OR

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Als Norm
  1. BGE 61 II 13002.07.1935La victime d'un accident a, en principe, le devoir de diminuer dans la mesure du possible le dommage causé et par conséquent de se soumettre aux soins ordonnés par le médecin j' elle n'a toutefois point l'obligation de suivre un traitement long et coûteux pour augmenter simplemen
  2. BGE 61 II 18426.06.1935Chèque: responsabilité du tiré pour le dommage subi par le preneur du fait que, par suite de l'omission par le tiré des précautions élémentaires de vérification de l'identité du porteur du chèque, le paiement a été fait à une personne qui n'yavait pas droit. Le fait que cette pe
  3. BGE 61 III 10620.06.1935Sperre YOIl P ach t z ins f 0 I' der u n gen in der Grundpfandbetreibung für Zinsen; Pfändung der gleichen Pachtzinsforderungen für einen anderen Gläubiger. Versteigerung der Liegenschaft unter Deckung der Grundpfand zinsen, jedoch mit Ausfall eines Teiles des Pfandkapitals, Unzu
  4. BGE 61 II 18119.06.1935B ü r g s c h à f t eines schweizerischen Bürgen für ein zwischen ausländischen Firmen im Ausland begründetes Kreditverhältnis: Bestimmung des auf Hauptschuld und Bürgschaft anwen d bar e n R e c h t e s.
  5. BGE 61 II 11404.06.1935Unklagbares Differenzgeschäft (Art. 513 OR). Art.513istUIllder öffentlichen Ordnung willen aufgestellt (Erw. I). Kriterium für den S pie Ich ara k t er: Ausschluss der wirklichen Erfüllung durch ausdrückliche oder stillschweigende Willenseinigung; letztere ersichtlich aus sog.
  6. BGE 61 II 12104.06.1935K lag e aus Firmenrecht (OR Art. 876). Bei mangelnder Unterscheidbarkeit zweier Firmen hat diejenige zu weichen, deren Interessen nach den gesamten Umständen als weniger schutzwürdig erscheinen.
  7. BGE 61 II 10229.05.1935G e w ä h r 1 eis tun g für die Güte abgetretener Forderungen. Art. 171, Abs. 2 OR. Gegenteilige Vereinbarung vorbehalten, haftet der Zedent bei fälligen Forderungen nur für die Zahlungsfähigkeit des Schuldners zur Zeit der Abtretung, bei später fällig werdenden Forderungen für
  8. BGE 61 II 10629.05.1935Mandat, contrat d'entreprise, responsabilité civile du dentiste (art. 363, 367, 368, 394 et 398 CO). Le rapport entre dentiste et patient est celui du contrat d'entreprise en tant qu'il s'agit de travaux de technicien-dentiste et celui du mandat en tant qu'il s'agit de soins méd
  9. BGE 61 II 9921.05.1935R ü c k b ü r g.s c "h a f t: (Art. 498 Abs. 2 OR) untersteht den gleichen Grundsätzen wie die Bürgschaft. Angabe des H ö c h s t b e t rag e s der Haftung: Verweisung auf den Schuldschein ist nur zulässig unter der Voraussetzung, dass der Bürge den Inhalt desselben kennt.
  10. BGE 61 III 7421.05.1935H.l'tcntionsl'ccht des Vermieters (Verpächters). — Der Mieter ist berechtigt, die Retention von Einrichtungs- oder Gebrauchsgegenständen durch Hin tel' I e - gun g einer hinreichenden Geldsumme abzuwenden. Die Hinterlage ist für die Betreibung auf Pfandverwertung als Retentionsge
  11. BGE 61 II 17109.04.1935Modification des statuts d'une société coopérative. Notion des droits acquis des sociétaires. 1. Dans les sociétés coopératives, les dispositions statutaires qui règlent la répartition de l'actif en cas de dissolution (et après le paiement des dettes sociales) confèrent aux soci
  12. BGE 61 II 9026.03.1935K 0 n kur ren z ver bot für einen Reitlehrer, der zeitweise auch die Leitung der Reitanstalt besorgt. 1. G run d sät z I ich e Zulässigkeit des Verbotes; Einblick in den Kundenkreis und in die Geschäftsgeheimnisse (Art. 356 OR). Erw.2... 2. Ein s c h r ä n ku n g auf das zeitli
  13. BGE 61 II 8013.03.1935M ä k I e r ver t rag. 1. Bemessung des M ä k 1 e rIo h n e s beim Zusammenwirken mehrerer, unabhängig voneinander beauftragter Mäkler. Art. 413 OR. Erw. 3. 2. Ermässigung eines unverhältnismässig hohen Mäklerlohnes durch den Richter nach Art. 417 OR; Begriff der Unverhältnismä
  14. BGE 61 II 7812.03.1935Eine «Bisse» (kanalartige Wasserleitung) als Werk im Sinne von Art. 58 OR. Pflicht des Eigentümers zu schärferer Überwachung bei Verwendung von Holz- statt Betonschleusen; Haftung für mangelhaften Unterhalt.
