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Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 38 Seiten
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dung im Bereich von nachhaltigen Ernährungssystemen. Er fördert eine Transition hin zu nachhaltigeren Ernährungssystemen durch eine koordinierte Zusammenarbeit innerhalb der Land- und Ernährungswirtschaft, aber auch mit und zwischen den Akteuren aller anderen relevanten Politikbereiche.
(d) Die Resilienz des Ernährungssystems stärken
Der Bund fördert die Resilienz des Ernährungssystems. Dazu gehören verantwortungsvolle Investitionen, die Stärkung der Akteurinnen und Akteure an schwierigen Produktionsstandorten, wenn dort kein sozialer, ökologischer und ökonomischer Schaden entsteht, sowie die Förderung von entsprechenden Bildungsmöglichkeiten. Der Bund setzt sich für die Eindämmung der negativen Auswirkungen auf das Klima sowie die Anpassung der Landwirtschaft an sich ändernde klimatische Rahmenbedingungen ein. Zudem unterstützt der Bund technologische Entwicklungen für bestehende und zukünftige Produktionsmethoden.
Internationale strategische Stossrichtungen
Die Schweiz setzt sich für internationale Rahmenbedingungen ein, welche die Transformation hin zu nachhaltigeren Ernährungssystemen fördern und beschleunigen. Sie setzt sich für eine nachhaltige Ernährung ein, die ausgewogen, sicher und gesund ist und dem Aspekt der nachhaltigen Lebensmittelproduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette Rechnung trägt. Sie setzt sich auch dafür ein, dass der grenzüberschreitende Handel zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in Land- und Ernährungswirtschaft beiträgt.29
Die Schweiz unterstützt im Rahmen ihrer bilateralen und multilateralen internationalen Zusammenarbeit ihre Partnerländer darin, effiziente, widerstandsfähige und nachhaltigere Ernährungssysteme aufzubauen und eine nachhaltige Wassernutzung sicherzustellen. Dies beinhaltet unter anderem auch die Unterstützung des Aufbaus von nachhaltigen, ressourcenschonenden und resilienten Wertschöpfungsketten im Agrarbereich.
4.1.4 Unternehmensverantwortung im In- und Ausland stärken
Die Schweiz ist eine offene, innovative und international vernetzte Volkswirtschaft. Zahlreiche multinationale Unternehmen haben ihren Hauptsitz in der Schweiz. Sie ist somit eine bedeutende internationale Drehscheibe für den Handel und Investitionen in Wertschöpfungsketten. Diese Unternehmen schaffen sowohl in der Schweiz als auch im Ausland Wertschöpfung sowie produktive Beschäftigung und fördern den Technologietransfer zwischen den Ländern. Allerdings sind die multinationalen Unternehmen auch mit Herausforderungen konfrontiert, gerade wenn es um die Einhaltung der Menschenrechte oder um den Umweltschutz geht. Ein Grossteil der negativen Umweltauswirkungen entsteht in den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen im Ausland.
Mit einer verantwortungsvollen Unternehmensführung sollen negative soziale, wirtschaftliche, und ökologische Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten verringert werden. Es geht dabei insbesondere darum, Herausforderungen bei der Umsetzung der Sorgfaltsprüfung und den Wiedergutmachungsmechanismen in Bezug auf die Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, die Umwelt, und die Prävention von Korruption anzugehen.30
Ziel
- Die in der Schweiz domizilierten und/oder aktiven Unternehmen führen ihre Geschäftstätigkeit im In- und Ausland verantwortungsvoll aus, namentlich was die Arbeitsbedingungen, die Menschenrechte und die Umwelt anbelangt.31 (12.6)
Nationale strategische Stossrichtungen
(a) Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung entlang der gesamten Wertschöpfungs-