Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2020/2: 09.503 Pa.Iv. Stempelsteuer schrittweise abschaffen und Arbeitsplätze schaffen (Bundesgesetz über die Stempelabgaben) · 36 Seiten

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Massnahmen Priorität einräumen müsse. Dazu gehöre der schrittweise Abbau standortrelevanter Stempelabgaben ebenso wie eine für Banken tragbare Reform der Verrechnungssteuer auf Grundlage des Zahlstellenprinzips.

Vorentwurf 2

Vorentwurf 2 stösst bei 6 Kantonen (GE, NW, SH, SZ, TI, ZH), 4 Parteien (BDP, FDP, SVP, up!) und 23 Organisationen (AFBS, ASIP, CP, economiesuisse, EXPERTsuisse (implizit), FER (implizit), GVTG, HKBB, KGAST, NSV, Publica, sgv-usam, SIX, Suva (äussert sich nur zur Umsatzabgabe), SwissBanking, SwissHoldings, Swissmem, SVDS, SVV, VAV, VKG, VSPB, VSV) auf Zustimmung.

TG, die GLP und der Schweizerische Städteverband fordern, auf die Abschaffung der Abgabe auf Lebensversicherungen zu verzichten. Die GLP will darüber hinaus in Abhängigkeit von der Finanzlage die Steuerbefreiung unter Umständen auf inländische (ökologisch nachhaltige) Obligationen beschränken.

BE nimmt eine neutrale Haltung ein.

Abgelehnt wird Vorentwurf 2 von 3 Kantonen (BS, implizit auch UR und NE), 4 Parteien (EVP; implizit auch CVP, GPS, SPS) und 3 Organisationen (SBV, SGB, Travail.Suisse).

Vorentwurf 3

Vorentwurf 3 findet die Zustimmung von 6 Kantonen (GE, NW, SZ, TG, TI, ZH), 4 Parteien (BDP, FDP, SVP, up!) und 23 Organisationen (AFBS, ASIP, CP, economiesuisse, EXPERTsuisse (implizit), FER (implizit), GVTG, HKBB, KGAST, NSV, Publica, sgv-usam, SIX, SwissBanking, SwissHoldings, Swissmem, Suva (äussert sich nur zur Umsatzabgabe), SVDS, SVV, VAV, VKG, VSPB, VSV).

2 Kantone (BE, SH) nehmen eine neutrale Haltung ein. Die GLP vertritt eine kritische Haltung und merkt an, dass die grundsätzlichen Überlegungen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis und zur Priorisierung bzw. Zurückstellung gegenüber anderen Steuervorlagen beim Vorentwurf 3 noch stärker gälten als beim Vorentwurf 2.

Abgelehnt wird Vorentwurf 3 von 3 Kantonen (BS, implizit auch UR und NE), 4 Parteien (EVP; implizit auch CVP, GPS, SPS) und 4 Organisationen (SBV, Schweizerischer Städteverband, SGB, Travail.Suisse).

Minderheitsanträge zur Inkraftsetzung der Vorentwürfe 2 und 3

Die Minderheitsanträge zur Inkraftsetzung der Vorentwürfen 2 und 3 verlangen vom Bundesrat, vor der Inkraftsetzung jeweils sicherzustellen, dass die durch die Gesetzesänderung entstehenden Einnahmenausfälle anderweitig kompensiert werden.

Die Minderheitsanträge zu den Vorentwürfen 2 und 3 werden überwiegend und im gleichen Stimmenverhältnis abgelehnt. Der Zustimmung von 2 Kantonen (BE, SH) und einer Partei (EVP) steht jeweils die Ablehnung von 7 Kantonen (BS, GE, NW, SZ, TG, TI, ZH), 5 Parteien (BDP, FDP, GLP, SVP, up!) und 22 Organisationen (ASIP, CP, economiesuisse, EXPERTsuisse (implizit), FER (implizit), GVTG, HKBB, KGAST, NSV, Publica, sgv-usam, SIX, SwissBanking, Swiss-Holdings, Swissmem, SVDS, SVV, Travail.Suisse, VAV, VKG, VSPB, VSV) gegenüber.

Staffelung gemäss Vorentwürfen

Nur eine Minderheit aus 4 Kantonen (NW, SH, SZ, TI), 1 Partei (FDP) und 10 Organisationen (ASIP, CP, FER, GVTG, KGAST, NSV, Publica, Suva, SVDS, VKG) stimmt der vorgeschlagenen Staffelung, wonach Vorentwurf 2 vor Vorentwurf 3 in Kraft treten soll, explizit zu.

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