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Vernehmlassung 2005/30: Ausführungserlasse zum Transplantationsgesetz · 28 Seiten
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- Vorhandensein anderer schwerer systemischer Erkrankungen mit dokumentierter renaler Beteiligung (Proteinurie oder histologische Veränderungen) wie Amyloidose, Vaskulitis, Systemischer Lupus Erythematodes (SLE), Morbus Fabry oder andere Erkrankungen.
- Anamnestisch bekannte chronische moderate Nierenerkrankung mit einer nach
der Cockcroft-Gault-Formel berechneten Kreatinin-Clearance von mehr als 60 ml/Minute und Proteinurie von weniger als 500 mg/Tag infolge:
- chronischer Glomerulonephritis;
- chronischer tubulointerstitieller Nephritis;
- hypertensiver Glomerulosklerose;
- diabetischer Nephropathie (Diabetes Typ 1 und 2);
- Nephrolithiasis;
- polyzystischer Nieren;
- anderer angeborener, voraussichtlich fortschreitender Erkrankungen.
- Akute oligurische Niereninsuffizienz infolge terminaler Erkrankung der spen-
denden Person.
- Tod nach Intoxikation (Paracetamol, Kohlenmonoxid, Zyanide).
3 Chirurgische Voraussetzungen
- Hypoplastische Niere.
- Hufeisenniere (komplett oder partiell).
- Polyzystische Niere mit Zysten, deren Volumen grösser ist als 1/3 der Niere.
- Nierentrauma (subkapsuläres Hämatom über mehr als 1/3 der Nierenoberflä-
che, undichte Stelle im Exkretionssystem, Riss, der sich bis zum Exkretionssystem erstreckt).
- Paarig angelegtes Exkretionssystem.
- Vorhandensein von mehr als zwei Nierenarterien.
- Stenose der Nierenarterie (über 50 Prozent) und/oder hochgradige Verkalkung
der Nierenarterie.
- Mangelhafte Entnahme (devaskularisierter Ureter, mangelhafte Kühlung,
mangelhafte Konservierung und mangelhafter Transport).