Rapporto sui risultati
Consultazione 2011/25: Revisioni nel settore delle derrate alimentari e degli oggetti d'uso · 696 pagine
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Zeitpunkt des Vorliegens der Analysenergebnisse, die oft mehrere
Tage dauern, geschehen soll. Dies deshalb, weil bei frischer Ware
nach einigen Tagen die Haltbarkeit bereits abgelaufen sein kann. Ein
Abwarten der Untersuchungsergebnisse käme somit einem Verkaufs-
verbot von frischer Ware gleich, was strikt abzulehnen ist.
Schweizer Fleisch- 58c.4 Zu begrüssen sind die vorgesehene Erleichterungen bei der Untersu-
Fachverband SFF chungshäufigkeit, die die Möglichkeiten der betreffenden EU-
Verordnung ausschöpft. Gerade bezüglich Salmonellen stellt die
vorgesehene Verringerung der Probenhäufigkeit das Ergebnis der
langjährigen Salmonellaüberwachungsprogramme der Schweiz dar.
Die Spezifikation der Salmonella ssp auf S. enteritidis und S. typhimu-
rium für frisches Geflügelfleisch macht trotz des Mehraufwandes
Sinn, da vor allem diese beiden Salmonellen-Spezies pathogener
Natur sind. Damit sollten sich Fehlinterpretationen von Untersu-
chungsergebnissen in Zukunft vermehrt vermeiden lassen.
Schweizer Fleisch- 58c.4 Mit der Aktualisierung der Leitlinie für eine gute Hygienepraxis in Abs. 4, Bst e (neu):
Fachverband SFF Fleischfachbetrieben wird neu auch eine Reduktion der Untersu- für Betriebe mit geringen Produktionsmengen (gemäss der Leitlinie
chungshäufigkeiten bei geringen Produktionsmengen vorgesehen. für eine gute Hygienepraxis in Fleischfachbetrieben) Die vorliegende Teilrevision wäre die Gelegenheit, diese Möglichkeit
nun auch in der HyV entsprechend festzuhalten.
Schweizer Fleisch- Anh 1 Siehe letzten Abschnitt von Art. 58c, Abs. 4, Bst. a-d
Fachverband SFF
Schweizer Fleisch- Anh 2 In den Branchen-Hygieneleitlinien für Fleisch und Fleischprodukte Übernahme der mikrobiologischen GHP-Richtwerte aus der Leitlinie Fachverband SFF wurden neu mikrobiologische GHP-Richtwerte integriert und vom für eine gute Hygienepraxis in Fleischfachbetrieben
BAG anerkannt. Die vorliegende Teilrevision wäre die Gelegenheit,
die genannten Werte auch in die HyV aufzunehmen.
Staatskanzlei des Kantons Generelle Die Absicht, Campylobacteriosen zu bekämpfen, wird ausdrücklich
Solothurn Bemerkungen begrüsst. Der Vorschlag des BAG zur Behandlung campylobacterpo-
sitiver Geflügelleber ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Da
es sich bei Geflügelleber aber um ein absolutes Nischenprodukt
handelt, wird die vorgeschlagene Änderung keinen bedeutenden
Einfluss auf die Anzahl Fälle von Campylobacteriose haben. Von
unserer Seite begrüsst wird zudem der in der Verordnung über Le-
bensmittel tierischer Herkunft neu vorgesehene Hygienehinweis auf
Verpackungen von Geflügelfleisch.
Campylobacter ist der häufigste bakterielle Verursacher von
Gastroenteritis, und in den letzten Jahren ist eine stete Zunahme der
Erkrankungen zu verzeichnen. Aus diesem Grunde sind weitere
wirkungsvolle Massnahmen zu treffen.
Aus dem Bericht des BAG "Campylobacter in der Schweiz, Risikofak-