OR
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Als Norm- BGE 60 II 27719.06.1934Werkhaftung und Haftung aus unerlaubter Handlung. 1. Lage oder Bauart strassenanliegender Gebäude als Verkehrshindernis; Haftungsverhältnisse nach Art. 58 u. 41 ff. OR. Erw. 2 u. 3. [[PAGE:BGE 60 II 277 S. 278]] 2. Zusammenstoss zwischen Automobil u. landwirtschaftlichem Fuhrw
- BGE 60 II 19923.05.1934Sc h ade n s ver t eil u n g bei Mit ver so h u I den (Art. 44 OR). Der Gesamtschaden muss im Verhältnis des Verschuldens auf beide Parteien verlegt werden (Erw. 3). Unterbrechung der Verjährung (Art. 135 OR). Durch Betreibung wird die Verjährung nicht schlechthin, sondern nur f
- BGE 60 II 11216.05.1934Haftung des Dienstherrn für Schutzmassnahmen, Art. 339 OR. Eidgenössisches Zivilrecht, nicht kanton ale s ö f f e n t I ich e s Re c h t anwendbar auf das Verhältnis der Beklagten zu dem mit dem sog. Prozessionsschiessen betrauten Kläger, der nicht die Stellung eines Beamten hat
- BGE 60 II 24915.05.19341. Markenschutz. Art. 1, 3, 24 MSchG. 1. Der Umstand, dass für eine Warengattung noch keine allgemein geläufige Bezeichnung besteht, berechtigt nicht, einen geschützten Markennamen dafür zu verwenden. Erw. I a. 2. Um wan d I u n g der geschützten Marke in ein Fr e i z e i- .c h
- BGE 60 II 20509.05.1934V 0 I' Z e i t i g e K ü n d i gun g eines Mietvertrages aus wichtigen Gründen, Art. 269 OR. Die unrichtige Beurteilung der Konjunktur schliesst die Berufung auf Art. 269 OR nicht von vorneherein aus, da die zukünftige Entwicklung der wirtschaftlichen Lage nicht mit der genügend
- BGE 60 II 15003.05.1934Ermässigung wegen SeI b s t v er s c h u I den s des Verletzten (Erw. 1). Bedeutung des mitwirkenden Ver s c h u I den sei ne s D r i t te n in Vergleichung zur Eisenbahnhaftpflicht und zur Deliktsobligation (Erw. 2). Erwerbseinbusse des verletzten Bauhandlangers, der nur noch
- BGE 60 II 10024.04.1934Ge s c h ä f t s übe r n a. h m e mit Akt i v e nun d P a. s- i. v e n durch Gründung einer Kollektivgesellschaft mit Übernahme des bisher von einem Gesellschafter geführten Geschäftes, Art. 182 Absatz 2 OR. Der nach Auflösung der Kollektivgesellschaft für eine Schuld der früher
- BGE 60 I 4927.03.1934Ha nd eIs r e gis t e r ein t rag. K ein e m a t e r i e 11 e R e c h t s kr a f t der negativen Verwaltungsverfügung: Auch gegen eine spätere abweisende Verfügung der Handelsregisterbehörde kann die verwaltungsrechtliche Beschwerde ergriffen werden, die gegen die frühere Abweis
- BGE 60 II 17823.03.1934Sub r 0 g a t ion. Der vorn Grundpfandgläubiger beibehaltene persönliche Schuldner, der das Grundstück unter Überbindung der Schuldpflicht veräussert hat, tritt im Umfang seiner Zahlungen in die Gläubigerrechte ein. Das auf ihn übergehende Pfandrecht steht indessen dem des Gläub
- BGE 60 II 9821.03.1934Art. 20 Abs. 2 OR ist auch auf die Ungültigkeit eines Vertrages wegen eines Formmangels anwendbar.
