Rapport sur les résultats

Consultation 2017/86: Modification de l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative et révision totale de l'ordonnance sur l'intégration des étrangers · 30 pages

Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 17Fedlex · Rapport sur les résultats

Référence du dossier: COO.2180.101.7.666728

und Arbeitsbedingungen massiv steigen. Dass der Bund hier auf eine Entschädigung des Aufwands verzichten will, sei absolut nicht nachvollziehbar. Nach Ansicht des SBV sollen die Vereinfachungen im Bereich der Anstellung nicht mit zusätzlichen Arbeitsmarktkontrollen erschwert werden. Aus Sicht des Kantons GR soll nur die Arbeitsmarktbehörde für die Kontrollen zuständig sein. Der Vollzugsdualismus mit paritätischen Kommissionen solle vermieden werden. Der Kanton BL fordert, dass der letzte Satz von Artikel 83 Absatz 5 gestrichen wird. GastroSuisse, Kfmv und SGB wünschen dahingehend Ergänzungen, dass die Meldung an die paritätischen Kommissionen, die mit dem Vollzug des

Gesamtarbeitsvertrags der betreffenden Branche beauftragt sind, übermittelt werden soll.

Sanctions : Für den VSAA ist unklar, welche weiteren Sanktionen zum Tragen kommen,

wenn die Kontrollen durch die paritätischen und tripartiten Kommissionen durchgeführt werden. Der Kanton GL betrachtet das Fehlen von Strafbestimmungen, insbesondere im Zuständigkeitsbereich der tripartiten Kommissionen, als unglücklich. Für den Kanton ZH ist unklar, wer die strafrechtliche Verantwortung für die Einhaltung der Meldepflicht trägt. VS estime qu’il est nécessaire de définir la manière dont les autorités devront réagir en cas d’annonces incomplètes ou si la rémunération accordée par l’employeur est insuffisante. GE demande que les autorités cantonales chargées des contrôles ainsi que le système de sanctions à appliquer soient précisés dans le texte de l’ordonnance.

Définition des nouveaux critères légaux applicables en matière d’intégration : respect de la sécurité et de l’ordre publics (art. 77a), respect des valeurs de la Constitution (art. 77c), exigences posées en matière de compétences linguistiques (77d) et participation à la vie économique ou acquisition d’une formation (art. 77e)

Dispositions générales : Aus Sicht des Kantons OW wird die Umsetzung der

Integrationskriterien zu geringeren Kosten unter anderem bei den Sozialdiensten und

Sozialversicherungen beitragen. JU est d’avis que les nouvelles exigences en matière d’intégration entraîneront un surcroît de travail. Ce canton estime par ailleurs que l’examen formel des documents supplémentaires à fournir aboutira nécessairement au renforcement des effectifs de la police des étrangers. Pour Les Verts, certaines dispositions sont trop vagues et accordent une trop grande marge d’interprétation aux autorités cantonales.

Art. 77a : La CFM, l’EPER, l’OSAR et la CRS rejettent tout ou partie de cette disposition. SH, Caritas, Femmes juristes Suisse, l’OSAR, le PS et le HCR demandent qu’une disposition plus précise soit élaborée afin d’obtenir une meilleure différenciation entre les infractions mineures et les délits graves. Der Kanton SO erachtet eine Konkretisierung bei der

mutwilligen Nichterfüllung der öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen als sinnvoll.

Art. 77b : Der Kanton TI begrüsst die klare Definition der Integrationskriterien, insbesondere die heute besonders sensible Definition der «Gefährdung der inneren oder äusseren

Sicherheit der Schweiz». Binational, EKM und HEKS lehnen diese Bestimmung ab, weil die «innere und äussere Sicherheit der Schweiz» durch jedes Gesellschaftsmitglied gefährdet werden könne.

Art. 77c : Der SSV unterstützt grundsätzlich die Aufnahme der «Werte der

Bundesverfassung». Jedoch sollte definiert werden, wie die Bestimmung auszulegen ist. Der Kanton SH begrüsst die namentliche Auflistung der Pflicht zum Schulbesuch. Plusieurs cantons (AR, BS, NW, SH, UR) et la CdC voudraient qu’il soit précisé que l’on se réfère à l’école obligatoire. Die BDP fordert die Überarbeitung der Bestimmung, sodass diese auch tatsächlich umgesetzt werden könne. Werte wie Respekt gegenüber Lehrpersonen oder Behörden sowie der gemeinsame obligatorische Schwimmunterricht sollten aufgeführt sein. Die KoFI und die KID verlangen eine Ergänzung, wonach mit der Nichtbeachtung eine strafrechtliche Verurteilung verbunden ist. Nach Ansicht der EKM eröffnet diese Bestimmung