SchKG

9'976 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 165/200

Als Norm
  1. BGE 60 III 21520.11.1934Bei gleichzeitig schwebendem K 0 n kur s über die K 0 11 e k - t i v g e seil s c h a f t und einen G e seil s c h a f t er, der zur Sicherung einer Gesellschaftsschuld Pfänder bestellt hat, kann der Gläubiger auch nach erfolgter Pfandverwertung die Gesellschaftskonkurs-Dividende
  2. BGE 60 III 19112.10.1934Durch die Ar res t i e run gei n e r F 0 r der u n g (in fremder Währung) wird deren Gläubiger (der Arrestschuldner) nicht die Durchführung der Betreibung (und die hiefür erfor· d3rliche Umrechnung in Schweizerwährung) zum Zwecke der Eintreibung der Lei s tun g 11. n das (80 r -
  3. BGE 60 III 18306.10.1934Hat sich der Sachwalter im Nachlassverfahren angemasst, Guthaben des Schuldners einzuziehen bezw. (von einem Bevollmächtigten des Schuldners eingezogene) Gelder sich abliefern zu lassen, so hat er (bei Nichtzustandekommen eines Nachlassvertrages) diese Gelder wieder zurückzuersta
  4. BGE 60 III 15226.09.1934Im K a n ton L uze r n kann bezüglich der b e t r e i b u n g s - rechtlichen Liegenschaftsverwertung eine einheitliche B e s c h wer tl e gegen Betreibungs- und Konkursamt geführt werden (Erw. 1). Wird eine b e t r e i b u n g s r e c h t I ich e L i e gen s c ha f t ssteigerun
  5. BGE 60 III 18124.09.1934P fan d na chI ass ver f a h ren (Art. 7 und 42 des Bundesbeschlusses vom 30. September 1932): Die Bestimmung der Dauer der K a pi tal s tun dun g auf kürzere Zeit als bis Ende 1940 kann nicht beim Bundesgericht angefochten werden.
  6. BGE 60 III 13921.09.1934Aueh auf don N a m e n I a. u t end e G run d p fan d - t i tel können nioht g e p f ä n d e tod e rar res t i e r t werden, ohne dass sie vorgelegt (geschätzt und in Verwahrung genommen) werden, was g e gen übe r ein emd e n G e w a h r sam b e s t r e i t end enD r i t t e n ni
  7. BGE 60 III 11017.09.1934Art. 92 Ziffer 3 SchKG. Ein Fa h r s c h u I wa gen ist kein kapitalistisches Hilfsmittel, sondern ein Berufswerkzeug. Ob B e ruf 0 der U n t ern e h m e n vorliegt, bestimmt sich nicht nach den für den Erwerb des Geschäfts aufgewendeten Mitteln, sondern nach der Art der Gesch
  8. BGE 60 III 11417.09.1934Das «Gutachten» des Sachwalters nach Art. 304 SchKG kann nicht durch Beschwerde angefochten werden.
  9. BGE 60 III 11517.09.1934Art. 106-109 SchKG. Gewahrsam an einem Patent. Dass sich der Pfandansprecher durch einen Pfandvertrag und den Besitz der Patenturkunde ausweist, genügt nicht, um ihm den Gewahrsam zuzuerkennen. Der Gewahrsam bestimmt sich vielmehr nach den Einträgen des Patentregisters.
  10. BGE 60 III 11817.09.1934Im Konkurs sind die Kompetenzansprüche des Gemeinschuldners in erster Linie mit Gegenständen zu befriedigen, die nicht als Eigentum Dritter bezeichnet oder angesprochen werden.
  11. BGE 60 III 13717.09.1934Nachdem ein im Ausland ergangenes Konkurserkenntnis in der Schweiz vollziehbar erklärt worden ist, kann gegen den Gemeinschuldner in der Schweiz eine Betreibung vor Abschluss des Konkursverfahrens nicht angehoben wérden. Art. 206 SchKG.
