Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/5: Bundesbeschluss über die Verpflichtungskredite für die Beiträge ab 2019 an Massnahmen im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr · 28 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: C00.2093.100.5.1026397

Nach Ansicht des VöV und von PostAuto sei der mittlere Belegungsgrad des MIV von 1,2 Personen pro Fahrzeug ungenügend. Sie fordern ergänzende Massnahmen, um den Belegungsgrad von Fahrzeugen drastisch zu erhöhen. 11

Die Kantone FR, GR, LU, SG, SH, economiesuisse, agglo Freiburg, die BPUK, die RKGK, ASTAG, bauenschweiz, das CFS, Infra Suisse, der sia, der SBV, die Handelskammer beider Basel und die Ver einigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz regen an, dem Güterverkehr in der Vorlage deutlich mehr Beachtung zu schenken, Überlegungen in Bezug auf die Berücksichtigung von Massnah men betreffend den Güterverkehr in den nächsten Generationen von Agglomerationsprogrammen zu führen, mehr Bundesmittel in den Städten und Agglomerationen für den Güterverkehr einzusetzen oder in Zukunft auch von der öffentlichen Hand getragene Güterverkehrsanlagen über die Agglomerations programme zu unterstützen.

Der SGB begrüsst, dass am meisten Massnahmen für den LV berücksichtigt worden seien, allerdings müsse einschränkend festgehalten werden, dass diese frankenmässig nur einen kleinen Teil an den gesamthaft gesprochenen Bundesmitteln ausmachten.

Fussverkehr Schweiz, der VCS und der WWF finden, Projekte des öV, des Fuss- und Veloverkehrs sowie Projekte für Multimodale Umsteigepunkte seien zu spärlich berücksichtigt worden.

Die SVP fordert alle Beteiligten beim LV auf, Mass zu halten.

Die SP bringt vor, Ziel sei die Verschiebung des Modal-Splits zugunsten des öV und des Fuss- und Veloverkehrs.

Der SGB ist der Meinung, dass es zusätzliche Anreize brauche, die den LV attraktiver machen könnten. Er geht davon aus, dass die Agglomerationen noch stärker als heute auf eine gute Anbindung an den öV angewiesen seien, um das Verkehrsaufkommen bewältigen zu können.

economiesuisse ist der Meinung, dass der Verkehrsträger Schiene aus einer Gesamtsicht einmal mehr eine relativ starke Quersubvention erfahre. Dies sei aus finanzpofitischer Sicht nicht nachvollziehbar, da mit dem Bahninfrastrukturfonds auf nationaler Ebene ein zum NAF komplementäres Finanzierungs instrument existiere.

(e) Verschiedenes

Die Kantone GR, LU, SG, SH, die SP, der SSV, der SGB, die BPUK, die RKGK, bauenschweiz, die FER sowie der sia finden, dass die Chancen/Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt werden sollten oder dass die Digitalisierung in der Vorlage für eine vierte Generation stärkeren Niederschlag finden müsse.

Der Kanton FR schlägt vor, Überlegungen in Bezug auf eine allfällige Berücksichtigung von Massnah men in den nächsten Generationen von Agglomerationsprogrammen zu führen, die eine intelligentere Verwendung und eine Entstopfung der Verkehrsinfrastrukturen beträfen.1112

Agglo Valais central bringt die Idee auf, neue Formen der Mobilität, wie die Digitalisierung der Mobilität und gewisse Formen des non-konventionellen Transports, in den Agglomerationsprogrammen aufzu nehmen. Diese Aspekte könnten auch Gegenstand eines Benchmarks sein, um sie zu fördern. Agglo Valais central hält sich bei Bedarf bereit, um diese Punkte zu entwickeln.13

Überlegungen über die zu erreichenden Ziele sollten nach Ansicht von agglo Freiburg auch für die Ko ordination zwischen der Siedlungsentwicklung und die Produktion und Verteilung von Energie auf Stufe Agglomerationen gemacht werden.14

11 «‘Nous estimons que le taux d'occupation moyen des transports motorisés individuel, soit 1,2 personnes par véhicule est insuffisant. Nous exigeons des mesures complémentaires afin d'augmenter drastiquement le taux d'occupation des véhicules. »

12 « propose que des réflexions soient menées en vue d'une éventuelle prise en compte, dans les prochaines générations de projet d'aggloméra tion, des mesures concernant le transport de marchandises et des mesures favorisant une utilisation plus intelligente et un désengorgement des infrastructures de transport. »

13 « Ceci dH, un aspect a jusqu'ici très peu été pris en compte dans les projets d'agglomérations : il s'agit des nouvelles formes de mobilité. Une forme dlntégration de la numérisation de la mobilité ainsi que de certaines formes de transports non-conventionnelles pourrait être envisagée. Ces aspects pourraient également faire l'objet d'un benchmark afin d'être encouragés, [...]. L'agglo se tient à disposition, au besoin, pour dévelop per oes points. »

14 « il semblerait en outre opportun d'évoquer certains aspects de coordination entre le développement de l'urbanisation et la production/distribu tion d'énergie qui peuvent être atteints à l'échelle des agglomérations » 12/28

223.0^0004/00001/00002/00014