Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/85: Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge · 34 Seiten

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Die Bankiervereinigung sieht in der dritten Finanzierungsquelle mit zeitgemässen Bestimmungen zur Vermögensanlage Optimierungspotenzial. Eine Fokussierung auf die bereits heute grösstenteils in der BVV 2 enthaltenen Bestimmungen der Prudent Investor Rule, gepaart mit entsprechender Transparenz bei den Vermögensanlagen und adäquatem Risikomanagement, könnte einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der zweiten Säule leisten.

Medical woman switzerland vermisst Massnahmen, welche im Falle einer starken Inflation die Renten sichern würden.

Juristinnen Schweiz, NGO-Koordination und SP Frauen schlagen vor, Bestimmungen in die Gesetzesvorlage aufzunehmen, die die Kosten für Verwaltung und Management von Pensionskassen sinnvoll begrenzt.

VPE fordert eine Erhöhung der Mindestquote.

Der Verband Frauenunternehmen schlägt vor, dass Personen mit grossen Einkommensschwankungen Nachzahlungen in die Säule 3a für Jahre mit schlechterem Geschäftsabschluss leisten können sollen.

Avenir50plus Schweiz verlangt eine Gesetzesbestimmung, die es den Sozialämtern untersagt, bei Zwangspensionierungen auf das Freizügigkeitsguthaben zuzugreifen.

Die plattform unterstützt die Bestrebungen auf politischer Ebene für die Entpolitisierung der technischen Parameter.

Pro Single Schweiz fordert, Relikte bei den Hinterlassenenleistungen zu revidieren (u.a. die Abschaffung der Kinderrente als Zuschlag zur Altersrente).

Nach Meinung des Komitees der Volksinitiative "für eine generationengerechte Altersvorsorge" sollte die Altersrente künftig in einem moderaten Rahmen dynamisiert werden. Die Sicherung des Lebensstandards sei wichtiger als der Nominalwert der Altersrente. Die Umverteilung von Anlageerträgen zulasten der aktiven Erwerbsbevölkerung in der 2. Säule müsse massgeblich reduziert werden.

Agile.ch und VASK Schweiz verlangen den Stopp der Barauszahlung von BVG-Altersguthaben, Art. 5 FZG. SSR und SVS fordern die Einschränkung des Kapitalbezugs für Selbständigerwerbende. FANAP sieht aufgrund der Massnahmen der Reform Handlungsbedarf beim Kapitalbezug.