Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2018/5: Bundesbeschluss über die Verpflichtungskredite für die Beiträge ab 2019 an Massnahmen im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr · 28 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 18Fedlex · Ergebnisbericht
Referenz/Aktenzeichen: COO.2093.100.5.1026397
Es sei grundsätzlich korrekt, so der SSV, die Kongruenz der neuen Programme mit Vorgängergenera tionen zu überprüfen. In begründeten Fällen müssten Agglomerationen aber innovative, bessere Mas snahmen ins Spiel bringen können, ohne damit ihre Chance auf Bundesmittel zu gefährden.
Folgende Vemehmlassungsteilnehmende äussem sich kritisch zur Beachtung oder Bewertung von früheren Agglomerationsprogrammen im Rahmen der Prüfung der Agglomerationsprogramme der drit ten Generation: Kantone AG, SO, TG, LU, TI, die Trägerschaften der Agglomerationsprogramme Aargau-Ost und Aareland sowie Baden Regio.
Der Kanton SZ, der sgv und ASTAG lehnen die Verknüpfung der Generationen von Agglomerations programmen grundsätzlich ab.
Der SGB stellt fest, dass viele Projekte in Verzug seien. Ganz offensichtlich löse die zeitliche Befristung der Bundesmittel nicht die Dynamisierung in den Kantonen aus, die man sich von dieser Voraussetzung erhofft habe. Diese Erkenntnis müsste für die dritte Generation konkrete Änderungen zur Folge haben.
Die SP stellt Verzögerungen von Projekten fest. Vereinzelt fehlten nachvollziehbare Begründungen, woraus gelernt werden sollte.
Nach Ansicht des SSV müssten die Trägerschaften insbesondere kleinere und mittelgrosse Gemeinden im Agglomerationsperimeter nach dem Entscheid über die Mitfinanzierung einer Massnahme verstärkt unterstützen. Das ARE solle in veraligemeinerbaren Fällen die nötigen Grundlagen zur Verfügung stel len. Der Schweizerische Gemeindeverband bringt vor, es seien weitere Massnahmen zur Unterstützung für Gemeinden in der Umsetzung der Projekte nötig.
Der Kanton FR stellt sich die Frage über die Art, wie die Kohärenz zwischen den verschiedenen Gene rationen von Agglomerationsprogrammen trotzdem gewährleistet sein werde, wenn die Trägerschaft eines Programms entscheide, eine Generation zu überspringen. Dies sei im Erläuternden Bericht un genügend thematisiert worden.34
Der Kanton FR begrüsst die Anstrengungen, die für die Schaffung einer neuen Definition von Perimetern für die nächsten Generationen von Agglomerationsprogrammen geschaffen worden seien. Er wiederholt seinen Antrag, auf dass die Liste der beitragsberechtigten Städte und Agglomerationen regelmässig aktualisiert und diese Aktualisierung in Abstimmung mit den Kantonen gemacht werde.3435
Bezüglich der Evaluationskriterien sowie der Definition des Agglomerationsbegriffs, so der Kanton GR, gelte es Anpassungen vorzunehmen, wobei im Berggebiet insbesondere zwei Typen von Agglomerati onen zu berücksichtigen seien: (1) die Agglomerationen in den multifunktionalen Talböden sowie (2) die Agglomerationen der regionalen und touristischen Zentren.
Der Kanton VS bringt vor, dass sich der anerkannte Perimeter nicht nur aus der Addition von Statistiken, sondern auch aus einem Gebietsprogramm ergeben müsse, das Teil von einem spezifischen räumli chen und häufig komplexen Kontext sei.36 Er schlägt vor, den kantonalen Richtplan für die Definition des Einflussperimeters der Massnahmen und des Perimeters, worin Massnahmen zur Mitfinanzierung durch den Bund gebracht werden könnten, zu verwenden.37
Die Agglomeration Brig-Visp-Naters fordert den Bund auf, die Definition der Agglomerationsperimeter für die weiteren Programmgenerationen zu überdenken.
Der Kanton SG möchte, dass der gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) definierte Massnahmenperi meter für das Agglomerationsprogramm Werdenberg-Liechtenstein einzuhalten sei.
34 « Le Conseil d'Etat s'interroge, d’une manière générale, sur la manière dont la cohérence sera désormais assurée entre les différentes généra tions de projet d'agglomération. D'expérience, il a pu constater que des mesures individuelles prises dans le cadre d'une génération donnée de projets d'agglomération pour répondre à des objectifs précis pouvaient, en raison de circonstances particulières, être remises en cause lors d'une génération ultérieure, et ce, a fortiori lorsque le porteur de projet décide de sauter une génération de projets. Ce point, qui a certes pu faire l'objet de discussions dans différentes rencontres avec les offices fédéraux, n’est pas suffisamment thématisé dans le présent rapport explicatif. »
35 «S'il salue les efforts qui ont conduit à la mise en place d'une nouvelle définition des périmètres pour les prochaines générations de projet d'ag glomération, il réitère sa demande pour que la liste des villes et agglomérations ayant droit à contributions soit régulièrement actualisée et que cette actualisation se fasse en concertation avec les cantons. »
36 « Le périmètre admis doit découler non seulement d'une addition de statistiques mais également d'un projet de territoire s'inscrivant dans un contexte spatial spécifique et souvent complexe. »
37 « Précisions encore qu'il ne s'agit pas de laisser la définition des périmètres au seul bon vouloir des agglomérations mais d’utiliser l'outil de planification et de dialogue territorial entre les cantons et la Confédération qu'est le plan directeur cantonal pour définir le périmètre d'influence des mesures et, dès lors, le périmètre au sein desquels des mesures peuvent être amenées à être cofinancées par la Confédération. » 18/28
223.0^0004/00001/00002/00014