SchKG

9'976 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 163/200

Als Norm
  1. BGE 63 II 17301.07.1937D 0 P P e I ver t r e tun g ist wie Kontrahieren mit sich selbst grundsätzlich unstatthaft. Folge: Ungültigkeit des Geschäftsabschlusses; Vorbehalt der Genehmigung. Entsprechende Anwendung dieser Regeln auf 0 r g a n e j ur i s - t i s c her Per s 0 n e n.
  2. BGE 63 II 16723.06.1937Notion fédérale de l'ouverture d'action: La citation en conciliation constitue une ouverture d'action même si elle n'est pas obligatoire mais simplement possible d'après la procédure cantonale. Libération de la caution qui s'est engagée dans l'idée que d'autres cautions s'oblig
  3. BGE 63 III 6714.06.1937Rechtsvorschlag mit dem Zusatz «Die Forderung wird der Höhe nach bestritten» ist eine Bestreitung der ganzen Forderung und daher gültig (Art. 74 Abs. 2 SchKG).
  4. BGE 63 III 6303.06.19371. Arrestvollzug. Art. 275 SchKG. Sind die Arrestgegenstände im Arrestbefehl nur allgemein umschrieben und erweist sich beim Vollzug eine nähere Feststellung als unmöglich, weil der Schuldner und der bezeichnete dritte Gewahrsamsinhaber die Auskunft verweigern, so ist eine Arres
  5. BGE 63 III 6120.05.1937Die Beschwerde wegen Unpfändbarkeit ist nicht ausgeschlossen durch das Bestehen einer unanfechtbar gewordenen Vor p f ä n dun g der nämlichen Sache. Art. 110 Abs. 3 SchKG. [[PAGE:BGE 63 III 61 S. 62]] Eine gewisse zur Berufsausübung unentbehrliche Menge Rohm a t er i als' ist un
  6. BGE 63 II 15704.05.1937Abt r e t bar k e i t der Schadenersatzforderung nach Art. 45 Abs. 3 OR (Versorgerschaden) und der Genugtuungsforderung nach Art. 47 OR u. Art. 42 MFG.
  7. BGE 63 I 6523.04.1937Art. 80, 263 SchKG, Art. 87 Konk. V.: Voraussetzungen der Vollstreckbarkeit einer Kostenabrechnung bei Nachlassvertrag im Konkursverfahren.
  8. BGE 63 III 7011.03.1937Art. 260 SchKG und obligatorisches Abtretungsformular Nr. 7: Klagen mehrere Gläubiger, denen die nämlichen Ansprüche der Masse abgetreten worden sind, getrennt, so ist die Klageführung gleichwohl wirksam. Die Klagen können aber auf Antrag des Beklagten oder von Amtes wegen vom G
  9. BGE 63 II 1819.02.19371. Berufungsstreitwert. Zusammenrechnung mehrerer in einer Klage geltend gemachter Ansprüche, Art. 60, Abs. 1 OG Erw. 1. 2. W i der r e c h t li c h e S c h ade n s s t i ft u n g. Eine Haftung besteht, gesetzliche Sonderbestimmungen vorbehalten, nur für unmittelbaren Schaden, A
  10. BGE 63 III 2218.02.1937S t ei ger un gst er m i n (Art. 125, 138, 257 SchKG). Zur Anfechtung eines Steigerungszuschlags ist der Grundpfandbürge nicht legitimiert (E. 1). — Eine rechtskräftig angesetzte Steigerung ist in ausserordentlichen Fällen, nämlich wenn seit ihrer Publikation Umstände eingetreten
  11. BGE 63 III 1812.02.1937A n f e c h tun gau s s e r K 0 n kur s, SchKG Art. 285 H. Der zur Anfechtungsklage Legitimierte kann die Pfändung von anfechtbar veräusserten Vermögensstücken (oder die Teilnahme an einer solchen Pfändung) verlangen, sobald er dartut, dass der Erwerber («Anfechtungsbeklagte») si
  12. BGE 63 III 1705.02.1937Ein Verein kann keinen Anspruch auf Ausscheidung von Kompetenzstücken erheben.
  13. BGE 63 III 1330.01.1937SchKG Art. 70, Abs. 2: Hat einer von zwei gleichzeitig betriebenen Mitschuldnern den andern zum g e set z I i ehe n Ver t r e t er, so sind zwei besondere Zahlungsbefehle zuzustellen.
