Rapport sur les résultats

Consultation 2017/86: Modification de l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative et révision totale de l'ordonnance sur l'intégration des étrangers · 30 pages

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Référence du dossier: COO.2180.101.7.666728

dans l’OASA, au vu de l’arrêt F-139/2016 du 11 avril 2017 rendu par le Tribunal administratif fédéral.

Art. 61a : Die Kantone AG, GL, der SVG/USAM und VKM fordern ein höheres Sprachniveau. Die VKM macht geltend, dass die fünfjährige Wartefrist nach Artikel 34 Absatz 6 nAIG Auswirkungen auf die Verhältnismässigkeit der Rückstufung habe. Aufgrund der Wartefrist wird in Zweifelsfällen eher die Rückstufung angedroht. Aus Sicht des Kantons SZ sei

voraussehbar, dass viele Personen, die derzeit eine Niederlassungsbewilligung haben, das erforderliche sprachliche Niveau nicht erreichen werden. Die Wartefrist von fünf Jahren, um nach der Rückstufung wieder eine Niederlassungsbewilligung zu erhalten, sei in diesen Fällen unverhältnismässig lang. GE souhaite que les directives précisent quand débute le délai d’attente de cinq ans prévu à l’art. 34, al. 6, nLEI.

Art. 62 : Die Kantone AR, BL, GL, SG, SO, SZ, der SVG/USAM und VKM fordern ein

höheres Sprachniveau. Die SP und Caritas fordern eine Senkung des Sprachniveaus. Der Kanton SH begrüsst die vorzeitige Erteilung einer Niederlassungsbewilligung. Der Kanton BE fordert, dass für die vorzeitige Erteilung der Niederlassungsbewilligung in begründeten Fällen auch Kenntnisse einer anderen Landessprache als der am Wohnort gesprochenen Sprache berücksichtigt werden können. Für eine einheitliche Praxis ist für den Kanton SH eine

Angabe zur Mindestaufenthaltsdauer (z. B. 5 Jahre) sinnvoll. Der Kanton ZH und die VKM fordern die Streichung des Satzes «In begründeten Fällen können auch Kenntnisse einer anderen Landessprache berücksichtigt werden».

Adaptation des dispositions d’ordonnances sur le regroupement familial aux nouveaux critères d’intégration définis dans la législation (art. 73a à 74a et 77)

Das UNHCR führt aus, das Recht auf Familienleben werde in verschiedenen internationalen Menschenrechtsverträgen garantiert. Dieses Recht gelte für alle Menschen und sei nicht auf Inländerinnen und Inländer beschränkt. Das Recht auf Familienleben beinhalte nicht

automatisch ein Recht auf Familiennachzug. Ein solcher Anspruch könne sich aber bei Flüchtlingen nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) ergeben, wenn Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene ihr Familienleben nur im Aufnahmeland leben können. Es regt an, die Bestimmungen so zu ergänzen, dass bei anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen die Anmeldung zu einem

Sprachförderungsangebot erst nach der Einreise erfolgen muss.

Six cantons (AR, BL, BS, NW, SO, UR) et la CdC affirment être favorables à ces

dispositions, mais indiquent que leur exécution pourrait s’avérer difficile au regard du droit au mariage et à la famille. Du point de vue de l’ASM (ainsi que de FR et, en substance, de la CDI), il n’y a pas lieu de définir des critères que le cadre légal ne permettrait pas de mettre en œuvre. Ils estiment qu’une telle démarche ne serait pas pertinente et entraînerait, d’une part, une insécurité dans les rapports avec les autorités et, d’autre part, des démarches administratives inutiles. NE estime que le regroupement familial constitue un facteur clé de l’intégration ; dès lors, les exigences fixées en matière linguistique lui semblent

disproportionnées. Der SSV steht einer Verknüpfung von Sprachkompetenzen und dem Recht auf Familiennachzug kritisch gegenüber.

Art. 73a : Der Kanton SG, der SGV/USAM und VKM fordern ein höheres Sprachniveau. Die Juristinnen Schweiz fordern eine Senkung des Sprachniveaus. Der Kanton BS begrüsst,

dass bei der Erteilung der Niederlassungsbewilligung an Ehegatten die Integrationskriterien geprüft werden. Die Praxis zeige nämlich, dass selbst bei Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern eine Integration nicht in jedem Fall sichergestellt sei. Deux cantons (FR et NE), de même que AvenirSocial, Caritas, la CoSI, l’OSAR et la CRS ne veulent pas de cette disposition. Der Kanton GL beantragt die Streichung von Absatz 2, weil damit Absatz 1 «aufgeweicht» werde (ebenfalls Art. 74a). De l’avis de VD, il est nécessaire de définir à