  12. BGE 60 III 19813.09.1934Eine von der Aufsichtsbehörde herbeigeführte Verständigung gemäss Art. 73 litt. b der Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken, wonach der zur Zwangsverwertung gelangende Mit e i gen t ums an t. eil an einem verpfändeten Grundstück auf die andern Miteigentümer übertr
  13. BGE 60 III 10724.07.1934SchKG Art. 106 ff.: Ob ein volljähriges Kind, das seinen Eltern beim Betrieb einer Familienpension mithilft, Mitgewahrsam an den für den Betrieb dienlichen Möbeln und Gerätschaften habe, ist ohne Rücksicht auf das zwischen den Eltern und dem Kinde bestehende Rechtsverhältnis einz
  14. BGE 60 III 9924.07.1934Abtretung gemäss Art. 260 SchKG: 1. Die Abtretung ist auch ohne Substanzierung oder Bezifferung gültig; eine unbestimmt formulierte Abtretung kann auch noch im Beschwerdeverfahren eingeschränkt werden (Erw. 2). 2. Die Abtretung umfasst ohne weiteres Ne ben re c h te wie Pfand-
  15. BGE 60 III 9104.07.1934Art. 130 Ziffer 1 SchKG. Ein Gläubiger, der dem vorgeschlagenen Verkauf aus freier Hand nicht zustimmen will, darf nicht zu einer Kaution verhalten werden für den Fall, dass die Versteigerung einen geringeren Erlös ergeben werde; er ist für den allfälligen Mindererlös nicht veran
  16. BGE 60 III 12428.06.1934Die Rückforderungsklage seitens des Drittschuldners, der die an den Pfändungsgläubiger bezahlte Summe nicht zu schulden behauptet, ist gegen den Pfändungsgläubiger nur zulässig, wenn dieser den Drittschuldner in seinem eigenem Namen und als Zessionar der gepfändeten Forderung bet
  17. BGE 60 III 8113.06.1934Na c her ben r e c h t (gemäss deutschem Testament): Pfändbarkeit (Erw. 1). Schätzung (Erw. 2). Verwertung gemäss Art. 132 SchKG (Erw. 3).
  18. BGE 60 III 7612.06.1934Keine konkursrechtliche Beschwerde (z. B. von Grundpfandgläubigern) gegen die von der K 0 n kur s ver wa 1- tun g b e will i g t e und daraufhin vorgenommene L ös c h u 11 gei n e s R e air e c h t e s (Wegeberechtigung) (Art. 964 ZGB). Art und Weise der K 0 11 0 kat ion von L i
  19. BGE 60 II 19923.05.1934Sc h ade n s ver t eil u n g bei Mit ver so h u I den (Art. 44 OR). Der Gesamtschaden muss im Verhältnis des Verschuldens auf beide Parteien verlegt werden (Erw. 3). Unterbrechung der Verjährung (Art. 135 OR). Durch Betreibung wird die Verjährung nicht schlechthin, sondern nur f
  20. BGE 60 III 6605.05.1934(Art. 1,29, 30) (Erw. 1). Erfordernis des Nachlassvertragsentwurfes, Kostenvorschusses, Nachweises des Beitrittes zur paritätischen Arbeitslosenversicherungskasse für das Hotelgewerbe (Art. 1, 29, 49) (Erw. 2). Allgemeine Verbindlichkeit des Pfandnachlassverfahrens. Selbstversc
  21. BGE 60 III 5527.04.1934Ist streitig, ob Lohnguthaben, welches das Existenzminimum nicht übersteigt, wegen des Beitrages, den die gütergetrennte Ehefrau gemäss Art. 246 ZGB dem Ehemanne zu leisten hat, d 0 c h P f ä nd bar sei, so kann es nur als bestrittene Forderung gepfändet werden — ausser bei einfa
  22. BGE 60 III 4225.04.1934Aberkennungsklage (Art. 83 Abs. 2 und 3 SchKG), Ausbleiben des Klägers beim Vermittlungsvorstand. Wenn ein Schuldner nach Einleitung der Aberkennungsklage zum Vermittlungsvorstand nicht erschienen und die Klage infolge dieses Ausbleibens des Klägers abgeschrieben worden ist, is
  23. BGE 60 III 5125.04.1934Die Konkursverwaltung kann das K 0 n kur s m ass e ver· m Ö gen ö f f e n t I ich ver s t e i ger n ungeachtet einer vom Gemeinschuldner eingegangenen re c h t s g e s c h ä f tli c h e n Ver ä u s s e run g s b e s ehr ä n ku n g, die dann aber gegebenenfalls für den Steigerungs
  24. BGE 60 I 917.03.1934Art. 304 und 307 SchKG: Voraussetzungen des Anspruchs von Schuldnern und Gläubigern auf rechtliches Gehör im Verfahren vor der erst- und der zweitinstanzlichen Nachlassbehörcle.
  25. BGE 60 III 2714.03.1934Ar res t i e run g (oder Pfändung) eine s Grun d p fan dtitels vor seiner Auslieferung durch das Grund buc hamt.. Ermoohtigt der Schuldner und Grundstückseigentümer eine Drittperson (z. B. den Notar) schriftlich, den noch beim Grundbuchamt liegenden Titel dem Gläubiger gegen Bez
  26. BGE 60 III 2209.03.1934Um Gegenstände in der Hand eines Dritten arrestieren zu können, darf von diesem nicht unter Strafandrohung Auskunft verlangt werden.
