Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/93: Anpassungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) (Verfahrensnormen und Informationssysteme) · 37 Seiten

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Les cantons AG, AI, AR, BE, BS, GE, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, VD et VS, les

partis GPS, CVP, FDP et SPS ainsi que AveS, Caritas, CRS, CSP, EKM, KKJPD, HEKS,

OIM, SBV, SFH, SGB, SSV et VKM soutiennent cette adaptation.

Ablehnung

SVP, ASCO, ODAGE, SAV und sgv lehnen diese Bestimmung ab.

Bemerkungen

Elargissement encore plus vaste

Gemäss BS ist es im Hinblick auf den in der Praxis immer schwieriger werdenden Wegweisungsvollzug im Ausländerrecht prüfenswert, den Zugang zur Rückkehrhilfe flexibel zu gestalten und auf weitere Personenkreise (z. B. Migrantinnen und Migranten mit beendetem Aufenthaltsrecht) auszuweiten. Selon GE, certaines catégories de personnes exploitées dans l'exercice de leur activité lucrative et/ou victimes de traite d'êtres humains (mendicité, prostitution notamment) pourraient tirer profit de cette aide. GPS, SPS, AveS, CRS, EKM, SFH, SSV, sont d’avis que l’aide au retour devrait être accessible à tous. SPS, SFH und SSV bieten an, Absatz 2 ganz zu streichen.

VKM und KKJPD erachten es als sinnvoll, in der Zukunft die Rückkehrhilfe des Bundes in gewissen Konstellationen (und natürlich mit entsprechenden Rahmenbedingungen) für Personen aus dem Bereich des AuG (analog Art. 93 AsylG), welche die Schweiz freiwillig verlassen und definitiv in ihre Heimat zurückkehren wollen, zu öffnen. Dies würde es den Kantonen ermöglichen, beispielsweise bei sozialhilfebeziehenden Personen in diese Richtung aktiv zu werden. Damit verbunden wäre selbstverständlich auch ein finanzielles Engagement des Bundes.

Anreizrisiko

Gemäss SVP ist die Rückkehrhilfe der falsche Ansatz, um den Ausländeranteil zu senken. Sie schaffe bloss zusätzliche Anreize. sgv ist ebenfalls der Meinung, dass falsche Anreize gesetzt werden können.

FDP unterstützt die Ausweitung der Rückkehrhilfe auf vorläufig aufgenommene Personen nur, wenn dadurch die Rückführungen schneller und konsequenter erfolgen können und keine zusätzlichen Anreize geschaffen werden. SBV unterstützt die Ausweitung ebenfalls im Sinne einer Gleichbehandlung, warnt aber davor, falsche Anreize zu setzen.

Weitere Bemerkungen

Gemäss SO bedarf der erste Satz «vorläufig aufgenommene Personen, die aus eigenem Antrieb die Schweiz verlassen» einer Präzisierung; und zwar dahingehend, dass eine Rückkehr in den Heimat- oder Herkunftsstaat bzw. eine Ausreise in einen Drittstaat erfolgt, der bereit oder verpflichtet ist, die betroffene Person aufzunehmen (vgl. Weisungen SEM vom 1. Januar 2008, III Asylbereich, Ziff. 2.1.2, Stand 1. Juli 2015).

FSA et ODAGE constatent que, au vu du but de la loi, soit : « inciter les intéressés à quitter volontairement la Suisse, [...] », l'article 60 al. 2 lit. c LEtr tend à exempter l'État de l'obligation qu'implique le principe de non-refoulement. En effet, si l'intéressé retourne dans l'État requis de son « plein gré » ce retour n'est pas un renvoi.

3.4 Qualité des mesures d’intégration (art. 57a P-LEtr)

Zustimmung