Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2011/50: Revision des Bundesgesetzes über die Lärmsanierung der Eisenbahnen · 34 Seiten

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Glossar

GG-Sohle Auf die Radlauffläche wirkende Bremsklötze aus (Graugussbrems-Sohle) Eisen (Grauguss). Beim Bremsen bilden sich Materi-

alablagerungen auf der Radoberfläche. Zudem wird diese verriffelt. Raue Radlaufflächen sind im Zusammenwirken mit der Schiene die Hauptursache des Eisenbahnlärms.

K-Sohle Bremsklötze aus Verbundstoffen (Metallfasern, Kau-(Kompositbrems-Sohle) tschuk und Additiven). Sie wirken wie GG-Sohlen auf

die Radlauffläche, führen dort aber weder zu Materialauftragungen noch zu Verriffelungen. Weil die K-Sohle einen grösseren Reibwert aufweist als GG-Sohlen, muss das Bremssystem umfassend angepasst werden. International zugelassen seit 2003.

LL-Sohle Verbundstoffsohlen, die den Reibwert von GG-Sohlen (low friction, low noise) aufweisen, aber die Radlaufflächen glatt halten. Nur

geringe Anpassungen des Bremssystems erforderlich und deshalb kostengünstiger einzubauen als K-Sohlen. Noch keine internationale Zulassung.

Schienenschallabsorber Am Schienensteg befestigte Absorber, deren Masse

(Eisen) in Verbindung mit weichen Zwischenlagen die Schwingungen in der Schiene absorbieren.

SEMIBEL Schweizerisches Emissions- und Immissionsmodell

für die Berechnung von Eisenbahnlärm. Erarbeitet durch die EMPA, Grolimund & Petermann Ingenieure und die SBB (1990).

sonRAIL Künftiges Referenzmodell in Sachen Eisenbahnlärm in

der Schweiz. Erarbeitet im Auftrag des BAFU, durch die EMPA, die Prose AG und die TU Berlin (2009).

UIC Union Internationale des chemins de fer (Internationa-

ler Eisenbahnverband)