Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/93: Anpassungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) (Verfahrensnormen und Informationssysteme) · 37 Seiten
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LPD, en particulier son al. 5 in fine (l'article 6 de la Convention STE 108 précise que les données relatives à l'origine raciale, les opinions politiques, les convictions religieuses ou autres convictions, ainsi que les données à caractère personnel relatives à la santé ou à la vie sexuelle, soit des données sensibles au sens de l'article 3 let. c LPD, ne peuvent être traitées automatiquement, à moins que le droit interne ne prévoie des garanties appropriées).
Gemäss AG, IOM, KKJPD und VKM ist darauf zu achten, dass die Zugriffsrechte für die unterschiedlichen Systemnutzer ihrem Aufgabenbereich entsprechend ausgestaltet werden.
SGB attire l’attention sur le fait que les droits individuels doivent être impérativement respectés lors de la mise en place et du développement de ces systèmes d’informations.
SSV und VKM regen an, in Artikel 109h und 109i E-AuG die Formulierung «kantonale» Migrationsbehörden und Polizeibehörden durch «die zuständigen» Migrationsbehörden bzw. Polizeibehörden zu ersetzen. Mit dieser Korrektur werde dem Umstand Rechnung getragen, dass auch kommunale und städtische Behörden gestützt auf entsprechende Gesetzesgrundlagen über originäre kantonale Kompetenzen verfügten und entsprechenden Zugriff auf neue Informationssysteme haben müssten.
KKJPD und VKM erscheint es wichtig, dass bei der Anpassung von Bundesapplikationen die Kantone bzw. die zuständigen Behörden frühzeitig involviert werden. Diese müssten vor der Ausgestaltung von Prozessen und Schnittstellen angehört werden, um den effektiv beabsichtigten Zusatznutzen auch auf Kantons- und Gemeindeebene zu erzielen. Und schliesslich müsse der Zugriff auf diese Daten einem möglichst breiten Kreis von in Ausländerbelangen tätigen Behörden ermöglicht werden.
3.11 Accès élargis au système central d’information sur les visas Schengen et à ORBIS (art. 109a, al. 2, let. d, et 109c, let. e, P-LEtr)
Zustimmung
Les cantons AG, AI, AR, BE, BS, GE, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, UR et VS, les partis CVP et FDP ainsi que KKJPD, SBV, sgv et SSV soutiennent cette adaptation.
Ablehnung
SVP und SOSF lehnen diese Änderungen ab.
Bemerkungen
GE considère qu’il est nécessaire que la police puisse également accéder à ORBIS.
SG vertritt die Ansicht, dass auch kantonale Migrationsämter Daten des C-VlS abfragen können und daher in Artikel 109a Absatz 2 E-AuG aufgeführt sein sollen.
Gemäss SOSF zielt der erweiterte Zugriff auf das VIS und auf ORBIS vor allem darauf ab, die beiden Systeme, die eigentlich der Visumsvergabe dienen sollen, in der täglichen
Kontrollpraxis der Polizeibehörden zu nutzen.
Gemäss SSV entspricht die Möglichkeit für kommunale Polizeibehörden, Daten auf C-VIS online abzufragen, einem Anliegen, das der Städteverband gegenüber dem SEM bereits in der Vernehmlassung 2013 zur Visa-Informationssystem-Verordnung (VISV) eingebracht hatte.