  15. BGE 61 III 1116.02.1935Die R e t e n t ion s u r k und e für Mietzinse ist zu beschränken auf soviele Gegenstände, als zur Deckung der Summe nötig ist, für welche deren Aufnahme stattfindet, [[PAGE:BGE 61 III 11 S. 12]] wofür die betreibungsamtliche Schätzung massgebend ist. Gegen weitergehende Retenti
  16. BGE 61 II 3115.02.1935Aktenwidrigkeitsrügen sind in der B e ruf u n g s _ er k 1 ä run g anzubringen; der biosse Vor b e haI t, solche an der mündlichen Verhandlung geltend zu machen, genügt nicht. Art. 67 Abs. 2 OG. Übe r vor teil u n g durch Ausbeutung des Lei c h t - si n ne s; Abgrenzung von Tat
  17. BGE 61 II 3701.02.1935Bail à loyer. Réparations. Gestion d'affaires. Art. 256 H, 422 et 423 CO. Dans le cas particulier, le preneur avait demandé au bailleur de remplacer un fourneau. Le bailleur n'ayant pas immédiatement fait droit à cette réclamation, mais demandé des renseignements~ [[PAGE:BGE 61
  18. BGE 61 I 4530.01.1935H an deI s r e gis t e r ein t rag u n g. 1. Bedeutung des War e n 1 a ger s für die Eintragspflicht. Massgebender Zeitpunkt, Bestätigung der Praxis. Erw. 1. 2. Der Besitz e x e k:u t ion s f ä h i gen Ver m Ö gen s ist nicht Voraussetzung für die Eintragspflicht. Erw.2.
  19. BGE 61 II 425.01.1935R ü c k f 0 r der u n g einer auf eine rechtskräftig gewordene Betreibung hin bezahlten Nichtschuld (Art. 86 SchKG): Es wird vermutet, dass die Z a h I u n g dur c h die Betreibung veranlasst worden ist; die Beweislast für das Gegenteil trifft den Rückerstattungsbeklagten. Inter
  20. BGE 61 II 4117.01.1935Ungültigkeit der Abtretung des Anspruches aus Per s 0 - n e n ver sie her u n g s ver t rag ohne Übergabe der Police. VVG Art. 73.
  21. BGE 61 III 117.01.1935Abtretung streitiger Ansprüche an Konkursgläubiger gemäss Art. 2 6 0 SchKG. Das Verbot der gesonderten Weiterübertragung schliesst eine n 0 c h mal i g e Abt r e tun g i m Sinne von Art. 2 6 0 SchKG i m K 0 n kur sei n e s Abt r e tun g s - g I ä u b i ger s nicht aus. Dadurch
  22. BGE 60 II 49219.12.1934Das «Handeln für denjenigen, den es angeht. 1. Wes e nun d Z u I ä 8 8 i g k e i t dieser Rechtsform; Voraussetzungen der Zulässigkeit (Erw. 1. u. 2). 2. Abschluss eines Darlehensvertrages «n am e n 8 ein e r Bankengruppe». < Indizien, die dafür sprechen, dass in casu trotz die
  23. BGE 60 I 38618.12.1934Zulässigkeit der Eintragung einer sog. haI b sei t, i gen Pro· kura.
  24. BGE 60 II 43618.12.1934Gewährleistung für Rechtsmängel eines verkauften Hauses. welche dessen Bewohnbarkeit (u. Vermietbarkeit) ausschliessen oder beschränken. Art. 197 ff. in Verb. mit Art. 221 OR. 1. Vertragliche Zusicherung der Bewohnbarkeit. Erw. 2. 2. Die Bewohnbarkeit als vorausgesetzte Eigensc
  25. BGE 60 III 22407.12.1934Kaufsrechte sind regelmässig pfändbar (Art. 95 SchKG).
  26. BGE 60 III 22204.12.1934Auch bei der Aufnahme der Retentionsurkunde für den Wohnungsmietzins ist die Unpfändbarkeit der Einrichtungsgegenstände von untervermieteten möblierten Zimmern, deren Mietzins der Obermieter-Untervermieter unumgänglich notwendig hat, zu beachten.