- BGE 60 III 3517.03.1934Gesamthafte Versteigerung von Grunds t ~ c k e n (Art. 108 VZG). — Die richtig durchgeführte Steigerung kann von einem Teilnehmer nicht deshalb angefochten werden, weil er sich (angeblich) durch eine unrichtige Auskunft des Steigerungsleiters über die Verlegung des Erlöses auf di
- BGE 60 I 13915.03.1934Leg i tim a t ion zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde: Die Behandlung als Partei vor den kantonalen Instanzen gibt nur die f 0 r m e 11 e Beschwerdelegitimation. Zur Sache legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid in seinen Rechten betroffen wird. Wegen der Ablehnung d
- BGE 60 II 17208.03.1934Nature des obligations de l'usufruitier lors de l'extinction de l'usufruit. Prescription de ces obligations (consid. 2). Responsabilité solidaire des héritiers de l'usufruitier pour l'exécution desdites obligations (consid. 3). Lorsque le nu propriétaire réclame cette exécution
- BGE 60 II 3828.02.1934Une r lau b t e Ha n d I un g bestehend in der Unterlassung von Schutzmassnahmen bei Schaffung eines gefährlichen Zustandes. Haftung eines Landwirtes für einen Unfall, der einem Kind beim Heustampfen durch den elektrischen Heuaufzug zugefügt wurde. OR Art. 41 (Erw. 1 u. 2). Mitv
- BGE 60 II 12127.02.1934Pa t e n t ver let z u n g ski a g e. Umwandlung eines Zusatzpatentes in ein Hauptpatent; dieses letztere ist inhaltlich auf den Bereich des früheren Zusatzpatentes beschränkt Pat. Ges. Art. 14 und 21 (Erw. 1). Mit Rücksicht auf diese Beschränkung Verneinung einer Patentverletzu
- BGE 60 III 820.02.1934R e t e n t ion s u r k und e für lau f end e n M i e tz ins darf nur für den binnen eines halben Jahres seit dem letzten Zinsverfall auflaufenden Zins aufgenommen werden. SchKG Art. 283, OR Art. 272.
- BGE 60 II 6214.02.1934I. Loifoo. du 7 décembre 1922 s. le droit d'auteur: la reproduction non autorisée d'une œuvre littéraire ou artistique ne peut être poursuivie civilement qu'en application de l'art. 42 de cette loi; en aucun cas elle ne constitue, à elle seule, uno acte illicite au sens des art.
- BGE 60 II 3013.02.1934Kann das Bundesgericht im Berufungsverfahren auf die Verjährungseinrede des Berufungsklägers eintreten, wenn diese durch die letzte kantonale Instanz in einem ersten Entscheid abgelehnt und die Sache zu materieller Beurteilung an die erste Instanz zurückgewiesen worden war und we
- BGE 61 II 1207.02.1934Entmündigung und Vormundsernennung, wenngleich durch eine ö r t I ich u n z u s t ä n d i g e B e - hör d e verfügt, ist für die Ger ich t e ver bin d li 0 h (Erw. 1.). [[PAGE:BGE 61 II 12 S. 13]] Entmündigung von Ausländern in der Schweiz. 1. Zuständigkeit der schweizerischen
- BGE 60 II 2706.02.1934Rückforderung des Geleisteten bahn Rücktritt vom Vertrag nach Art. 109 Abs. 1 OR. Anwendung der zehnjährigen Verjährungsfrist.
- BGE 60 I 2330.01.1934Wieder eintragung ins Handelsregister: Die Voraussetzungen hiefür sind, da es sich um eine öffentlichrechtliche Pflicht handelt, von Amteswegen zu prüfen (Art. 864 OR). Die Nichtbeachtung einer Beschwerdefrist des kantonalen Prozessrechtes ist daher bedeutungslos (Erw. 1). GI a
- BGE 59 III 28220.12.1933Retention von Sachen des Untermieters für die Mietzinsforderung des (Ober-) Vermieters: Werden Retentionsobjekte als Eigentum eines Untermieter" bezeichnet, so hat das Betreibungsamt den Untermieter unter gleichzeitiger Zustellung einer Abschrift der Retentionsurkunde anzuweisen
- BGE 59 II 46113.12.1933Voraussetzung für einen Ver s 0 r ger sc h ade n ist. die U n t e r s t ü t z u n g s b e d ü r f t i g k e i t des Ansprechers. Diese liegt vor bei Beeinträchtigung der bisherigen s t an. des ge m ä s sen Leb e n s haI tun g zufolge Wegfalls des Versorgers. Art. 45 Abs. 3 OR. [
- BGE 59 I 25509.12.1933Begehren um Rechtsöffnung auf Grund eines zweiseitigen Vertrages. Frage der Beweislastverteilung.
- BGE 59 II 43406.12.1933Ha f tun g der G r ü n cl er einer Aktiengesellschaft. Strohmänner als Gründer (Erw. II 1). Begriff der Sacheinlage- und Übernahmegründung; Übernahme von Anlagen oder Vermögensstücken vor der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister, Änderung der Rechtsprechung. OR Art
- BGE 59 II 42829.11.1933Haftung der Gemeinde für ihre Organe bei Tötung eines obligatorisch versicherten Arbeiters. KUVG Art. 129, ZGB Art. 55. Grobe Fahrlässigkeit der Aufsichtspersonen bei Versetzung eines Freileitungsmastes des Elektrizitätswerkes.
