Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/21: Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBG) sowie der Berufsbildungsverordnung (BBV). Massnahmenpaket zur Stärkung der höheren Berufsbildung · 34 Seiten
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insbesondere, Transparenz, Verständlichkeit und Qualitätssicherung für die Bildungsnachfragenden zu berücksichtigen.
kfmv ergänzt seine grundsätzliche zustimmende Haltung mit dem Hinweis, dass die bestehende Praxisorientierung und Arbeitsmarktnähe, welche die höhere Berufsbildung auszeichnet, mit den geplanten Gesetzes- bzw. Verordnungsanpassungen beibehalten werden sollten. Dafür brauche es einheitliche Qualitätskriterien und eine «institutionelle Anerkennung light» (siehe Rückmeldung zu Art. 29a).
SGB verweist auf die Situation im Gesundheitsbereich (siehe Kap. 4.2.4)
Weitere interessierte Kreise
Die Bestimmung wird begrüsst von AEROSUISSE, Alliance Enfance, BABS, Careum, Centre Patronal, digitalswitzerland, EIT.swiss, FER, GastroSuisse, HF Kt. GR, IAF, IAöB, JardinSuisse, K-
HF, KHF-T, KS/CS, Netzwerk HF Kt. ZH, LLS, OdA AM, pharmaSuisse, Scienceindustries, SDK,
SDS-Direktorenkonferenz, SDV, SPAS, Swissmem, Swiss paramedic - Sezione Ticino e Mo-
esano, Swiss Textiles und TRBS.
BGS und ODEC stimmen ebenfalls zu, verweisen aber auf die spezielle Situation bei den NDS HF AIN, die auf einem Rahmenlehrplan beruhen. Akteure aus dem Gesundheitsbereich können nur unter bestimmten Bedingungen der Flexibilisierung der NDS HF bzw. der damit verbundenen Überführung der NDS HF AIN in eine HFP zustimmen (Gesundheitswelt Zollikerberg, Notfallpflege Schweiz,
SBK, SGI, SIGA-FSIA, SNL, unimedsuisse und VSP). OdASanté und Spitex Schweiz sind kritisch.
ARTISET und H+ sind ablehnend, solange keine adäquate Lösung vorliegt (siehe Kap. 4.2.4).
AIS, kibesuisse, SAVOIRSOCIAL und sf-mvb stimmen unter bestimmten Voraussetzungen zu.
HGf, SBV, SVG, VöV und VSSM begrüssen die Idee der Flexibilisierung der NDS HF, sind aber kritisch, dass die Anerkennung ganz wegfallen soll. Gemäss HGf und SVG schwäche dies die Bedeutung eines Nachdiplomstudiengangs massgeblich. Gemäss SBV müsse Ziel sein, dass die Angebote aufgrund einer Kompetenznachfrage in der Branche entwickelt würden. Auch VöV gibt zu bedenken, dass so Weiterbildungen ohne ausreichende Berücksichtigung der Arbeitsmarktbedürfnisse, ohne formale Anerkennung und ohne Absprache mit den OdA angeboten werden könnten.
AIS, digitalswitzerland, kibesuisse, SAVOIRSOCIAL, sf-mvb, Swissmem, Swiss Textiles und
VSSM fordern, dass die OdA in die Gestaltung dieser neuen Weiterbildungsangebote der HF einbezogen werden, damit die Rahmenbedingungen für die NDS HF wie z.B. Zulassung, Gestaltung und Abstufung der Titel etc. den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts entsprechen. Gemäss AIS, kibesuisse, SA-VOIRSOCIAL und sf-mvb solle in diesem Sinne auch eine Übergangslösung auf gesetzlicher Ebene in Betracht gezogen werden, um sicherzustellen, dass die Anbietenden bestehender NDS HF ausreichend Zeit haben, sich schrittweise anzupassen.
AEROSUISSE, Swiss Textiles, SBV und VSSM fordern eine breite Diskussion dieser geplanten Flexibilisierung unter Einbezug der relevanten Akteure in die Anpassung der Mindestvorschriften (MiVo-HF). Die Massnahme sei zu kurzfristig zum Massnahmenpaket hinzugefügt worden.
AIS, BGS, Careum, HF Kt. GR, kibesuisse, K-HF, KHF-T, Netzwerk HF Kt. ZH, ODEC, SA-
VOIRSOCIAL, SDV, sf-mvb, SPAS, VöV und VSSM fordern anstelle der «Kann-Formulierung» einen verbindlichen Auftrag an das WBF.
Careum, HF Kt. GR, K-HF, KHF-T, Netzwerk HF Kt. ZH, ODEC, SDV und SPAS stellen Antrag zur
Umformulierung: «Es stellt Mindestvorschriften für das Weiterbildungsangebot an höheren Fachschulen auf. Sie betreffen die Zulassungsbedingungen, den Umfang und die Titel.»
AIS, kibesuisse, SAVOIRSOCIAL und sf-mvb fordern für die Sicherstellung der Qualität, dass neue Weiterbildungsangebote HF ausschliesslich von höheren Fachschulen angeboten werden dürften.
Weiter fordern sie, dass die Weiterbildungsangebote nicht in Konkurrenz zu den BP und HFP stehen dürften.
SBV fordert, dass HF nur in den Bereichen NDS HF anbieten dürfen, in denen sie einen anerkannten Bildungsgang HF anbieten.