  27. BGE 60 II 44522.11.19341. Q u i t tun g mit S a I d 0 k lau seI: Die Klausel kann nur in dem Sinne als genehmigt gelten, wie es der Sachlage bei der Unterzeichnung entsprach, und sie kann keinesfalls auf Ansprüche für Schadensfolgen bezogen werden, die damals noch nicht in Erscheinung getreten waren. A
  28. BGE 60 I 38013.11.1934Handelsregister, Anmeldung von Statutenänder u n gen ein e r Akt i eng e s e 11 s c h a f t. Art. 626 Abs. 2 und 3, Art. 622 Abs. 2 und Art. 651 OR. 1. Die Anmeldung ist ohne Rücksicht auf abweichende statutarische Vorschriften über die Unterschriftsberechtigung von s ä m t 1 ic
  29. BGE 60 II 39906.11.1934Gen u g t u u n g wegen Verletzung in den per s ö n - I ich e n Ver h ä I t n iss e n, Art. 28 ZGB, 49 OR. Der unwahre Vorwurf des Landesverrates ist eine Verletzung in den persönlichen Verhältnissen. Der in der Presse erhobene unwahre Vorwurf geniesst den Schutz der Pressfreih
  30. BGE 60 II 41206.11.1934Vente par acomptes. Réserve de propriété. Art. 226 CO. — Lorsque le vendeur a réservé son droit de propriété sur la chose vendue, la faculté de résoudre le contrat de vente lui appartient outre le droit de revendication sans avoir besoin d'être stipulé expressément. Art. 227 CO
  31. BGE 60 II 36323.10.1934Re v i si 0 n. Art. 192, Ziffer 1, lit. c und d BZP. Die N ich t b e h a n d 1 u n g einer vom Gericht als irr e _ 1 eva n t betrachteten Frage bildet weder den Revisionsgrund der versehentlichen Nichtwürdigung einer erheblichen, in den Akten liegenden Tatsache (Art. 192. Ziffer
  32. BGE 60 II 34116.10.1934H a f tun g des Wer k e i gen t ü me r s, Art,. 58 OR. H 8. f tun g des Ver mi e t e s, Art. 254 /55 OR. M 8. n gel h 8. f t e U n t e r haI tun g ist die Nichtersetzung defekter Glühbirnen der Treppenhausbeleuchtung (Erw. 2). Ab d i n g bar k e i t der Haftung aus Art. 58 OR du
  33. BGE 60 III 17312.10.1934Aus einem w ä h ren d des N ach 1 ass ver f a h ren s vom Sc 11 u I d n e r (mit Zustimmung des Sachwalters) e r t eil t e n Pro z e s sau f t rag erwoohst (bei Abschluss eines Na chI ass ver t rag e s mit Ver m ögen s abt r e tun g) k ein e M ass eva r bin d I i c hkai t.
  34. BGE 60 II 33710.10.1934I. Le débiteur en demeure ne peut éviter les conséquences de la demeure en prouvant qu'au moment de l'échéance, il était insolvable et, partant, dans l'incapacité de fait et de droit de payer ses créanciers. Il n'est excusé que s'il prouve que l'insolvabilité même ne peut lui êtr
  35. BGE 60 II 33203.10.1934Sc h u I d übe rn ahm e • nicht No v a t ion, bei Entlassung des einen Solidarschuldners aus der Schuldpflicht und Übernahme der alleinigen Schuldpflicht durch den bisherigen andern Solidarschuldner (Art. 175 f., 116 OR). Bürgschaft geht daher mangels Zustimmung des Bürgen unter
  36. BGE 60 II 33503.10.1934A 11 ein ver tri e b s r e c h t: Kriterien fär die rechtliche Qualifikation. Nach den konkreten Abmachungen a gen t u r ä h n I ich e s Ver t r e tun g s ver h ä I t n i s auf längere Dauer, auf das bezüglich der Kündigung aus wichtigen Gründen Dienstvertragsrecht analog anzuwe
  37. BGE 60 II 32602.10.1934Art. 49 OR. Verletzung der Ge s c h ä f t s ehr e. Bezeichnung einer Reklame als «Schwindel».
  38. BGE 60 II 26127.09.1934Vertragliche Verpflichtung zu Leistungen aus Vaterschaft ist unverbindlich, wenn die Mutter wahrheitswidrig angegeben hatte, während der kritischen Zeit mit keinem andern Manne geschlechtlich verkehrt zu haben.
