Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2016/17: Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich · 24 Seiten

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Tierbesatz

Bisher ist für die maximale Besatzdichte für die Haltung von Forellenartigen und von Karpfenartigen eine Bandbreite angegeben. Da die Angabe einer Bandbreite zur Definition eines Maximalwertes bisweilen für Verwirrung sorgte, wird neu nur noch die Obergrenze angegeben.

Zur Festlegung der maximalen Besatzdichte wird neu auf den Satz verwiesen, dass die Besatzdichte so zu wählen ist, dass alle Wasserparameter langfristig eingehalten werden können.

Sauerstoffsättigung

Die maximale Sauerstoffsättigung soll von 120 auf 200% angehoben werden, neu sowohl für Forellen- wie auch für Karpfenartige und sowohl für die Haltung wie auch den Transport der Tiere. Werte bis 200% können in Kreislaufanlagen vorkommen, welche mit Flüssigsauerstoff arbeiten. Nach aktuellem Wissensstand sind Sauerstoffübersättigungen bis 200% sowohl für Forellen- wie auch für Karpfenartige unproblematisch.

Die minimale Sauerstoffsättigung soll sowohl für Forellen- wie auch für Karpfenartige und sowohl für die Haltung wie auch für den Transport auf 60% festgelegt werden. Da bei vielen Forellen- und Karpfenartigen die Grenze zwischen Jungtieren und erwachsenen Tieren oft nicht eindeutig gezogen werden kann, wird neu für die minimale Sauerstoffsättigung nur noch ein Wert für alle Altersklassen angegeben.

Minimal gelöster Sauerstoff

Da die Abgrenzung zwischen langfristig und kurzfristig bisweilen für Verwirrung sorgte, wird neu nur noch ein Wert für den minimal gelösten Sauerstoff angegeben.

Maximaler Ammoniakgehalt

Auch bezüglich des maximalen Ammoniakgehaltes wird neu nicht mehr zwischen Jungtieren und erwachsenen Tieren unterschieden. Da beim Transport der Tiere kurzfristig höhere Ammoniakwerte auftreten können, werden zudem die Obergrenzen für den Transport von Forellenartigen und von Karpfenartigen angehoben. Die neuen Obergrenzen für den Transport sind für die Tiere noch immer unproblematisch.

Nitratgehalt, Nitritgehalt, Kochsalzgehalt und Kohlendioxydgehalt

Die Werte für den Nitratgehalt, den Kochsalzgehalt und den Kohlendioxydgehalt sind relativ schwer zu interpretieren, teilweise schwierig zu messen und überdies für eine effiziente Beurteilung der Wasserqualität nicht wirklich essentiell. Daher werden diese Parameter aus der Tabelle gestrichen. Bis anhin fehlte dafür in der Tabelle der Nitritgehalt. Da zu hohe Nitritwerte für Fische giftig sein können, wird neu ein Grenzwert für den maximalen Nitritgehalt in die Tabelle aufgenommen.

pH-Wert

Da die Familien der Forellenartigen und der Karpfenartigen sehr viele verschiedene Arten mit teilweise recht unterschiedlichen Anforderungen umfassen, ist die pH-

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