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18'673 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 352/374

Als Norm
  1. BGE 65 II 20905.10.1939Verjährung der Verantwortlichkeitsklage aus Vormundschaftsrecht. 1. Schutz des Mündels: Auch nach Entlassung eines Vormundes und Zustellung seiner Schlussrechnung bleibt die Verjährung der Ansprüche gegenüber Mitgliedern vormundschaftlicher Behörden gehemmt, wenn und solange die
  2. BGE 65 II 18903.10.1939Der Gerichtsstand des Unfallortes gemäss Art. 45 MFG gilt nicht für die Rückgriffsklage des Halters und seiner Haftpflichtversicherung gegen den Führer und dessen Dienstherrn.
  3. BGE 65 I 14703.07.1939Aktiengesellschaft, Art. 680 Abs. 2 OR. — Die Aktiengesellschaft ist nicht berechtigt, den Aktionären deren Einzahlungen zurückzuerstatten.
  4. BGE 65 II 22520.06.1939Aktiengesellscha{t. A;t. 685 Abs. 4 rev. ~ 0& ist dahin auszulegen, dass ausschliesslich der Im AkhenbUch eingetragene Aktionär während der Dauer des Eintrages die Rechte und Pflichten eines Aktionärs hat. Der nichteingetragene Aktienerwerber ist dahèr zur Anfechtung eines Genera
  5. BGE 65 III 7219.06.1939Legitimation zur Beschwerdeführung, Art. 17 11. SchKG.: Besteht bei einer Handelsgesellschaft oder juristischen Person kollektive Zeichnungsberechtigung, so kann einer der nur gemeinsam Zeichnungsberechtigten zwar allein für die Gesellschaft Recht vorschlagen, aber nicht beim Wi
  6. BGE 65 II 11018.06.1939Intef"Ze8Bian des Minderjährigen zu Gunsten der Eltern, Art. 282 ZGB, beim Kauf einer Liegenschaft durch den Minderjährigen mit Zustimmung des Vaters? (Erw. 1.) Schuldübernahme im Grundpfandrecht, Art. 832/846 ZGB, Art. 175 OR; Rechtsstellung des nichtentlassenen alten Schuldner
  7. BGE 65 II 16113.06.1939Der Auftrag, die Liegenschaft eines Dritten zu erwerben, um sie dem Auftraggeber zu übertragen, bedarf grundsätzlich nicht der öffentlichen Beurkundung. Vorbehalten bleiben der Fall der vertraglich vereinbltl1;en Unwi. derruflichkeit des Auftrages oder der Vollmacht, sowie der F
  8. BGE 65 II 10111.05.1939Scheidungs- oder Trennungsklage aus Art. 137 oder 138 ZGB. Die Fristen, mit deren Ablauf diese Klage «verjährt», sind Verwirkungsfristen. Vorbehalten bleibt die Frage, ob dem verletzten Ehegatten gegebenenfalls eine Nachfrist entsprechend Art. 139 OR zuzubilligen sei.
  9. BGE 65 II 8509.05.1939Negative Publizität8u:irkung des Handelsregistereintrags, Art. 861 Abs. 3 aOR (933 Abs. 2 OR). Wurde eine Tatsache, deren Eintragung vorgeschrieben ist, nicht eingetragen, so kann sie einem Dritten nur entgegengehalten werden, wenn bewiesen wird, dass dieser sichere Kenntnis von
  10. BGE 65 II 3001.02.1939[[PAGE:BGE 65 II 30 S. 31]] 'Garantievertrag, Art. 111 OR: Abgrenzung gegenüber der Bürgschaft. Bürgschaft, Art. 493 OR: Angabe des Betrages, bis zu welchem der Bürge haftet; Verweis der Bürgschaftsverpflichtung auf die Hauptschuldurkunde; Voraussetzungen, unter denen die Verein
  11. BGE 65 III 1325.01.1939Das Vermieten möblierter Zimmer ist kein Beruf im Sinne von Art. 92 Ziff. 3 SchKG; — gleichgültig in welchem Umfange es betrieben wird; — auch wenn der Zimmervermieter die Besorgung der Zimmer (Aufräumen und dergleichen) übernommen hat. (Änderung der Rechtsprechung.) Beruf im
