Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/93: Anpassungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) (Verfahrensnormen und Informationssysteme) · 37 Seiten

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1bis Von den Zulassungsvoraussetzungen wird abgewichen, um Personen vor Ausbeutung zu schützen, die im Zusammenhang mit ihrer Erwerbstätigkeit besonders gefährdet sind.

EKM empfehlt, Artikel 30 Absatz 1 Buchstabe d AuG beizubehalten, da Ausländerinnen und Ausländer, die keine Prostitution betreiben, aber in prekären Arbeitsverhältnissen tätig sind, ebenfalls einen besonderen Schutz benötigen. Oder eine Umformulierung:

ebisden Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern zu regeln, die die Prostitution betreiben und während dieser Tätigkeit durch eine Straftat infolge einer prekären Erwerbstätigkeit ausgebeutet oder in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden sind;

GL ist der Meinung, dass heute schon eine Bestimmung besteht, die besonders gefährdete Personen schützt (Art. 30 Abs. 1 Bst. d AuG). GL fragt sich, ob es anstelle einer neuen Regelung nicht genügen würde, die bisherige Schutzbestimmung entsprechend anzupassen.

MD: Sebbene ci rallegriamo della decisione di introdurre nella legge misure specifiche destinate alla persone che si prostituiscono (lett. ebis), riconoscendone di fatto la particolare vulnerabilità, riteniamo che parallelamente andrebbe mantenuta la disposizione precedente (lett.d) che offre protezione anche ad altre categorie di lavoratori/trici. Un reale miglioramento nella protezione delle persone che si prostituiscono sarebbe invece la concessione di aiuti strutturati al rientro per tutte le persone che sono vittime di reato.

 Applicabilité de la let. ebis

FZZ findet es richtig, dass sich diese gesetzliche Bestimmung auf Opfer in der Prostitution beschränkt. Prostitution darf nicht mit Arbeitsverhältnissen gleichgesetzt werden, und seien diese auch noch so prekär. So geht es auch nicht an, das Sexmilieu mit Branchen wie der Gastronomie oder der Hauswirtschaft zu vergleichen.

GPS, SPS, AveS, EFS, FIZ, SFH, SKG, SOSF et SSV sont d’avis que toutes les personnes exerçant une activité lucrative précaire et comportant un risque d’exploitation doivent être prises en compte :

ebisden Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern zu regeln, die in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiteten und während dieser Tätigkeit durch eine Straftat in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurden.

OIM souhaite que toutes les personnes considérées comme victimes au sens de la LAVI soient touchées même si elles n’exercent pas la prostitution.

CSP souhaite que les victimes d’infractions dans l’exercice de la prostitution aient la possibilité de voir leur séjour réglé de manière durable, à l’instar de ce qui est prévu à l’article 36 al. 6 OASA pour les victimes de traite des êtres humains.

Autorisation indépendamment de toute coopération

GPS, SPS, AveS, EFS, EKM, FIZ und SOSF sind der Meinung, dass der entsprechende Aufenthalt gemäss Artikel 30 Absatz 1 ebis dem Opfer ermöglichen soll, seine Rechte gemäss OHG als legal anwesende Person in Anspruch zu nehmen (nach Prüfung der Opferhilfestelle und unabhängig von der Kooperation mit Straf- oder Justizbehörden). FZZ und SFH sind ebenfalls der Meinung, dass es falsch wäre, die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in jedem Fall von der Kooperation mit Straf- oder Justizbehörden abhängig zu machen.

MD: Una reale protezione dovrebbe, a nostro avviso, contemplare la possibilità nper chi è vittima di un reato accaduto nell’ambito dell’esercizio della prostituzione di poter soggiornare