Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/85: Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge · 34 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 15Fedlex · Ergebnisbericht

schwelle. Die SKPE würde einen mit dem Beschäftigungsgrad gewichteten Koordinationsabzug vorziehen. Die EFS schlagen für Mehrfachbeschäftigte vor, dass Teilpensen via Arbeitgeber mit dem grössten Lohnanteil kumuliert und das Total dort versichert werden sollten.

3.2.6 Weitere Vernehmlassungsteilnehmende

Eine überwiegende Mehrheit der übrigen Vernehmlassungsteilnehmenden ist für eine Reduktion des Koordinationsabzugs, einige fordern auch ganz dessen Abschaffung.

Die Juristinnen Schweiz, SER, SCIV, FSR und NGO-Koordination begrüssen die Reduktion

des Koordinationsabzugs auf die Hälfte als eine langjährige Forderung der Frauen, ebenfalls

Suisseculture, Suisseculture social, SONART, Autorinnen und Autoren der Schweiz,

Verband Filmregie und Drehbuch, visarte, Theaterschaffende Schweiz, weil dies den besonderen Umständen bei Berufen mit häufig wechselnden und befristeten Anstellung besser Rechnung trage. Swiss Textiles unterstützt die Reduktion unter dem Aspekt der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Teilzeitarbeitende und der Berücksichtigung zahlreicher weiblicher Arbeitnehmenden in der Branche. Für VPE ist die Halbierung des Koordinationsabzugs dringend notwendig. Die Pensionskasse der F. Hoffmann -La Roche stimmt der Sen-

kung ausdrücklich zu. VASK Schweiz, Arbeitgeber Zürich (VZH), Pensionskasse Syngenta, kapers, Aargauische Industrie- und Handelskammer, IHZ, Holzbau Schweiz,

PMS, transfair, EIT.swiss und suissetec begrüssen die vorgeschlagene Reduktion ebenfalls oder beurteilen sie als sinnvoll (Biscosuisse, Vita, Libera AG). Für das Komitee der Volksinitiative "für eine generationengerechte Altersvorsorge" ist die Halbierung des BVG-Koordinationsabzugs unter Aufrechterhaltung der Eintrittsschwelle mit Blick auf die Akzeptanz der 2. Säule für die Zukunft von Bedeutung.

IG Detailhandel, Arbeitgeber Banken, GastroSuisse, GastroGraubünden, GastroJura,

GastroTicino, SCRHG, VAV, die Inlandbanken, Ingenieur-Geometer Schweiz, Gebäudehülle Schweiz, Infra Suisse, Manor Pensionskasse, Bayer Pensionskasse, Coop Genossenschaft und Pensionskasse Coop, scienceindsutries, Swiss Funds & Asset Manage-

ment Association, Schweizerischer Baumeisterverband (SBV), Swiss Retail Federation,

Arbeitgeberverband Basel, ICT Switzerland, Swissmechanic, Raiffeisen, PKE/CPE setzen sich für einen Koordinationsabzug von 60% des AHV-Lohnes, maximal CHF 21‘330 ein (Modell ASIP, Modell SBV/Swiss Retail /Banken).

Swissstaffing macht sich für die Beibehaltung des in der Temporärbranche eigens für die Temporärarbeitnehmenden entwickelte Modell stark, welches eine umfassende soziale Absicherung der Temporärarbeitnehmenden gewährleistet. HotellerieSuisse ist bereit, einer Senkung des Koordinationsabzugs zuzustimmen, aus Rücksicht auf die vielen kleineren und mittleren Betriebe sollte dies jedoch maximal 25 Prozent betragen. Pro Teilzeit schlägt vor, den Koordinationsabzug an den Beschäftigungsgrad anzupassen. FANAP unterstützt die Halbierung des Koordinationsabzugs auf 12'443 Franken / Jahr, möchte diesen auf höchstens 70 % des Lohnes beschränken. Das KMU-Forum ist der Ansicht, dass der Koordinationsabzug zu stark gesenkt wird und auf höchstens einen Fünftel des aktuellen Betrags beschränkt werden sollte.

Auch LCH mit einem sehr hohen Anteil an teilzeitarbeitenden Lehrerinnen und Lehrern steht hinter dieser Massnahme, für eine weitere Verbesserung müsste der Koordinationsabzug abgeschafft oder lohnproportional sein. Für die Frauenverbände handelt es sich beim Koordinationsabzug um einen Konstruktionsfehler im Vorsorgesystem. Er benachteiligt Erwerbstätige mit kleinen Einkommen, Teilzeitbeschäftigte, Mehrfachbeschäftigte und generell alle Paare, die sich Erwerbs- und Familienarbeit aufteilen. Business&Professional Women, Me-

dical woman switzerland, Verband Frauenunternehmen, womanmatters, Frauenzentrale

Appenzell Ausserrhoden, Frauenzentrale Zug, Frauenzentrale Kanton Glarus, Frau-