Rapporto sui risultati
Consultazione 2011/25: Revisioni nel settore delle derrate alimentari e degli oggetti d'uso · 696 pagine
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of Valais – Part II: Epidemiological comparison between arsenic concentrations and cancer incidence rates. Mitt. Lebensm. Hyg. 96: 106–117). Von der Herabsetzung des Arsen-Grenzwertes sind im Wallis zurzeit mindestens 12 Gemeinden betroffen. Es ist gut abzuwägen, ob das Verhältnis von Kosten und Nutzen in diesem Fall stimmt.
In die Erwägungen einzubeziehen ist zudem: Bei einem lokal konsumierten Produkt wie Leitungswasser besteht kein unmittelbarer Druck, Höchstwerte an ausländische Anforderungen anzupassen. Die Senkung des Arsen-Grenzwertes für Trinkwasser sollte vielmehr nur dann vorgenommen werden, wenn sie aus toxikologischen Gründen zwingend erscheint.
Leider sind die wissenschaftlichen Grundlagen für die Postulierung eines neuen Arsen-Grenzwertes immer noch unbefriedigend. Sowohl die Auftrags-Analyse des BfR 20051) als auch die EFSA-Studie 20092) kommen zum Schluss, dass hinsichtlich Arsen (in all seinen Formen) in Lebensmitteln hinsichtlich Verzehrsmengen und hinsichtlich Vorgehensweise zur toxikologischen Ableitung von Arsen-Höchst-werten keine ausreichenden wissenschaftlichen Grundlagen vorliegen. Auch wenn ein Minimierungsgebot für anorganisches Arsen gilt, so fehlt doch letztlich eine überzeugende toxikologische Be-wertung und Begründung des neuen Grenzwertes angesichts der wenig konsistenten international verfügbaren Studien und der fehlenden spezifischen Daten für die Bevölkerung der betroffenen Gebiete (beispielsweise Konsumgewohnheiten und Arsengehalte der konsumierten Lebensmittel für die betreffenden Gebiete der Schweiz).
1) FoBiG, 2005. Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Verfahren zur Ableitung von Höchstgehalten für krebserzeugende Umweltkontaminaten in Lebensmitteln. Endbericht. Forschungs- und Beartungsinstitut für Risikobewertung, Freiburg i. Br., im Auftrag des Bundesinsituts für Risikobewertung.
2) European Food Safety Authority, 2009. Scientific Opinion on Arsenic in Food. EFSA Panel on Contaminants in the Food Chain (CONTAM).
Grenzwert für Blei in Trinkwasser: Die Bemerkung zum Probenahmeverfahren "ab Wasserhahnen, nach 5 Minuten laufen lassen"
entspricht nicht dem typischen Konsumverhalten und ist daher aus Sicht des Gesundheitsschutzes nicht zweckmässig. Erfahrungsgemäss geht die stärkste Belastung der Konsumenten mit Blei aus Trinkwasser von bleilässigen Armaturen aus. Beim vorgeschlagenen Probenahmeverfahren wird die Migration von Blei aus Armaturen nicht erfasst.
Staatskanzlei des Kan- Liste 2 Einführung eines Grenzwertes für Uran in Trinkwasser sowie die Der neue Grenzwert für Arsen im Trinkwasser ist zu überdenken. Es ist dabei auch tons Luzern Herabsetzung des geltenden Grenzwertes für Arsen von 0.05 mg/l zu überprüfen, wieweit die Senkung des Arsen-Grenzwertes für Trinkwasser bei auf 0.01 mg/l im Trinkwasser. den Schweizerischen Gegebenheiten (Expositions¬wege, Lebens- und Ernährungs-