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Vernehmlassung 2015/64: Revision Konzept Biber Schweiz · 32 Seiten

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Konzept Biber BAFU 2015

Abbildung 1: Die Verbreitung der Biber-Teilpopulationen in den Gewässereinzugsgebieten Rhein (gelbe Fläche) und Rhone (rote Fläche). Grüne Punkte stellen Bibernachweise dar (Stand 2014).

Tabelle1: Biberbestände im angrenzenden Ausland (Deutschland, Frankreich, Liechtenstein und Österreich).

Länder Biberbestand Jahr der Population Bestandesaufnahme

Baden-Württemberg (D) 2‘500 2013 zunehmend

Bayern (D) 15‘000 2013 zunehmend

Frankreich 14‘000 2011 zunehmend

Liechtenstein 20 2014 stagnierend

Tirol (A) 356 2013 zunehmend

Vorarlberg (A) 20 2014 stagnierend

1.6 Auswirkungen der Biberaktivitäten

1.6.1 Artenvielfalt

Der Biber gestaltet durch seine Tätigkeiten, wie dem Bau von Dämmen und Bauen und das Fällen von Bäumen, aktiv seinen Lebensraum und fördert dadurch die Strukturvielfalt sowie die natürliche

Dynamik im und am Gewässer. Davon profitieren zahlreiche Tier-, Pflanzen-, und Pilzarten. Der Biber spielt somit eine wichtige Schlüsselrolle für die Artenvielfalt der Gewässer.

1.6.2 Wasserhaushalt und -rückhalt in der Landschaft

Der Biber spielt eine zentrale Rolle bei der Retention des Wasser in der Landschaft. Einerseits halten Biberdämme durch ihre Stauwirkung grosse Mengen Wasser zurück, was mitunter zur Entstehung von Biberteichen führen kann. In den Biberteichen kann das zurückgehaltene Wasser versickern und so den Grundwasserspiegel auffüllen oder direkt verdunsten. Die Stauaktivitäten des Bibers haben auch

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