SchKG

9'976 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 164/200

Als Norm
  1. BGE 62 III 1218.02.1936Art. 32 SchKG ist auf Zahlungen an ein Betreibungsamt zu Handen des betreibenden Gläubigers nicht anwendbar. Als p Ü n k t I ich e Lei s tun g im Sinne Von Art. 1 2 3 A b s. 3 S c h K G kann dennoch eine am Verfalltage auf die Postchec~echnung des Betreibungsamtes gemachte Einza
  2. BGE 62 III 1418.02.1936Voll s t r eck u n g von B e t r e i b. u n g s k 0 s t e n gegenüber dem Gläubiger, der zur Vorschussleistung angehalten worden ist. Erhebt der für die Kosten Betriebene Rechtsvorschlag, so ist auf Grund der r e e h t s kr ä f t i gen K 0 s t e n ver - füg u n g d e f i n i t i
  3. BGE 62 III 718.02.1936Die R e t e n t ion s u r k und e fällt, auch bei Rechtsvorschlag gegen das Retentionsrecht, nicht dahin, wenn der Vermieter (Verpächter) zunächst nur Re c h t s 0 f f n ~ n g und allfällig erst nach Erledigung dieses Verfahrens gerichtliche Klage auf Feststellung des Retentionsr
  4. BGE 62 II 1706.02.1936Imputation des dettes de l'héritier sur sa part successorale. Art. 614 et 626 Ce.
  5. BGE 62 III 424.01.1936Zum U n t er haI t des betriebenen Schuldners und seiner Familie können auch M i e t z ins e r t r ä g n iss e in Anspruch genommen werden, und zwar auch in der Betreibung auf Grundpfandverwertung. SchKG Art. 103 Abs. 2, 155; ZGB Art. 805; VZG 22, 94.
  6. BGE 61 I 34513.12.1935Voraussetzungen für die Erhebung des Kompetenzkönflits durch den Bund gegen einen Kanton, dessen Gerichte die Erteilung der Rechtsöffnung für eine bundesrechtliche Abgabe verweigern. Prüfungsbefugnis des kantonalen Rechtsöffnungsrichters gegenüber einer Verfügung des eidgenössisc
  7. BGE 61 III 20205.12.1935Art. 27 SchKG' steht nicht entgegen, dass die kantonalen Vorschriften über die gewerbsmässige Vertretung der Gläubiger auch auf die entgeltliche (billige) Vertretung der Mit g I i e der ein e s B e r 11 f s vor ban des durch diesen angewendet werden.
  8. BGE 61 III 16427.11.1935Die n a tür 1 ich e n F r ü c h t e einer Liegenschaft scheiden in der Regel mit der Abtrennung aus der Grundpfandhaft aus. Sie bleiben dem Pfandgläubiger aber dann verhaftet, wenn er vor der Abtrennung das Verwertungsbegehren gestellt hat, sowie wenn die Früchte vor der Abtrennu
  9. BGE 61 III 16025.11.1935Dem Begehren des Gläubigers um P f ä n du 11 gei n e s Erban t eil s des Schuldners ist zu entsprechen, auch wenn der Schuldner und die Miterben behaupten, die Erbschaft sei schon geteilt oder die (seit der Arrestierung des Erbanteils angeblich durchgeführte) Teilung habe für den
  10. BGE 61 I 27115.11.1935Art. 17 Ziff. 3 des Gerichtsstandsvertrages mit Frankreich und Art. 1 Abs. 2 litt. e des Genfer Abkommens über Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche. Die Vollstreckung eines Urteils oder Schiedsspruches darf verweigert werden, wenn die Urteilsforderung auf Geschäften mit Spi
  11. BGE 61 III 17013.11.1935Einer K 0 n kur s m ass e kann das Armenrecht nicht gewährt werden. Kann die Masse die Prozesskosten nicht aufbringen und werden diese von den Gläubigern nicht vorgeschossen, oder will die [[PAGE:BGE 61 III 170 S. 171]] Masse den Prozess nicht führen, so ist den Gläubigern die A
  12. BGE 61 III 19324.10.1935Absolute Unpfändbarkeit des Stammrechtes aus Lei brentenversicherung. Art. 519, 520 OR, 100 Versicherungsvertragsgesetz.
