Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2006/22: Gesamtschau FinöV · 26 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: 012.21/2007-08-23/51
Güter-, Personenfern- und S-Bahnverkehr auf der östlichen Zufahrt nach Basel. Die Handelskammer beider Basel fordert zusätzlich die Aufnahme des HGV-Projekts „Anschluss EuroAirport“.
o Die Zentralschweiz fordert insbesondere die Realisierung der Erweiterungsoption 4
(Zimmerberg-Basistunnel II, Doppelspur am Rotsee und Massnahmen zwischen Zug und Erstfeld) bis 2020. Sie betont die heute schon bestehenden Kapazitätsengpässe infolge markanter Nachfragesteigerungen, das hohe Marktpotenzial in dieser Region und den Nutzen für die Anbindung an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz (Knoten Mailand). Der für Letzteres nötige Fahrzeitgewinn dürfe keinesfalls durch Streichen von Zugshalten an Stelle des Zimmerbergbasistunnels erfolgen. Der Kanton Uri fordert zusätzlich die Aufnahme der „Axen-Strecke“.
o Die Ostschweizer Kantone formulieren verschiedene spezifische Zusatzanträge:
St. Gallen erwartet u.a. die Bereitstellung der Mittel für den neuen Vollknoten St.
Gallen bei gleichzeitig attraktiver Bedienung der Fürstenlandstädte und fordert die Beibehaltung des Kredits für den NEAT-Anschluss Ostschweiz.
Der Kanton Appenzell-Innerrhoden verlangt, die öV-Anbindung von und zu den Kantonshauptorten Appenzell und Herisau über den SBB-Haltepunkt Gossau
aufrechtzuerhalten.
Der Kanton Thurgau beantragt verschiedene Massnahmen zur Beschleunigung und Leistungssteigerungen im Raum Thurtal-Bodensee und deren Realisierung
zusammen mit der DML.
Für die Achse Zürich – Chur wird der schnelle Halbstundentakt erwartet (SG, GR, RhB) sowie der Ausbau der letzten Einspurstrecke bei Mühlehorn (GR, verschiedene lokale Interessengruppen).
Zudem werden zusätzliche Erweiterungsoptionen spezifiziert: Umsteigefreier
Halbstundentakt von Romanshorn bzw. Konstanz nach Zürich mit Split in Weinfelden (TG), umsteigefreier Stundentakt Kreuzlingen – Rorschach – Chur [„Ostschweizer Spange“] (GR).
o Der Kanton Tessin unterstützt im Wesentlichen die Haltungen von KöV und dem
Gotthard-Komitee, in denen der integrale Kapazitätsausbau auf der ganzen NEAT-Achse gefordert wird. Zusätzlich verweist er auf absehbare Kapazitätsengpässe im Raum Biasca - Giubiasco und auf die Notwendigkeit einer Lösungssuche für den NEAT-Südanschluss (ab Lugano).
o Der Kanton Wallis erwartet eine sukzessive Verbesserung der Lötschberg/Simplon-
Achse, u.a. mit Hilfe der Erweiterungsoption 5 (bahntechnischer Ausbau des