  12. BGE 65 II 2124.01.1939Unklagbares DitJerenzgeschäft, Art. 513 OR. Änderung der Rechtsprechung: Ein unklagbares Differenzgeschäft liegt vor, wenn aus den Umständen hervorgeht, dass die eine Partei blosses Börsenspiel beabsichtigtelUld diese Absicht der andern Partei erkennbar war (Erw. 5 und 6). Proz
  13. BGE 65 II 217.01.1939Aktiengesellschaft. 1. Verantwortlichkeitsklage gegen die Organe. Art. 673 aOR, Art. 754 rev. OR. Frage der Aktivlegitimation des Liquidators beim Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung. Passivlegitimation der Verwaltungsratsmitglieder, der Revisoren und des Geschäftsführers. Er
  14. BGE 64 III 20631.12.1938Rechtliche Massnahmen zum Schutze der Hot e I i n d u s tri e. Erlru:s und Stundung von Miet- und Pachtzinsen. Aufschiebung einer gemäss Art. 265 oder 293 OR angedrohten Vertragsauflôsung (Bundesbeschluss vom 21. Juni 1935, Art. 60 und Art. 62 Abs. 4) - Hat der Mieter oder Pächt
  15. BGE 64 II 42022.11.1938S t r.a s aus e n. der i g n a I isa ti 0 n: Rechtslage bei Anbringung emer S I g n alt. a f e 1 für Hauptstrasse mit Vortrittsrecht an einer Strasse, die nie h tal s Hau p t _ strasse vorgesehen ist (Erw.2). Ver s 0 r ger s c h ade n, Art. 45 OR; Anrechnung des Ertrags ererbten
  16. BGE 64 II 37309.11.1938T i e r hai t e r h a f tun g, Art. 56 OR. Voraussetzung: Handeln des Tieres aus e i g e 11. e mAn tri e b: R e i z u n g schliesst solches nicht aus. HaI te r e i gen s c h a f t: Voraussetzung ist Ge wal t ver - h ä I t ni s über das Tier. Daher bleibt bei Verkauf der Verk ä
  17. BGE 64 II 35908.11.1938S c h e n k u n g von Hand zu Hand, Art. 242 OR, durch Errichtung eines Sparheftes auf den Namen des zu Beschenkenden und Übergabe des Sparheftes.
  18. BGE 64 II 36108.11.1938Akt i e n r e c h t: Kauf eines Akt i e n man tel s. Beg r i f f des Akt i e n man tel s: das formale Gebilde einer wirtschaftlich liquidierten, rechtlich aber noch nicht aufgelösten A.-G. Der Kauf eines solchen Akt i e n man tel s ist widerrechtlich und daher nichtig, Art. 20
  19. BGE 64 II 43626.10.1938:M 0 tor f a h r z e u g ha f t P f I ich t. Schädigung eines Halters durch einen andern. Verweist Art. 39 MFG für den körperlichen Schaden auf Art. 37 oder 38 Abs. 2?
  20. BGE 64 III 18314.10.1938Gläubigeranfechtung der Bestellung einer Leibrente oder einer Nutzniessung (Art. 286 Ziff. 2 SchKG): _ setzt weder eine dem Vertragspartner erkennbare Überschuldung noch ein Missverhältnis der Leistungen voraus und geht auch bei gutem Glauben des Vertragspartners auf Rückgewähr
  21. BGE 64 II 35504.10.1938Leg i tim at ion s p r ü fun g bei S par h e f t. Hin t e r leg u n g s ver t rag (offenes Bankdepot), Art. 472 ff. OR. Inwieweit sind vorgedruckte Reglementsbestimmungen Vertragsinhalt? Leg i tim a t i.o n s p r ü fun g bei Vollmacht zum vorübergehenden Rückzug des Depots.
  22. BGE 64 III 14030.09.1938Vt-Mf'ilung im Konkurse (Art. 263 SchKG): Die Auszahlung des Betreffnisses für eine rechtskräftig kollozierte Forderung kann verweigert werden mit Berufung darauf, dass die Kollokation durch unerlaubte Handlung (betrügerische Angaben) erwirkt worden sei. Will der betreffende Glä
  23. BGE 64 I 21120.09.1938Ha. n cl eIs r e gis t er. StatutenbestimIIlungen einer Aktiengesellschaft, die gegen Art. 648 rev. OR verstossen; Verweigerung der Eintragung.
