Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/93: Anpassungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) (Verfahrensnormen und Informationssysteme) · 37 Seiten

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anerkannte Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommene und sich im Asylprozess befindende Personen gelten.

Données actuelles sur les abus

Plusieurs participants (notamment FSA, KKJPD, Operation libero, ODAGE, SFH, VKM) mentionnent l’absence de données sur la quantité des abus.

Interdiction individuelle de se rendre dans d’autres Etats

FER, FSA, OIM et ODAGE sont d’avis que s’il existe des motifs sérieux de penser que cette interdiction n’est pas respectée, le SEM pourrait prononcer une interdiction individuelle de se rendre dans d’autres Etats, en particuliers dans les pays limitrophes.

Exception de l’al. 2

Selon GE, si cette disposition devait être maintenue dans la LEtr révisée, il conviendrait à tout le moins d'autoriser des personnes à voyager dans un Etat touché par l'interdiction sur présentation d'une preuve que les membres de la famille proche y résident réellement et pas seulement lorsqu'il s'agit de raisons majeures (maladie grave ou décès d'un membre de la famille).

Gemäss SZ ist der Katalog für die wichtigen Gründe sehr restriktiv zu handhaben.

FDP ist der Meinung, dass Ausnahmen nicht gewährt werden sollen.

Caritas, CSP, EKM, Operation libero, SFH, SRK und UNHCR sind der Meinung, dass die Ausdehnung des Reiseverbots zu keinem Effizienzgewinn für die zuständigen Behörden führen wird, sondern zu mehr Gesuchen um Ausnahmebewilligungen aufgrund «wichtiger Gründe».

Gemäss UNHCR sind die wichtigen Gründe für Reisen in Drittstaaten zu eng gefasst.

Notions juridiques indéterminées

ZH und SSV finden, dass der zweite Satz von Absatz 1 sehr unbestimmt gefasst ist. Ihrer Meinung nach ist, sofern nicht bereits die Gesetzesbestimmung präziser formuliert wird, zumindest in der Verordnung klarer zu umschreiben, wann ein begründeter Verdacht vorliegt. Operation libero ist ebenfalls der Meinung, dass es unklar ist, wann ein begründeter Verdacht erfüllt ist.

FSA et ODAGE considère que la manière dont les notions juridiques indéterminées (« motifs sérieux », « autres États » et « raisons majeures ») seront interprétées n'est pas prévisible, si bien qu'un danger d'arbitraire et une insécurité juridique existent.

KKJPD und VKM weisen darauf hin, dass der vorgesehene Artikel 59a E-AuG in keiner Art und Weise definiert, worin der «begründete Verdacht» (Abs. 1) besteht, dass das Reiseverbot missachtet wurde. Die Definition des unbestimmten Rechtsbegriffs der «wichtigen Gründe» (Abs. 2) sollte beispielhaft auf Gesetzesstufe aufgeführt werden, oder die Gründe sollten zumindest in den Materialien erwähnt werden.

Weitere Bemerkungen

FDP und FER bemängeln, dass Artikel 59a AuG die Aberkennung des Flüchtlingsstatus bei einer Heimatreise nicht eindeutig festhält.

3.6.3 Art. 63, al. 1bis, 2ème phrase, et al. 2, let. b, P-LAsi

Bemerkungen