  14. BGE 63 III 2729.01.1937Art. 188 ZGB, 285 fi. SchKG. — Der Grundsatz, dass gegenüber einer güterrechtlichen Auseinandersetzung infolge Güterstandswechsels die Anfechtungsklage nach Art. 285 ff. SchKG nicht gegeben ist, sondern der Gläubiger sich an den Schutz aus Art. 188 ZGB zu halten hat, findet nicht
  15. BGE 63 III 515.01.1937Art. 93 SchKG. Bei der Ermittlung der pfändbaren Quote ist der Verdienst und der Vermögensertrag von in der Familie lebenden minderjährigen S t i e f kin der n des Schuldners nicht zu dessen Einkommen hinzuzurechnen.
  16. BGE 62 III 20716.12.1936Juni 1935): Ein W i der ruf der S tun dun g für einzelne Forderungen gemäss Art. 10 kann nicht schon während der Nachlassstundung erfolgen (Erw. 2). Setzt die Verfügung des Sachwalters gemäss Art. 37 die Entscheidung über bestrittene Höhe oder Rang [[PAGE:BGE 62 III 207 S. 208]
  17. BGE 62 III 19014.12.1936Befugnis des Sachwalters zum Erlass von Weisungen im Rahmen der allgemeinen Anordnungen der Nachlassbehörde; Abgrenzung seiner Kompetenzen gegenüber denjenigen der Nachlassbehörde (Art. 2 bger. BankennachlassVo; 295/298 SchKG).
  18. BGE 62 I 21311.12.1936Armenrecht (unentgeltliche Prozessführung) · Prozesskostensicherheit / Prozesskaution · Abtretung von Rechten der Konkursmasse nach Art. 260 SchKG
  19. BGE 62 III 16107.12.1936Art. 92 Ziff. 3 SchKG. Für die Frage, ob ein Betrieb ein U n te r. ne h m e n sei oder nicht, macht es keinen Unterschied aus, ob die unter Eigentumsvorbehalt gekauften M ase hin e n in grösserem oder geringerem Umfange abbezahlt sind.
  20. BGE 62 III 20104.12.1936Beg i n n der Frist für die Klage auf Anfechtung des K 0 11 0 kat ion s p 1 ans (Art. 250 Abs. 1 SchKG): Zeitpunkt der «öffentlichen Bekanntmachung» der Auflegung (250 Abs. I, 249 Abs. 2) ist der Tag, an dem das Amtsblatt am Orte seiner Postaufgabe den Abonnenten mit der gewöhnli
  21. BGE 62 III 16319.11.1936Weist die Konkursverwaltung eine angemeldete Konkursforderung im Kollokationsplan ab als erloschen durch Ver r e c h nun g mit einer (nicht höheren) Gegenforderung aus An fee h - tun g ge m ä s s Art. 285 ff. SchKG, so kann sie ihr Anfechtungsrecht nicht mehr anderswie ausüben od
  22. BGE 62 III 15903.11.1936Ergibt eine spätere Schätzung der gepfändeten Gegenstände einen höheren — oder aber geringeren — Wert, so kann deswegen nicht Entlassung eines Teiles der gepfändeten Gegenstände — oder aber, noch vor der Verwertung, Nachpfändung — verlangt werden.
  23. BGE 62 III 15416.10.1936Gen 0 s sen s c h a f t s k 0 n kur s. Ist die persönliche Haftbarkeit der einzelnen Genossenschafter auf einen bestimmten Betrag begrenzt, so steht nichts entgegen, dass dieser vom Verwalter des Genossenschaftskonkurses (oder Zessionaren gemäss Art. 260 SchKG) eingezogen und das
  24. BGE 62 III 15215.10.19361. Das Erlöschen der Betreibung infolge Zeitablauf kann jederzeit eingewendet werden. 2. Will der Gläubiger trotz des von ihm gestellten Fortsetzungsbegehrens nicht, dass eine Pfändung vollzogen werde, so bleibt ihm nichts anderes als der Rückzug seines Begehrens übrig. Unzuläs
  25. BGE 62 III 13613.10.1936Der Ehemann kann in der Betreibung gegen die Ehefrau ungeachtet des Verzichtes der Ehefrau auf Geltendmachung der Unpfändbarkeit Beschwerde wegen Unpfändbarkeit führen. Die für die Frage nach der Pfändbarkeit massgebenden Verhältnisse sind von Amtes wegen festzustellen. Eröffnu
  26. BGE 62 III 14813.10.1936Das Nutzungsrecht des Ehemanns am eingebrachten Frauengut (Art. 201 ZGB) ist als solches nicht pfändbar; wohl aber sind pfändbar die Erträgnisse dieser Nutzung, ebenso die Forderung des Mannes aus dem Verkauf der Erträgnisse, jedoch nur s 0 w e i t sie hinausgehen über 1) die zur
  27. BGE 62 I 20909.10.1936Es verstösst nicht gegen Art. 4 BV, wenn der Konkursrichter das Verfahren auf Konkurseröffnung in der Wechselbetreibung auf Verlangen des Gläubigers vorübergehend sistiert.