  27. BGE 60 III 1128.02.1934Die Rechtskraft des im Konkurs einer Kommandi tge seil sc h a f t, aus der ein Kommanditär ausgetreten war, aufgestellten S e par a t k 0 II 0 kat ion s p 1 a n e s über die früheren Schulden steht nicht der Einwendung des belangten früheren Kommanditärs entgegen, jene Schulden s
  28. BGE 60 III 1928.02.1934P f ä n dun g k ü n f t i gen Loh n e s. Der Gläubiger kann die Ver wer tun g auch dann spätestens ein Jahr und drei Monate nach dem Pfändungsvollzug ver 1 a n gen, wenn er schon vor Ablauf des Jahres in der Lage war, es zu tun.
  29. BGE 60 III 820.02.1934R e t e n t ion s u r k und e für lau f end e n M i e tz ins darf nur für den binnen eines halben Jahres seit dem letzten Zinsverfall auflaufenden Zins aufgenommen werden. SchKG Art. 283, OR Art. 272.
  30. BGE 60 III 119.01.1934Nicht in die Konkursmasse fällt, sondern unter die betreibenden Gläubiger zu verteilen ist, was durch tel e g rap his c h e Pos t a n w eis u n g an das Betreibungsamt bezahlt worden ist, wenn dieses das Anweisungstelegramm vor dem im Konkurserkenntnis festgestellten Zeitpunkt de
  31. BGE 60 III 503.01.1934Eine Anschlusspfändung nach Art. 111 SchKG ist immer dann zulässig, wenn die rechtliche Möglichkeit zu einer Ergänzungspfändung besteht; darauf, ob die Ergänzungspfändung auch tatsächlich möglich ist, kommt es nicht an.
  32. BGE 59 III 27920.12.1933o run d p fall d ver wer tun g s b e t r e i b U II g. Der Dritteigentümer der verpfändeten Liegenschaft kann auf die nachträgliche Zustellung eines Zahlungsbefehls und Verschiebung der Verwertung um weitere 6 Monate (Art. 100 VZG) verzichten.
  33. BGE 59 III 28220.12.1933Retention von Sachen des Untermieters für die Mietzinsforderung des (Ober-) Vermieters: Werden Retentionsobjekte als Eigentum eines Untermieter" bezeichnet, so hat das Betreibungsamt den Untermieter unter gleichzeitiger Zustellung einer Abschrift der Retentionsurkunde anzuweisen
  34. BGE 59 I 25816.12.1933Berechnung des Streitwertes bei Widerspruchsklagen im Sinne von Art. 107 und 109 SchKG zum Zwecke der Bestimmung der sachlich zuständigen kantonalen Gerichtstelle. Hiefür ist nicht das Bundesrecht, sondern das kantonale Recht massgebend. [[PAGE:BGE 59 I 258 S. 259]] Im Standpunkt
  35. BGE 59 III 24716.12.1933Loh n p f ä n dun g. Obwohl bei der Berechnung des Existenzminimums des Schuldners der Mietzins mitzuberücksichtigen ist, so hat der Vermieter bei der Lohnpfändung kein Vorrecht gegenüber den andern Gläubigern. Der in Art. 93 SchKG aufgestellte Grundsatz wird nur durchbrochen zu
  36. BGE 59 III 25004.12.1933Fr ist zur B e s c h wer d e gegen gewöhnliche Betreibung wegen Bestehens von Fa u s t P f ä n der n für die in Betreibung gesetzte Forderung: läuft von der Zustellung des Zahlungsbefehls an, nicht von der allenfalls erst später erfolgten Kenntnisnahme von der Pfandbestellung an.
  37. BGE 59 III 27404.12.1933Ein Schuldner, der einen Na chI ass ver t rag mit V c rm ö gen s abt r e tun g abgeschlossen hat, kanu auch während der Hängigkeit der Liquidation des abgetretenen Vermögens betrieben werden (k e i 11 e a II a I (} g e A n wen clbarkeit VOll Art. 206 SchKG).