  13. BGE 61 II 33423.10.19351. S t r e i t wer tb e s tim m u n g, Art. 54 Abs. lOG. Zinse, die als selbständige Forderung, ohne das zugehörige Kapital, eingeklagt werden, sind bei der Streitwertberechnung zu berücksichtigen. Erw. l. 2. Ver jäh run g. Zur (urkundlichen) Anerkennung im Sinne des Art. 137 Ab
  14. BGE 61 III 14517.10.1935Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken, Art. 49 litt. a. Die durch zeitweiligen Rückzug des Verwertungsbegehrens verursachten Kosten dürfen nicht zu den dem Ersteigerer aufzuerlegenden Verwer tun g s k 0 s t en gezählt werden (Erw. 2). Bei Einstellung des Verwertu
  15. BGE 61 III 14315.10.1935Unp f ä n d bar können unter Umständen auch Gegenstände sein, die nicht dem täglichen Gebrauche dienen, und solche, die gerade zur Zeit der Pfändung wegen der Möglichkeit der Verwendung anderer (nicht dem Schuldner gehörender) Gegenstände entbehrt werden könnten. Art. 92 (Ziff. 2
  16. BGE 61 III 14112.10.1935Ans chI u s s P f ä nd u n g. Voraussetzung für den Pfändungsanschluss nach Art. 110 SchKG ist ein korrekt gestelltes Pfändungsbegehren, wozu auch gehört, dass der Kostenvorschuss dafür geleistet ist.
  17. BGE 61 III 13621.09.1935Wer E i gen tu m san s p r a 0 h e an einer gepfändeten Sache erhoben hat, ist als G r u p p eng I ä u b i ger von der Verteilung des Erlöses dieser Sache ausgeschlossen. Art. 106/9 SohKG (Erw. 1). Wer gemäss Art. 1 1 1 SohKG Anspruoh auf Teilnahme an der Pfändung macht, welche
  18. BGE 61 III 15012.09.1935Rchadenersatzpflicht des dritten Gewahrsam s i n hab e r s, der die bei ihm gepfändete, ohne Erfolg als sein Eigentum angesprochene Sache verschwinden lässt, gegenüber dem betreibenden Gläubiger.
  19. BGE 61 III 12704.09.1935I L G I ä u b i ger ver Spar- m I u II. g; Grenzen ihres Selbstverwaltungsrechts, Beschwerde gegen einen Beschluss. (Art. 253 Abs. 2 SchKG). Als konkurswidrig aufzuheben ist ein Mehrheitsbeschluss, mit welchem ein paulianischer Anfechtungsanspruch gegen einen Nichtgläubiger durch
  20. BGE 61 III 11517.08.1935Wohnt der Schuldner im eigenen Haus, so ist in der Be t r e i - b u n g f Ü l' die Hypothekarzinsen die p f ä n d - bar e Loh n q u 0 t e einerseits unter Hinzuzählung des Arbeitserwerbes der Ehefrau, anderseits unter Abzug des Mietwertes der Wohnung zu bestimmen (Art. 93 SchKG).
  21. BGE 61 III 11019.07.1935Die Betreibungsbehörden sind nicht zuständig zur Entscheidung des S t r e i t e s übe r M i e t z ins f 0 r der u n gen zwischen dem betreibenden Grundpfandg 1 ä u b i ger und einem Zessionar, sondern haben (vor dem Verwertungsbegehren) gemäss Art. 95 VZG bezw. (nach dem Verwertu
  22. BGE 61 III 10829.06.1935A r res tor t für durch Grundpfandverschreibung versicherte Forderungen ist der Liegen8chaftsort.