  28. BGE 62 III 14505.10.1936Der Grundsatz, dass eine Erbschaft während der Dauer der amtlichen Liquidation nicht von einzelnen Gläubigern betrieben werden kann, hindert nicht die Durchführung einer Betreibung auf Verwertung von Vermögen, an dem der Erbschaft nur Miteigentum oder Anteilsrechte zustehen. Art.
  29. BGE 62 III 13114.09.1936Der unbeschränkt haftende Teilhaber einer im Konkurse befindlichen Kommanditgesellschaft, über den selber ein Konkursverfahren eröffnet und (mangels Aktiven gemäss Art. 230 SchKG) geschlossen worden ist, kann nicht gemäss Art. 40 SchKG' auf Grund des früheren Eintrages im Handels
  30. BGE 62 III 12811.09.1936Art. 262 SchKG. Eine für eine Pfandsache für die Zeit seit Konkurseröffnung geschuldete 0 b j e k t s t e u e r ist als Massaverbindlichkeit vorab zu bezahlen, jedoch nicht zu Lasten des Erlöses der Pfandsache, auch nicht wenn die pfandfreie Konkursmasse zur Deckung der Steuersch
  31. BGE 62 III 12230.08.1936Werden in das Lastenverzeichnis aufgenommene Grund. p fan d f 0 r der u n gen b e s tri t t e n, der enG 1 ä. u· blger unbekannt (wo) sind, so ist ein Beistand zu ernennen (1). Der auf ni eh t be ig e br ae h te (aber nicht kraftlos erklärte) Grundpfandtitel entfallende Stei. ge
  32. BGE 62 III 11903.08.1936Hat der Gläubiger nur einen Vollstreckungstitel auf Sicherstellung, so kann er damit nicht eine durch Rechtsvorschlag eingestellte gewöhnliche Betreibung bloss auf Sicherheitsleistung fortsetzen, und zwar ist eine solche Fortsetzung nichtig.
  33. BGE 62 III 10730.07.1936SchKG Art. 306 Ziff, 1: Abweisung schon des Nachlasstundungsgesuches einer Spargenossenschaft wegen sehr leichtfertigen Handlungen zum Nachteil der Gläubiger.
  34. BGE 62 III 11630.07.1936Loh n gut hab e nun m ü n d i ger Kin der in häuslicher Gemeinschaft können in der B e t r e i b u n g g t1 gen ein e s der E I t ern g e m ä. s s Art. 93 SchKG gepfändet werden, soweit sie nicht notwendig sind, um den Kindern (und bei Betreibung der Mutter auch dem Vater) die Ex
  35. BGE 62 III 10124.07.1936Eine aus g e s chI a gen e Erb s c h a f t, deren Liquidation durch das Konkursamt wegen Nichtleistung der erforderlichen Kostenvorschüsse als nicht statthaft erklärt wurde, kann nicht betrieben werden. Art. 49, 193 und 230 SchKG. Art. 573 Abs. 2 ZGB.
  36. BGE 62 III 9913.07.1936Die Rechtsvorschlagserklärung mit Hinweis auf eine Gegenforderung, welche die in Betreibung stehende Verpflichtung «zu einem bedeutenden Teile» kompensiere, ist eine u n b e. z i f f e r t e Teil b e s t r e i tun g und daher unwirksam. Art. 74 Abs. 2 SchKG.
  37. BGE 62 III 9107.07.1936Art. 1 4: 9 A b s. 3 SchKG. Die «Fortsetzung» der Betreibung auf Grund eines Verlustscheins ist am Wohnsitz des Schuldners zur Zeit der Stellung des Begehrens zu verlangen, also, wenn er nicht mehr am Orte der früheren Betreibung wohnt, an seinem neuen Wohnsitze.
