Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2006/11: Revision der Verordnung der Bundesversammlung über die Organisation der Armee (AO-Revision) · 36 Seiten
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Geschwader und die dazu gehörenden Unterstützungsformationen entsprechen dem minimal erforderlichen Umfang, um die geforderten Leistungen sowie den Erhalt und die Weiterentwicklung der Kompetenz zur Abwehr eines militärischen Angriffes auf unser Land in der Luft sicherzustellen. Diese können deshalb nicht weiter reduziert werden. Bei den Fliegerabwehr-Verbänden soll, bei einer gesamten Reduktion, der Anteil von Lenkwaffenflab und allwettertauglichen Systemen erhöht werden.
Gesamtstruktur Entwicklungsschritt 2008/2011
Abbildung 2
Ordre de bataille der Armee 2008/2011 (ohne Reserve)
(-)(-)(-)
(-)(-)(-) (-)(-)(-)
BFBFBF
PzPzPz
KAMIRKAMIR
Das Gros der 63 Bataillone des Heeres wird in 6 grundgegliederte Brigaden organisiert. Diese sind für die Ausbildung, jedoch nicht für den Einsatz massgeschneidert. Durch die Redimensionierung der Verteidigungskräfte (Aufwuchskerne) kann die Anzahl Infanterie Bataillone von 16 auf 20 erhöht werden. Im gleichen Schritt wird die Anzahl der Katastrophenhilfe Bataillone von 4 auf 6 erhöht. Ebenso wird die ABC Abwehr verstärkt, die dem Führungsstab der Armee unterstellt ist.
Bei der Luftwaffe wird die Anzahl der Flab Verbände von 15 auf 9 reduziert. Damit wird der absehbare Bedarf der terrestrischen Einsatzbrigaden und des Objektschutzes bei Existenz- und Raumsicherungsoperationen sowie die Schulung der Verteidigungsfähigkeit mit Verbänden des Heeres berücksichtigt.
Bei der Führungsunterstützung ist eine Konzentration aller Truppenkörper in der Führungsunterstützungsbrigade geplant. Damit kann die Leistung massgeschneidert zugewiesen werden. Bei der Logistikbasis der Armee sind nur marginale Änderungen vorgesehen, um Kosten zu sparen, wird aber die Bevorratung verringert.