  23. BGE 61 III 10620.06.1935Sperre YOIl P ach t z ins f 0 I' der u n gen in der Grundpfandbetreibung für Zinsen; Pfändung der gleichen Pachtzinsforderungen für einen anderen Gläubiger. Versteigerung der Liegenschaft unter Deckung der Grundpfand zinsen, jedoch mit Ausfall eines Teiles des Pfandkapitals, Unzu
  24. BGE 61 II 12518.06.1935Der Beklagte, dessen E j n red e der K 1 a g e ver wir - kung im kantonalen Verfahren abgewiesen wurde, der aber materiell obgesiegt hat, darf auf die Berufung des Klägers hin auch im Berufungsverfahren die Verwirkungseinrede wieder erheben (Erw. 1). A b e r k e n nun g skI a g
  25. BGE 61 III 10223.05.1935Dem Gläubiger ist auch dann ohne weiteres gemäss Art. 1 01) Sc h K G F I' ist zur K 1 a g e anzusetzen, wenn nur der Schuldner den Dritten, bei dem sich die gepfändete (unkörperliche) Sache befindet, als deren Eigentümer bezeichnet. Benützt von mehreren Gruppengläubigern einer di
  26. BGE 61 III 7421.05.1935H.l'tcntionsl'ccht des Vermieters (Verpächters). — Der Mieter ist berechtigt, die Retention von Einrichtungs- oder Gebrauchsgegenständen durch Hin tel' I e - gun g einer hinreichenden Geldsumme abzuwenden. Die Hinterlage ist für die Betreibung auf Pfandverwertung als Retentionsge
  27. BGE 61 III 7016.05.1935Für die Vollstreckung von Grundpfandzinsen kann der Gläubiger entweder die gewöhnliche Betreibung (auf Pfändung oder auf Konkurs, je nach der Person des Schuldners), 0 der diejenige auf Pfandverwertung wählen; aber die eine Betreibungsart schliesst die andere aus (Art. 41 Abs. 2
  28. BGE 61 III 9525.04.1935Ver wer tun g von An t eil e n an Gern ein s c h a f t S. vermög en. Drittpersonen werden nur dann als Mitanteilhaber von den Bestimmungen der Art. 9 Abs. 2 und Art. 10 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1923 erfasst, wenn das Bestehen der Gemeinschaft unbestritten oder gerich
  29. BGE 61 III 6329.03.1935Gleich wie bei der P f ä n cl u n g und der P fan cl ver wer - tun g (Art. 9 Abs. 2 und 99 Abs. 2 VZG) kalln a auch im Na chi ass ver f a h re 11 binnen der Beschwerdefrist (die hier von der Auflage der Akten an läuft; Art. 300 SchKG) bei der Aufsichtsbehörde eine Neuschätzung du
  30. BGE 61 III 4727.03.1935Unp f ä n d bar k e i t des einzigen Automobils des seinen Beruf auf eigene Rechnung ausübenden Taxi-Chauffeurs. Art. 92 Ziff. 3 SchKG (Änderung der Rechtssprechung).
  31. BGE 61 III 4020.03.1935W e c h seI b e t r e i b u n g. Gegen einen im Handelsregister nicht eingetragenen Verein ist die Wechselbetreibung auch dann unzulässig, wenn der Gläubiger behauptet, der Verein sei gemäss Art. 61 Abs. 2 ZGB zur Eintragung verpflichtet. Die Herbeiführung eines Entscheides der H
  32. BGE 61 III 4420.03.1935Ein G r a b s t ein, selbst wenn mit eingelassener Inschrift und Photographie versehen und auf dem Grabe aufgestellt, fällt nicht unter Art. 92 SchKG und bleibt pfändbar vorbehältlich entgegenstehender öffentlichrechtlicher Vorschriften des Kantons oder der Gemeinde.
  33. BGE 61 III 5408.03.1935An fee h tun g san s p r ü ehe nach Art. 286 und 287 SchKG gehen auch dann auf die K 0 n kur s m ass e über, wenn die durch Pfändungen gewahrte Sec h s mon a t s - frist vor der Konkurseröffnung ahge- I auf e n ist.
  34. BGE 61 I 4907.03.1935Die Kantone sind durch Bundesrecht nie h t geh i n - der t, die Befugnis zur Vertretung der Beteiligten im grundbuchlichen Beschwerdeverfahren von einem Fähigkeitsausweis abhängig zu machen, z. B. nur den zur Prozessführung befugten Anwälten zuzuweisen.
  35. BGE 61 III 3606.03.1935Keine durch Beschwerde anfechtbare Verfügung ist, trotz ausdrücklicher Ansetzung der Beschwerdefrist, die Aufforderung des Betreibungsamtes zm:: Rückzahlung des einem betreibenden Gläubiger zu Unrecht zugeteilten Betrages (Art. 17 SchKG).
