einer zweiten Röhre im Zusammenhang mit der Sanierung des GST von einem Teil der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Chefs der Verkehrspolizeien der

Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein (ASVS) begrüsst.

Abgelehnt wird die vom Bundesrat vorgeschlagene Sanierungsvariante von den Kantonen Uri (UR),

Bern (BE), St. Gallen (SG), Basel-Stadt (BS), Genf (GE), Waadt (VD), Neuenburg (NE), von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SPS), von der Sozialdemokratischen Partei der

Schweiz, Sektion Tessin (SPS-TI), von der Grünliberalen Partei der Schweiz (GLP), von der Grü-

nen Partei der Schweiz (GPS), von der Grünen Partei der Schweiz, Sektion Waadt (GPS-VD), von

den Grünen Uri, von den jungen gruenen, von den CVP-Frauen, von Travail.Suisse, vom Schwei-

zerischen Gewerkschaftsbund (SBG), von der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), von Pro Bahn, vom Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), von der Associazione traffico e ambiente,

Sezione della Svizzera italiana (ATA), vom Verband öffentlicher Verkehr (VöV), von der Schweizerischen Vereinigung der Verkehrsingenieure und Verkehrsexperten (SVI), von der IG öffentlicher Verkehr Schweiz (IGöV Schweiz), von umverkehR, vom Fachverband Schweizer Raumplaner (FSU), vom Verein zum Schutze des Alpengebietes vor dem Transitverkehr (Alpen-

Initiative), vom WWF Schweiz, vom WWF Svizzera italiana, vom WWF Uri, von pro natura, von

Greenpeace, von der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES), von den FachFrauen Umwelt (ffupee), von den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU), von Leventina vivibile, von Viva-

gandria, von der Coalizione per un collegamento Sud-Nord sostenibile e scorrevole, von der Associazione Comitato cuneese di "Salviamo il Paesaggio", von Capriasca Ambiente, von der Associazione Liberale Radicale per l'Ambiente (ALRA), vom Verein Kirche und Umwelt (oeku), von den Umweltfreisinnigen St. Gallen, vom Schweizer Vogelschutz/BirdLife Schweiz (SVS)

sowie von 2 Privatpersonen.

Im Weiteren haben sich mehrere italienische (Legambiente cuneo, Associazione Gruppo Oltre, LIPU Cuneo, Associazione Medici per l'Ambiente [ISDE]) und französische (proMont-Blanc, As-

sociation pour le Respect du Site du Mont-Blanc [ARSMB]) Umweltorganisationen gegen den Bau

einer zweiten Gotthardröhre ausgesprochen.

Weder für noch gegen die vom Bundesrat vorgeschlagene Variante haben sich der Schweizerische

Städteverband, SchweizMobil, die Krebsliga Schweiz, die IG Detailhandel Schweiz (IG DHS)

sowie das Gotthard-Komitee geäussert.

2.1.1. Gründe für die Vorlage

Die meisten Befürworter der Vorlage heben die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch den Weg-

1 fall des Gegenverkehrs und der damit verbundenen Vermeidung von Frontalkollisionen hervor . Nach Aussage der ASTAG, von Aqua Nostra und vom FRS gehört der GST nicht zu den sichersten, sondern gemessen an seiner Verkehrsleistung zu den gefährlichsten Tunneln auf dem Nationalstrassennetz. Für die Verbesserung der Verkehrssicherheit sei der Bau einer zweiten Röhre daher zwingend. Zudem wäre es mit Blick auf das vermeidbare Risiko von Frontalkollisionen unethisch, wenn die Gesamtsanierung des GST nicht nach Massgabe der aktuellen Erkenntnisse der Verkehrssicherheit er-

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folgen würde . Für die SVP führen die richtungsgetrennten Fahrspuren zu einem Quantensprung in Sachen Sicherheit. Ebenfalls der Meinung, dass mit einer zweiten Röhre die Verkehrssicherheit signi-

1 Kantone JU, UR, BL, AR, OW, SH, ZH, GL, TI, FR, NW und VS, BPUK, SR NE, FDP.Die Liberalen, BDP, SVP, CVP, ACVS, economiesuisse, SBV, SAB, CcG, ssic, hotelleriesuisse, ASTAG, AGVS, FRS, SGV, Fachverband infra, STV, Aqua Nostra, SSC, usic, Gastro Ticino, aiti, bauenschweiz, CP, cciG, cvci, Fédération des Entreprises Romandes, hkbb und TCS. 2 Aqua Nostra, FRS.