Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/22: Gesamtschau FinöV · 26 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: 012.21/2007-08-23/51

Die KöV fordert, dass auch die Erweiterungsoptionen zwingend und schnell realisiert

werden. Einzelne Kantone bzw. Kantonsgruppen (regionale KöV) sowie verschiedene Organisationen äussern sich ergänzend und spezifisch zu einzelnen Elementen des Angebots bzw. zu den Erweiterungsoptionen:

o Der Kanton Zürich und die KöV-Region Zürich fordern, dass die Finanzierung der Durchmesserlinie (DML) als Teil des ZEB-Angebots vollständig gesichert werde,

damit sie bis 2015 fertig gestellt werden könne. Zudem seien „die direkt davon abhängigen und untrennbar damit verbundenen Ausbauten und

Angebotsverbesserungen auf den Zulaufstrecken (St. Gallen/Thurtal - Winterthur-Flughafen, Olten – Aarau - Limmattal und Chur – Sargans - Pfäffikon SZ - Zürich) absolut prioritär zu behandeln“.

o Die KöV Westschweiz (CTSO) und OuestRail unterstützen ein ZEB mit Kernangebot bei gleichzeitiger Realisierung der Ergänzungsoptionen und nennen insbesondere die Ausbauten zwischen Lausanne und Genf (3. Gleis), die Doppelspur im Abschnitt Ferden – Mitholz des Lötschberg-Basistunnels, die Doppelspur Ligerz – Twann (Ligerztunnel) und die Massnahmen zwischen Biel und Basel über Delémont. Die Synergien zwischen verschiedenen Erweiterungsoptionen (1, 2, 6 und 8) liessen kostengünstigere Varianten erwarten und seien aufzuzeigen – ein Aspekt, auf den auch andere Antwortende hinweisen (Kantone Solothurn, Neuenburg). Grosses Gewicht wird vor allem auf die Ergänzungsoption 2 mit Ausbauten zwischen

Lausanne und Genf gelegt und mit der starken Siedlungsdynamik und

Nachfrageentwicklung in diesem Raum begründet (neben den Kantonen auch FER, Centre Patronal, SGV, TCS). Der Kanton Jura fordert die Erweiterungsoption 8 u. a. zur Vermeidung der durch ZEB entstehenden Verschlechterung der Angebotsqualität gegenüber heute.

o Der Kanton Bern unterstützt das vorgeschlagene ZEB-Angebot grundsätzlich.

Bereiche, die ihn nicht befriedigen, könnten mit Erweiterungsoptionen verbessert werden. Gleichzeitig sei sicherzustellen, dass mit ZEB nicht zusätzliche

Kapazitätsengpässe zulasten des Regionalverkehrs geschaffen würden (z.B. Region Bern, Bern-Thun).

o Laut der Stellungnahme der KöV Nordwestschweiz werden die Ziele von ZEB im Reiseverkehr nicht erreicht und auch im Güterverkehr löse ZEB die

Kapazitätsprobleme nicht. Deshalb fordern die Kantone der Nordwestschweiz einen durchgehend vierspurigen Ausbau (Basel -) Liestal - Olten - Zürich mit

Wisenbergtunnel und einen zweiten Heitersbergtunnel (zusätzlich zum Eppenberg- und Chestenbergtunnel), die Umsetzung der Erweiterungsoptionen 1, 2, 6 und 8 unter Berücksichtigung von möglichen Synergien sowie eine zusätzliche

Erweiterungsoption „Entflechtung Basel Ost“ mit Entflechtungsmassnahmen von