  39. BGE 60 II 32526.09.1934Réparation du tort moral. Mort d'homme. Art. 47 ao.
  40. BGE 60 II 29418.09.1934I. B er u fun g. Kann ein Antrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz noch in der mündlichen Verhandlung gestellt werden? (Art. 65 u. 67 Abs. 1 OG). Erw. 1. Ir. Sol i dar b ü r g s c h a f t einer schweizerischen Firma für ein von einer andern schweizerischen Firma einem
  41. BGE 60 II 31318.09.1934E r wer bei gen e r Akt i e n durch eine Aktiengesellschaft. Aus dem Verbot des Art. 628 Abs. 1 OR folgt nicht die Nichtigkeit des Erwerbsgeschäftes. Bestätigung der Rechtsprechung.
  42. BGE 60 II 28613.09.1934S ist i e run g des Berufungsverfahrens wegen eines vor einem kantonalen Gericht anhängigen Prozesses? In casu abgelehnt. Die Liquidation des Unternehmens, die objektiv notwendig und nicht vom Dienstherrn, bezw. dessen Organen verschuldet ist, kann ein wichtiger Grund für die so
  43. BGE 60 III 13031.07.1934Hot e 1 p fan d n ach las s ver fa h ren. Seit Inkrafttreten des Bundesbeschlusses vom 27. März 1934 kann nicht nur ein Hot eIe i gen t ü me r, der das Hotel seI b erb e t re i b t, sondern auch einer, der es in Pacht gegeben hat. die Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens nachsu
  44. BGE 60 III 9924.07.1934Abtretung gemäss Art. 260 SchKG: 1. Die Abtretung ist auch ohne Substanzierung oder Bezifferung gültig; eine unbestimmt formulierte Abtretung kann auch noch im Beschwerdeverfahren eingeschränkt werden (Erw. 2). 2. Die Abtretung umfasst ohne weiteres Ne ben re c h te wie Pfand-
  45. BGE 60 III 9409.07.1934Eine von Miterben oder Gemeindern geschlossen e K 0 11 e k t i v g e s e 11 s c h a f t kann nicht das P fan d n ach 1 ass ver f a h ren in Anspruch nehmen, solange im Grundbuch nicht die Kollektivgesellschaft als HoteleigentÜnlerin ein g e t rag e n ist.
  46. BGE 60 II 23103.07.1934B ü r g s eh a f t: Das Wegfallen eines Mitbürgen wegen absichtlicher Täuschung desselben bei Eingehung der Bürgschaft ist dem tatsächlichen Fehlen einer Verpflichtung des vorausgesetzten Mitbürgen nach Art. 497 Absatz 3 OR gleichzusetzen.
  47. BGE 60 III 12428.06.1934Die Rückforderungsklage seitens des Drittschuldners, der die an den Pfändungsgläubiger bezahlte Summe nicht zu schulden behauptet, ist gegen den Pfändungsgläubiger nur zulässig, wenn dieser den Drittschuldner in seinem eigenem Namen und als Zessionar der gepfändeten Forderung bet
  48. BGE 60 II 22627.06.1934Schadenersatz bei Körperverletzung, Art. 46 OR. Dem Verletzten kann ein Be ruf s w e c h seI nicht zugemutet werden, wenn die Verletzung ausschliesslich auf das Verschulden des andern Teiles zurückzuführen ist. BerufswechseI einer 14jährigen Bauerntochter.
  49. BGE 60 II 21826.06.1934Responsabilité du propriétaire d'un ouvrage. Mesures de protection nécessaires pour obvier aux dangers d'un téléférique (art. 58 CO; consid. 1). — Portée de la faute concurrente d'un tiers (art. 58 al. 2); portée de l'acte inconsidere d'un enfant; devoir de surveillance des paren
  50. BGE 60 I 16025.06.1934Art. 58 MFG: Führer im Sinn dieser Bestimmung ist jeder, der tatsächlich einen Akt der Führung auf seine Verantwortung vornimmt (Erw. 1). Art. 2 5 Abs. 1 MFG: ständiges Beherrschen des Fahrzeugs. Kein Verstoss gegen diese Bestimmung, wenn der Führer aus Überraschung über einen u