  24. BGE 64 II 32020.09.1938Circulation routière. Priorité de la route principale: Devoir de ralentir du conducteur du véhicule qui débouche d'une voie latérale (consid. 1 à 4). — Importance du signal lumineux intermittent (consid. 5). — Vitesse adaptée aux conditions de la route (consid. 6). — Attention 'c
  25. BGE 64 II 28416.09.1938B Ü r g s c haft für Schul d b r i e f f 0 r d er u ng. Die Löschung des S c h u I d b r i e fes im Grundbuch bewirkt den Untergang der Schuldbriefforderung und damit der Bürgschaft. Die Berufung des Bürgen hierauf bedeutet keinen Rechtsmissbrauch. Auslegung des Bürgschaftsver
  26. BGE 64 II 34612.07.1938Bürgschaft: 1. Gültigkeit, örtlich anwendbares Recht. Die Vorschrift des Art. 493 OR über die Angabe des Haftungsbetrages ist d'ordre public. Erw. 1. 2. «Garantie solidaire» als Solidarbürgschaft. Unterschied zum Garantieversprechen. Erw. 2. 3. Angabe des Haftungsbetrages, Art
  27. BGE 64 I 28706.07.1938H an dei s r e gis t er. Abt r e tun g von S t a m man - t eil e n einer G e seil s c h a f t mit b e s ehr ä n k t e r Haftung. 1. Die Abtretung muss gemäss Art. 781 Ziff. 4 u. 5 und Art. 973 OR im Handelsregister ein g e t rag e n werden. Erw. L 2. Die Abtretung erfordert jede
  28. BGE 64 III 14701.07.1938G I ä u b i ger a n f e c h tun g nach Art. 285 ff. SchKG: Ist Gegenstand der Anfechtung die Tilgung einer in ihrem Bestande nicht angefochtenen Forderung, so treten mit der Rückgewähr des Empfangenen die Gläubigerrechte nicht nur gegenüber dem Schuldner, sondern auch gegenüber B
  29. BGE 64 II 22029.06.1938Auf t rag zu Li e gen s c h a f t s kau f. Aus der Natur des G e 8 c h ä f t e s sich ergebendes Nie h t - e r lös ehe n des Auftrages bei Tod oder K 0 n kur s des Beauftragten. Art. 405 Abs. I OR. Auswirkungen bei Tod des Beauftragten, Ausschlagung der Erbschaft und Nachlasskon
  30. BGE 64 II 30228.06.1938M 0 tor f a h r z e u g g e set z, Art. 37 Abs. 3. Verschulden des Halters in Konkurrenz mit Verschulden eines Dritten. Nach dem Wortlaut von Art. 37 Abs. 3 wäre der Geschädigte schlechter gestellt als nach gemeinem Recht, was dem Grundgedanken der Motorfahrzeughaftpflicht wider
  31. BGE 64 I 18724.06.1938Le secret des banques (art. 47 loi sur les banques) et l'obligation de renseigner k fisc cantonal. Celui-là prime-t-il celle-ci? t En général? S'il s'agit de l'imposition de la banque elle-même? Questions non résolues. [[PAGE:BGE 64 I 187 S. 188]] Lorsque le fisc refuse une décl
  32. BGE 64 II 20014.06.1938H a f tun g des Ar z t e s gegenüber den Hinterbliebenen _ PÜlPS verstorbenen Patienten, Art. 4J und J7 OR (Erw. 1). Kau .~ a I z usa m m e n h an g; Tatfrage (natürlicher Kausal. • zusammenhang) und Rechtsfrage (Adäquanz) (Erw. 2 und 3). " e r s c h u I den s fra g e: Begriff de
  33. BGE 64 II 26414.06.1938Dans un contrat bilatéral, la partie tenue de s'acquitter la première, A qui la garantie requise selon l'art. 83 CO n'a pas été fournie, n'est pas en droit, lorsqu'elle se départ du contrat, de réclamer à l'autre partie des dommages-intérêts. Elle peut en revanche exiger de cette
  34. BGE 64 III 10703.06.1938[[PAGE:BGE 64 III 107 S. 108]] 1. Abtretung der :Rechtsansprüche der Konkursmasse (Art. 260 SchKG). Die Nichtbeachtung der zur gerichtlichen Geltendmachung angesetzten Frist macht die Abtretung nicht hinfällig (obligatorisches Formular KV Nr. '1 Ziff. 6). 2. Die Schadenersatzkla
  35. BGE 64 II 25425.05.1938S c h ade n e r s atz ans p r u c hau 8 Wer k ver t rag, Art. 368 OR, u. aus une r lau b t e r H a n d I u n g, Art. 41 ff. An 8 p r u c h B k 0 nk u r ren z. Unfall eines Monteurs infolge mangelhafter Reparatur des Steiggurtes durch den Sattler. 1. Werkvertrag. Haftung des Unt
  36. BGE 64 II 19818.05.1938Wer k h a f tun g, Art. 58 OR. Man gel h a f t e A n lag e eines S c h w i m m b ass ins, darin bestehend, dass ein plötzliches Abfallen des anfänglich auf eine Strecke von 20 m sich langsam senkenden Bassinbodens in keiner Weise markiert ist. Bejahung des a d ä qua t e n Kau s a