- BGE 59 III 28610.11.1933Konkursprivileg der Lohn- und Besoldnngsf 0 r der u n gen, Art. 2 1 9 Sc hK G. Das Privileg geht mit der Forderung, aber nur mit dieser an Dritte über. Dass ein Dritter das Geld zur Bezahlung der Forderung zur [[PAGE:BGE 59 III 286 S. 287]] Verfügung stellt und sich das Privileg
- BGE 59 I 23907.11.1933Ha n d e Is re gis t erve r 0 r d nun gArt. 30 ist auch anwendbar, wenn die Streitigkeit zwischen Privaten eine andere als die Eintragung einer Firma betrifft. OR Art. 876. (Erw. 1.) Der Handelsregisterführer hat einem formrichtig gestellten Eintragungsgesuch zu entsprechen und
- BGE 59 II 39707.11.1933Pflicht des kantonalen Gerichtes, in dem der Berufung unterliegenden Urteil anzugeben, welches Recht es angewendet hat. OG Art. 63 Ziff. 3 (Erw. 1). Dar I ehe n und Abtretung der Darlehensrückforderung. anwendbares Recht. (Erw. 2 u. 3.) Tatfragen können dem Bundesgericht, wenn
- BGE 59 II 39425.10.1933Reaponsabiliti de l'Etat propriétaire d'une route, art. 58 CO. Le propriétaire d'une route ordinaire peut exiger de la part de ceux qui l'utilisent une attention et une prudence plus grandes qu'on ne peut l'exiger de la part de ceux qui circulent sur une autostrade. Il n'est pas
- BGE 59 II 40117.10.1933Ur heb e r r e 0 h t: Ein S t a d t P 1 a n geniesst urheberrechtlichen Schutz, wenn er eine eigenartige Geistesschöpfung von individuellem Gepräge darstellt. Art. I des Urheberrechtsgesetzes. Ver jäh run g der Ansprüche aus Verletzung eines Urheberrechtes. Art. 44 des Urheberre
- BGE 59 II 38211.10.1933Die Erhebung einer Widerklage kann Ver r e c h nun g ser k 1 ä run g sein. (Art. 124 Absatz 1 OR.) Die nach dem kantonalen Prozessrecht zulässige Geltendmachung einer W i der k 1 a ge a mAu s s ö h nun g s ver s u c h ist ver jäh run g B U n t erb r e ehe n d. (Art. 135 Ziffer 2
- BGE 59 II 37210.10.1933Anwendung der C lau s u la r e bus sic g t a n t i bus auf einen Mietvertrag. Es kann auch auf richterliche Anpassung, statt auf Aufhebung des Vertrages geklagt werden (Erw. 2). Die Störung des Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung infolge der eingetretenen Veränderung d
- BGE 59 I 17707.10.1933Sc h i e d s ger ich t ski aus el: Rechtsnatur; die Ungültigkeit des Hauptvertrages schliesst nicht unmittelbar auch die Ungültigkeit der in ihr aufgenommenen Schiedsklausel in sich; die Klausel, dass Streitigkeiten aus dem Hauptvertrag schiedsgerichtlich ausgetragen werden solle
- BGE 59 III 22807.10.1933Ungeachtet des P fan d n ach 1 ass ver f a h ren s übe r die Kollektivgesellschaft muss -sich ein einzelner K 0 11 e k t i v g e seI I s c h a f t e r die Fortsetzung einer vorher angehobenen, unwidersprochen gebliebenen gewöhnlichen Betreibung für Pfandzinse, die er per s ö n 1
- BGE 59 II 30926.09.1933Vente immobilière. Défaut de la chose vendue. Art. 221 et 201 CO. L'obligation de signaler les défauts constatés se rapporte aux défauts qui justifiéraient, au besoin, l'ouverture d'une action rédhibitoire ou en réduction du prix, et la constatation envisagée par le législateur
- BGE 59 II 36426.09.1933Solidarité imparfaite. La règle suivant laquelle le lésé peut réclamer la réparation de tout le dommage 8. l'une ou à l'autre des personnes qui en sont responsables sans avoir commis une faute commune, souffre notamment une exception lorsque la responsabilité du défendeur repose
- BGE 59 II 34720.09.1933La loi spéciale de 1922 sur le droit d'auteur n'a pas abrogé les dispositions du CO sur le contrat d'édition. Cession du droit de publier l'édition allemande d'une œuvre dont une partie essentielle — les illustrations — lui est commune avec l'édition française. Obligation de l'a
- BGE 59 II 30513.09.1933S u k z e s si v li e fe run g s kau f auf Abruf. Unterlassung des Abrufes durch den Käufer und Unterlassung einer Mahnung, abzurufen, durch den Verkäufer. Annahme- und Schuldnerverzug des Käufers. Stillschweigende Vertragsauflösung? OR Art. 91, 211 Abs. 1; OR Art. 97, 108 Ziff.
