Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2021/96: Teilrevisionen vier Ausführungserlasse des Bundesgesetzes über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) · 26 Seiten
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Bericht über die Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens
3.5 VVS-ÜPF
Von 70 erhaltenen Antworten zur Vorlage haben sich insgesamt 57 Vernehmlassungsteilnehmende explizit zur VVS-ÜPF geäussert.
VVS-ÜPF Kantone Parteien MWP Restl. Total Teilnehmende Gutheissung der VVS-ÜPF 23 145 0 226
Ablehnung der VVS-ÜPF 0 546 7 1931
Zwischentotal 23 6 7 2157
Keine explizite Gutheis- 147 1 0 46
sung/Ablehnung Total Stellungnahmen 24 7 7 2563
Verzicht auf Stellungnahme 2 148 0 47
Total erhaltenen Antworten 26 8 7 2970
Zu der VVS-ÜPF gab es keine allgemeinen Bemerkungen.
4 Bemerkungen zu den einzelnen Artikeln
4.1 VÜPF
Artikel 1
Mehrere Teilnehmende49 fordern, dass Privatpersonen, Vereine und kleine Unternehmen ausserhalb der Telekommunikationsbranche, die ihren Internetzugang Dritten zur Verfügung stellen, vom Geltungsbereich der VÜPF ausgenommen werden sollten. Ausserdem verlangen die Piratenparteien Schweiz und Bern, Überwachungen beim obgenannten Personenkreis in einer separaten Verordnung zu regeln, wobei auch entsprechende Ausnahmen von der Überwachung zu definieren seien.
Artikel 3
Asut und einige MWP50 fordern, dass die Vorgabe seitens des EJPD keine Auswirkung auf die Kommunikationsvorgaben seitens des Dienstes ÜPF gegenüber den MWP habe.
Der Kanton SG und der SAV empfehlen die Streichung der Option "Telefax" für die Eingaben beim Dienst ÜPF, weil dies kein sicheres Übertragungsmittel sei.
45 FDP
46 Grüne, GLP, PPS, Piratenpartei beider Basel und Piratenpartei Bern
47 Kanton AR
48 Die Mitte
49 PPS, Piratenpartei Bern, CCC-CH, Operation Libero, pEp Stiftung, SGV, sowie einige Privatpersonen
50 Init7, Sunrise, Swisscom, Threema