  37. BGE 64 II 14204.05.1938Le dol incident ou accidentel (dolus incidens), permet à la partie lésée, aussi bien que le dol principal (dolus causam dans), d'invalider le contrat. Dès que le dol a pesé d'une manière quelconque sur la volonté d'une partie, il n 'y 80 pas lieu de rechercher quel aurait été le
  38. BGE 64 II 13203.05.1938Recours en réforme. Valeur litigieuse (54,59 OJ). Dans l'action pour cause d'enrichissement illégitime, les intérêts perçus par l'enrichi font partie intégrante de la réclamation du demandeur et doivent être comptés dans le calcul de la valeur litigieuse (consid. 1). Erreur ess
  39. BGE 64 II 15503.05.1938Droit de priorité dans les localités. 1. Arrêté du Conseil fédéral du 26 mars 1934 concernant les routes principales avec priorité de passage. Question de la légalité de l'art. 2 disposant que, dans 100 localités, la priorité doit être donnée, à chaque croisée, débouché et bifur
  40. BGE 64 III 5703.05.1938Altersrenten der Pensions- und Hilfskasse der SBB sind (beschränkt) pfändbar gemäss Art. 93 SchKG (Erw. 1), auch in einer von der Pensionskasse selbst angehobenen Betreibung (Erw. 2), trotz des in gleichem Umfange bestehenden Verrechnungsrechtes der Kasse nach Art. 125 Ziff. 2 OR
  41. BGE 64 II 12106.04.1938U n ger e c h t f e r t i g t e B e r e ich e run g, Art. 63 OR Der Irr t um, aus dem eine N ich t s c h u I d. bezahlt wird, braucht n ich t e n t s c h u I d bar zu sem; auch der unentschuldbare Irrtum gen ü g t zur Rückforderung. Aenderung der Rechtssprechung.
  42. BGE 64 II 19105.04.1938Bürgschaft. Befreiung des Bürgen gemäss Art. 503 ?R, wenn der Gläubiger den Rechtsweg gegen den Schuldner nicht ohne erhebliche Unterbrechung fortsetzt.
  43. BGE 64 II 2529.03.1938B ü r g 8 C h a f t. Befreiung des Bürgen wegen Verminderung der Sie her he i t e n (Verzicht auf Grundpfandrechte ohne Zustimmung des Bürgen) verneint, da der Gläubiger nachweist, dass die Pfänder ohnehin keine Deckung geboten hätten. Art. 509/10 OR.
  44. BGE 64 II 1423.03.1938Atteinte aux intérêts personnels par la voie de la presse (art. 49 CO) (consid. 1). Délimitation de la responsabilité de l'imprimeur (consid. 2). Diligence incombant au rédacteur (consid. 3). Droit des personnes juridiques à une satisfaction morale (consid. 4). Distinction à f
  45. BGE 64 III 4508.03.1938Subrogation eines Mitverpflichteten, welcher einen Teil der Forderung getilgt hat, und Beteiligung am Konkursergebnis (Art. 217 SchKG): Entsprechend der zivilrechtlichen Lage geht die Restforderung des Gläubigers der allfälligen Rückgriffsforderung des Dritten vor, auch wenn die
  46. BGE 64 I 1604.03.1938Force derogatoire du droit federal, art. 64 CF et 2 disp. transit. CF. Contrats collectifs, art. 322 et sv. CO. Les cantons n'ont pas pouvoir de décréter la force obligatoire générale de contrats collectifs acceptés par la majorité des patrons et la majorité des ouvriers d'une pr
  47. BGE 64 II 4004.03.1938Restitution de délai: art. 43 OJ et 193 PCF. Le délai péremptoire d'un mois pour (former la demande en revision (annulation, art. 192 ch. 1 PCF) peut-il être restitué lorsque le réclamant n'a pas pris soin d'examiner l'arrêt du point de vue de l'annulation? Exclusion d'un juge,
  48. BGE 64 II 23326.02.1938In der Berufshaftpflichtversicherung eines prakt. Arztes sind die Folgen von Kunstfehlern, die bei Ausführung der kriminellen Abtreibung passieren, nicht eingeschlossen (Art. 2 ZGB, 20 OR; 28, 33, 100 VVG).
  49. BGE 64 III 1917.02.1938Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung ein e r Akt i eng e seil s c h a f t. 1. Die mit der Durchführung des Nachlassvertrages betrauten Liquidatoren vertreten neben der Gläubigermasse auch die in Liquidation getretene Gesellschaft und sind in dieser Stellung zur Weiterziehung d
  50. BGE 64 II 4815.02.193811 detentore di un autoveicolo è responsabile del danno t' I causato dal conducente solo se quest'ultim,. ma ·erIa è e t tt' l' I. 0 e m col pa. ma P r U J g 1 a trI punti, in particolare, per la q t'" d' sapere in quaie' '1 d ues IOne I h '. illlsura I etentore è responsabile de