  36. BGE 61 III 3105.03.1935Grundpfandschuldenübernahme durch den Käufer. Nichtentlassung des Verkäufers. Konkurs des Käufers. Konkurseingabe des Verkäufers (Altschuldners) für seine bedingte Forderung, und Konkurseingabe des Faustpfandgläubigers. Abweisung beider Eingaben wegen Unsicherheit über die Gläubi
  37. BGE 61 III 8028.02.1935Ans chI u s s p f ä nd u n g der Ehe fra u. U n z u s t ä n d i g k e i t des R ich t e r s im Prozess nach Art. 111 Abs. 3 SchKG zur Überprüfung der Rechtmässigkeit der der Klageeinleitung vorausgegangenen Fristansetzungen und der gleichfalls durch die Verfügungen des Betreibun
  38. BGE 61 III 1723.02.1935Wer gemäss Art. III SchKG an der Pfändung teilnimmt (p r i _ v i leg i e r t e Ans chI u s s P f ä n dun g), hat keinen Anspruch auf den Erlös von Gegenständen, die von Dritten angesprochen wurden, wenn nicht er selbst, sondern nur der betreibende Gläubiger die Drittansprache bes
  39. BGE 61 III 1116.02.1935Die R e t e n t ion s u r k und e für Mietzinse ist zu beschränken auf soviele Gegenstände, als zur Deckung der Summe nötig ist, für welche deren Aufnahme stattfindet, [[PAGE:BGE 61 III 11 S. 12]] wofür die betreibungsamtliche Schätzung massgebend ist. Gegen weitergehende Retenti
  40. BGE 61 III 808.02.1935War bei der Pfändung kein pfändbares Vermögen vorhanden, so darf nicht nach vorausgegangener Zustellung der Pfändungsurkundenabschrift an den Gläubiger noch ein Verlustschein mit späterem Datum ausgestellt werden.
  41. BGE 61 I 4530.01.1935H an deI s r e gis t e r ein t rag u n g. 1. Bedeutung des War e n 1 a ger s für die Eintragspflicht. Massgebender Zeitpunkt, Bestätigung der Praxis. Erw. 1. 2. Der Besitz e x e k:u t ion s f ä h i gen Ver m Ö gen s ist nicht Voraussetzung für die Eintragspflicht. Erw.2.
  42. BGE 61 II 425.01.1935R ü c k f 0 r der u n g einer auf eine rechtskräftig gewordene Betreibung hin bezahlten Nichtschuld (Art. 86 SchKG): Es wird vermutet, dass die Z a h I u n g dur c h die Betreibung veranlasst worden ist; die Beweislast für das Gegenteil trifft den Rückerstattungsbeklagten. Inter
  43. BGE 61 III 4924.01.1935Wird die Tilgung einer Forderung auf paulianische Klage hin als anfechtbar erklärt und erstattet der Empfänger den erhaltenen Bétrag zurück, so leben seine Gläubigerrechte auch [[PAGE:BGE 61 III 49 S. 50]] gegenüber einem Bürgen jedenfalls dann wieder auf, wenn der Bürge um die i
  44. BGE 61 III 117.01.1935Abtretung streitiger Ansprüche an Konkursgläubiger gemäss Art. 2 6 0 SchKG. Das Verbot der gesonderten Weiterübertragung schliesst eine n 0 c h mal i g e Abt r e tun g i m Sinne von Art. 2 6 0 SchKG i m K 0 n kur sei n e s Abt r e tun g s - g I ä u b i ger s nicht aus. Dadurch
  45. BGE 61 III 517.01.1935Ist bei der Betreibung einer unter Güterverbindung stehenden Ehefrau dem Ehemanne kein Zahlungsbefehlsdoppel zugestellt worden und kann daher nur in Sondergut vollstreckt werden, so hat das Betreibungsamt gleichwohl dem Begehren des Gläubigers um Pfändung aller im Gewahrsam oder
  46. BGE 60 III 22608.12.1934[[PAGE:BGE 60 III 226 S. 227]] Die einem eidgenössischen Angestellten geschuldete Abgangsentschädigung im Sinne des Art. 8 der Statuten der Versicherungskasse ist nur beschränkt pfändbar gemäss Art. 93 SchKG. (Art. 8, 18 und 19 der zit. Statuten).
  47. BGE 60 III 22908.12.1934Unzulässig ist die Pfändung des Her aus gab e a n - s p r u c he sanstatt der Pfändung der Sache selbst.
  48. BGE 60 III 22407.12.1934Kaufsrechte sind regelmässig pfändbar (Art. 95 SchKG).
  49. BGE 60 III 22204.12.1934Auch bei der Aufnahme der Retentionsurkunde für den Wohnungsmietzins ist die Unpfändbarkeit der Einrichtungsgegenstände von untervermieteten möblierten Zimmern, deren Mietzins der Obermieter-Untervermieter unumgänglich notwendig hat, zu beachten.
  50. BGE 60 I 35430.11.1934Die Kantone können nach Art. 8 0 SchKG den vollstreckbaren gerichtlichen Urteilen nur diejenigen über öffentlich-rechtliche Verpflichtungen ergangenen k a n ton ale n Be s chI ü s s e und Entscheide der Ver wal tun g s 0 r g a n e gleichstellen, die das zur Vollstreckbarkeit gehö