  38. BGE 62 III 9407.07.1936Inder Betreibung auf Verwertung eines Drittpfandes kann der betriebene Schuldner seine per s ö n 11 ehe S c h u I d P f Ii c h t für die Pfandschulden nicht im Lastenbereinigungsverfahren bestreiten. P fan d aus fall s ehe i ne (für andere als die in Betreibung gesetzten Pfandsc
  39. BGE 62 III 8830.06.1936Art. 93 SchKG. Für U n t er haI t s f 0 r der u n gen An. geh ö r i ger kann, auch wenn der Lohn des Betriebenen den Notbedarf nicht übersteigt, ein verhältnismässiger Teil gegepfändet werden. Dieses Vorrecht entfällt, wenn solche Forderungen zu einem Kapital angewachsen sind, da
  40. BGE 62 III 10426.06.1936P fan d n ach las s ver f a h ren: Die Teilnahme ungedeckter Zinsforderungen am Nachlassvertrag der Kurrentgläubiger rechtfertigt nicht die Löschung von Grundpfandrechten. Art. 5 des Bundesbeschlusses vom 21. Juni 1935.
  41. BGE 62 III 6222.05.1936Anfechtungsklage: SchKG Art. 286/7, 59, ZGB Art. 586 Abs. 1: Die Frist der letzten sechs Monate vor der Konkurseröffnung über die ausgeschlagene Erbschaft verlängert sich um den Todestag des Erblassers, die folgenden fünf Tage, die für Antritt oder Ausschlagung der Erbschaft ein
  42. BGE 62 III 6614.04.1936Au('h Akt i eng e seIl s c h a f t und Gen 0 S sen s e h a f t, über welche der K 0 n kur s eröffnet ist, können einen Na chI a s sv er t ra g vorschlagen (Erw. 2). Wenn der Schuldner, über welchen der K 0 n kur s eröffnet ist, das Pfandnachlassverfahren in Anspruch nehmen will,
  43. BGE 62 III 7014.04.1936Hot el p fan d na chI ass ver f 80 h ren (Bundesbeschluss vom 21. Juni 1935). Gegen den Entscheid der Nachlassbehörde über ein Gesuch des solidarisch Mitverpflichteten um Einstellung der gegen ihn eingeleiteten Betreibung (Art. 22 Abs. 3 BB) gibt es keinen Rekurs ans Bundesgeric
  44. BGE 62 III 7414.04.1936Aus I ä. n dis ehe Ban k e n mit Zweigniederlassung in der Schweiz können nicht das schweizerische Nachlassverfahren in Anspruch nehmen.
  45. BGE 62 III 4612.03.1936Bankengesetz Art. 15 u. 54, bundesrätliche Vollziehungsverordnung dazu Art. 45: Das Konkursvorrecht der Spareinleger kann keinesfalls nur noch auf einzelne Nachzügler in einem bei Inkrafttreten des Bankengesetzes bereits hängigen Verfahren angewendet werden.
  46. BGE 62 III 2606.03.1936Ist der Liquidationsanteil des Schuldners an einer Erbschaft gepfändet worden und wird von den Miterben geltend gemacht, die Erbschaft sei geteilt und kein Aktivwert auf den Schuldner entfallen, so ist nicht das W i der _ s p ru c ~ s ver f a h r ~ n einzuleiten, sondern der gepf
  47. BGE 62 III 3606.03.1936Art und Weise der Pfändung und Verwertung eines neu e r r ich t e t e n S c h u I d b r i e fes, in dessen Aushändigung an den Gläubiger der Schuldner-Pfandeigentümer nicht eingewilligt hat, während Schwebens des bezüglichen Prozesses.
  48. BGE 62 III 2204.03.1936Die Gewährung einer N a e h las s tun dun g (und Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens) an eine Akt i eng e seIls e h a f t darf nicht davon abhängig gemacht werden, dass sie vorerst gemäss Art. 6 5 7 OB das Konkursgericht benachrichtigt habe.
  49. BGE 62 III 3304.03.1936Anerkennt die Konkursmasse einen im Kollokationsplan abgelehnten Anspruch nachträglich auf Klage des Ansprechers hin an, unter Vorbehalt der Neuauflegung des dementsprechend geänderten Kollokationsplanes, so bilden die der Masse auferlegten Kosten des Kollokationss t r e i t e se
  50. BGE 62 III 1728.02.1936P f ä n d bar k e i t ein es T eil e s des von einer Arbeiter- Fürsorgeeinrichtung ausgerichteten unabtretbaren «Alters- - kap i tal s», zumal zugunsten der geschiedenen Ehefrau, welcher daraus Abfindung für ihre Unterhaltsrente versprochen worden war.