Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/14: Änderung der Jagdverordnung · 35 Seiten
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Kantonen [SO, BE, GE, SH, GL, BL, ZH, TG, TI, SZ, UR, JU] insgesamt 14 Kantone mit dem Buchstaben einverstanden erklären. Der Kt. FR betont besonders, dass eine Ausnahmeregelung für Herdenschutzhunde bezüglich ständiger Beaufsichtigung dringend nötig sei, und er fordert weiter, dass sich die Förderung des Herdenschutzes nicht auf das Sömmerungsgebiet beschränken dürfe, sondern zwingend auch in der LN Fläche verbessert und gefördert werden müsse. 6 Kantone [GR, LU, SG, OW, NW, UR] verlangen, dass der Term „Herdenschutzhunde“ durch „Herdenschutztiere“ ersetzt werde, damit vom BAFU auch Lamas und Esel als Massnahme des Herdenschutzes gefördert werden können, da diese weniger Konflikte als Herdenschutzhunde verursachen. 1 Kanton [VD] moniert, dass sich der Herdenschutz ausschliesslich auf Herdenschutzhunde beschränke. 1 Kanton [VS] verlangt die Streichung des Begriffes „Hweitgehend selbständige H“, [Bewachung] da der Kanton VS Herdenschutzhunde nur in behirteten Situationen zulasse.
Politische Parteien: 2 politische Parteien [BDP, Grüne] äussern sich zur Vorlage. Dabei fordern beide Parteien, dass Herdenschutzmassnahmen nicht so eng eingegrenzt werden dürfen und dass z.B. ebenso Behirtung und Elektrozäune als Massnahme gefördert werden sollen und dass die Zukunft offen sein müsse für weitere, zu fördernde Massnahmen.
Landwirtschaft: Insgesamt gingen 19 Stellungnahmen landwirtschaftlicher Organisationen ein, 9 von nationalen, 10 von regionalen Organisationen.
Nationale Landwirtschaftsorganisationen: 1 Organisation [SAB] begrüsst den Buchstaben, da kein Weg an effizienten Herdenschutzhunden vorbeiführe. 6 Organisationen [SAV, NWKS, SZZV, SZV, SBV, Schweiz. Obstverband] fordern, dass der Term „Herdenschutzhunde“ durch „Herdenschutztiere“ ersetzt werde, damit vom BAFU auch Lamas und Esel als Massnahme des Herdenschutzes gefördert werden können, da diese weniger Konflikte als Herdenschutzhunde verursachen. 1 Organisation [HSH-CH] fordert eine klarere Begrifflichkeit, der Begriff Herdenschutz dürfe nicht ausschliesslich auf Hunde beschränkt werden.
Naturschutz: 4 nationale Organisationen [ProNatura, WWF, SVS, Gruppe Wolf
Schweiz] äussern sich zu diesem Buchstaben. 1 Organisation [Gruppe Wolf Schweiz] begrüsst den Buchstaben und unterstützt das Anliegen, dass einzig Herdenschutzhunde (jedoch kein Lamas oder Esel) effizienten Schutz gegen den Wolf bieten können. 3 Organisationen [ProNatura, WWF, SVS] unterstützen den Einsatz von Herdenschutzhunden und verstehen eine Einschränkung der Förderung auf solche Hunde, fordern jedoch dass die Bundesbehörde offen bleibe gegenüber neuen Lösungen (Lamas, Zäune). Weiter sind sie der Ansicht, dass die Terminologie besser und einheitlicher verwendet werden müsse (Herdenschutz, Herdenschutzmassnahmen, Herdenschutzhunde).
Tierschutz: 1 nationale Organisation [STS] unterstützt den Buchstaben bezüglich Herdenschutzhunde, fordert jedoch, dass zusätzlich auch Elektrozäune in der LN Fläche gefördert werden müssen. Durch Grossraubtiere verursachte Nutztierrisse in nicht entsprechend mit Elektrozäunen geschützten Weiden seien weder zu entschädigen noch dürfen solche Schäden als Argument benutzt werden, um den Abschuss eines Wolfes zu begründen.
Hundewesen: 1 nationale Organisation [SKG] fordert folgende Anpassung des Textes: „die weitgehend selbstständige Bewachung und das Beschützen von ihnen anvertrauten
G262-0576