  38. BGE 59 I 19725.11.1933Art. I) der Übergangsbestimmungen zur BV befreit den Anwalt, der in einem Kanton einen Befähigungsausweis erlangt hat, nicht von der Pflicht, vor der Berufsausübung in einem andern Kanton auch eine Bewilligung der dortigen Behörden einzuholen. Die Kantone sind berechtigt, die Ver
  39. BGE 59 III 28610.11.1933Konkursprivileg der Lohn- und Besoldnngsf 0 r der u n gen, Art. 2 1 9 Sc hK G. Das Privileg geht mit der Forderung, aber nur mit dieser an Dritte über. Dass ein Dritter das Geld zur Bezahlung der Forderung zur [[PAGE:BGE 59 III 286 S. 287]] Verfügung stellt und sich das Privileg
  40. BGE 59 III 20916.10.1933Unzulässig, das Ver wer tun g s erg e b n i s statt dem betreibenden Gläubiger ein emD .r i t t e n 80 b z u I i e f ern, selbst wenn sich der betreibende Gläubiger im Betreibungsbegehren als Zessionar dieses Dritten bezeichnet hat und der Dritte den Bestand einer Abtretung bestr
  41. BGE 59 III 22807.10.1933Ungeachtet des P fan d n ach 1 ass ver f a h ren s übe r die Kollektivgesellschaft muss -sich ein einzelner K 0 11 e k t i v g e seI I s c h a f t e r die Fortsetzung einer vorher angehobenen, unwidersprochen gebliebenen gewöhnlichen Betreibung für Pfandzinse, die er per s ö n 1
  42. BGE 59 III 24007.10.1933Unp f ä n d bar k e i t von B e ruf s ger ä t. Art. 92 Ziff. 3 SchKG. Eine Sc h r e ibm ase hin e kann für einen Handelsvertreter ein unentbehrliches Berufsgerät sein. Ebenso eine Vervielfältigungsmaschine von geringem Wert; ist sie dagegen von erheblichem Wert, so ist der Gläubi
  43. BGE 59 III 22328.09.1933P fan d n ach las s ver f a h r e ri (Bundesbeschluss vom 30. September 1932, Art. 40, 1 Abs. 2). Die Bestätigung des Nachlassvertrages und Anordnung von Pfandnachlassmassnahmen kann auch aus dem Grunde verweigert werden, dass (wie sich erst nachträglich herausstellt) die Zahlun
  44. BGE 59 III 18413.07.1933Wer behaupten will, er sei zu Unrecht nicht in die Lage versetzt worden, seine Drittansprache im Widerspruchsverfahren geltend zu machen, kann nach erfolgter Verteilung des Erlöses nicht auf dem Beschwerdeweg den entsprechenden Betrag ersetzt verlangen, sondern nur noch eine Vera
  45. BGE 59 III 19529.06.1933P fan d na chI ass ver fa h ren, Bundesbeschluss vom 30. September 1932, Art. 31 Abs. 2, 37 Abs. 3, 42 Abs. 2: Rekurse gegen Entscheidungen der Nachlassbehörde im Pfandnachlassverfahren sind bei der Nachlassbehörde selbst einzureichen.
  46. BGE 59 III 17819.06.1933Zu,,; tell u n gen an einen im Ha n dei sr e gis t e r eingetragenen Zustellungsempfänger gemäss Art. 65 SchKG sind nur dann ungültig, wenn bewiesen wird, dass dem betreibenden Gläubiger die Beendigung des Vertretungsverhältnisses bekannt war. (SchKG Art. 65 u. 67 Ziff. 2, OR 861
  47. BGE 59 III 17409.06.1933Kann der im Auslande wohnende, jedoch im schweizerischen Handelsregister eingetragene Schuldner in der Schweiz nur im Anschluss an einen Ausländerarrest oder am gewählten Spezialdomizil betrieben werden, so ist die Betreibung auf dem Wege der Pfändung fortzusetzen, nicht durch Ko
  48. BGE 59 III 16707.06.1933Rekursverfahren vor Bundesgericht: Einholung von Vernehmlassungen ist freigestellt. Art. 196 bis OG. Für zur E r haI tun g von Liegenschaften einer Erbschaft während der Aus s chI a gun g s f ri s t gemachte Aufwendungen kann in der Verlassenschaftskonkurssteigerung Barzahlung v
  49. BGE 59 III 14202.06.1933i. S. Portmann gegen Kohlenunion Geldner A.-G. Stimmrecht im Nachlassverfahren mit Bezug auf eine nur teilweise verbürgte Forderung (Art. 303 SchKG): Der Gläubiger ist befugt, für den unverbürgten Teil der Forderung die Zustimmung zum Nachlassvertrag zu erteilen oder zu verweig
  50. BGE 59 III 13930.05.1933Will das Betreibungsamt einen tel e p h 0 n i s ehe n R e c h t s vor s chI a g nicht annehmen, so muss es das sofort am Telephon erklären, ansonst er als angenommen zu gelten hat. Art. 74 SchKG.