- BGE 59 II 26006.07.1933Rechtliche Natur des Ins e r t ion sau f t rag es, duroh welchen sich der eine Teil verpflichtet, Ankündigungen (Inserate) in einer von ihm oder einem Dritten herausgegebenen Zeitung erscheinen zu lassen gegen Bezahlung des Insertionspreises seitens des Inserenten. Kein Auftrag i
- BGE 59 II 24504.07.1933Einkaufskommission. Erw. 1. Der Selbsteintritt des Kommissionärs ist nicht schon deshalb anzunehmen, weil er bei einem frühern, gleichartigen, aber unabhängigen Kommissionsgeschäft ausgeübt worden war. Erw. 2. Ablehnung der Vermutung des Selbsteintrittes gemäss OR Art. 437; ins
- BGE 59 II 26401.07.1933Anfechtung einer durch die Mehrheit der Generalversammlung einer Eis e n b ahn 0. k t i eng e seIls c h a f t beschlossenen Statutenänderung, durch die das Ver t r e tun g srecht dreier Gemeinden in Verwaltungsrat und Direktionsausschuss beseitigt werden sollte. OR Art. 627 Abs.
- BGE 59 II 11128.06.1933Selbstkontrahieren des gesetzlichen Vert r e t e r s: ist nur verpönt, wenn die Gefahr einer Benachteiligung des Vertretenen besteht. Bringt das Geschäft dem Vertretenen ausschliesslich Vorteile, so bedarf es weder der Bestellung eines Beistandes (Art. 392 Ziff. 2) noch der Zusti
- BGE 59 II 23628.06.1933B ü r g s c h a f t s ver t rag. Anfechtung wegen absichtlicher Täuschung über den Bestand alter Waren- und Darlehensverpflichtungen des Hauptschuldners. Irreführender Wortlaut des Vertrages? 7 Die Aufklärungspflicht des Bürgen und ihre Grenzen. OR Art. 28. Anrechnung von Zahlun
- BGE 59 III 17819.06.1933Zu,,; tell u n gen an einen im Ha n dei sr e gis t e r eingetragenen Zustellungsempfänger gemäss Art. 65 SchKG sind nur dann ungültig, wenn bewiesen wird, dass dem betreibenden Gläubiger die Beendigung des Vertretungsverhältnisses bekannt war. (SchKG Art. 65 u. 67 Ziff. 2, OR 861
- BGE 59 II 18414.06.1933J~Ol'S'IU'Ull callton soumet la responsabilité de ses fonctionnaires à une réglementation spéciale, celle-ci est seule applicable, à l'exclusion du droit fédéral, et si même, pour la responsabilité délictuelle, le canton se borne à renvoyer aux art. 41 et sv. CO ou à en reproduir
- BGE 59 II 31802.06.19331. Interprétation de la clause d'un contrat d'assurance contre l'incendie couvrant les explosions de toute nature, à l'exception des explosions d'explosifs. Admis que, dans le cas particulier, ces termes ne sont pas précis et n'excluent pas toute équivoque (consid. 1). • 2. L'ass
- BGE 59 III 14202.06.1933i. S. Portmann gegen Kohlenunion Geldner A.-G. Stimmrecht im Nachlassverfahren mit Bezug auf eine nur teilweise verbürgte Forderung (Art. 303 SchKG): Der Gläubiger ist befugt, für den unverbürgten Teil der Forderung die Zustimmung zum Nachlassvertrag zu erteilen oder zu verweig
- BGE 59 II 22631.05.1933Recht des Schuldners znr Hin t e r leg u n g der von ihm geschuldeten Leistung wegen unverschuldeter Ungewissheit über die Person des Gläubigers gemäss Art. 960R. Kriterien für das Vorliegen einer solchen Ungewissheit. — Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie im Zeitpunkte, da
- BGE 59 II 17116.05.1933Ans chi u s s b e ruf u n g. Aus dem Antrag muss hervorgehen, welche Änderungen des angefochtenen Urteiles verlangt werden. OG Art. 67 Abs. 2 (Erw. 1). Wer k h a f tun g der Gemeinde für eine Gemeindestrasse. Die Strasse als Werk umfasst auch Barrieren, selbst wenn die seitliche