Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/14: Änderung der Jagdverordnung · 35 Seiten
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3.5 Naturschutzorganisationen
Von den national tätigen Naturschutzorganisationen äussern sich 5 grundsätzlich positiv zur Regelung des Herdenschutzes in der Vorlage [WWF, ProNatura, SVS, ALA, Gruppe Wolf Schweiz] deren 2 [ALA, SVS] äussern sich zusätzlich auch grundsätzlich zu Falknerei wobei die ALA die getroffene Regelung im Grundsatz unterstützt, der SVS die Regelung akzeptiert aber zu bedenken gibt, dass die Falknerei keine Bundesaufgabe sei und bloss eine Minderheit betreffe.
3.6 Tierschutzorganisationen
Zwei nationale Tierschutzorganisationen äussern sich grundsätzlich zustimmend zur Vorlage sowohl zur Falknerei wie zum Herdenschutz [STS, VierPfoten].
3.7 Waldwirtschaft
Eine nationale Organisation der Waldwirtschaft [SFV] äussert sich grundsätzlich positiv zur Vorlage.
3.8 Gewerbe
Die Stimmen aus dem Gewerbebereich sind kritisch: Eine nationale Organisation [SGV] fordert grundsätzlich, dass sämtliche Kosten der Grossraubtierpräsenz dem BAFU und nicht dem Landwirtschaftbudget zu belasten seien. Eine weitere Organisation [Aqua Nostra] lehnt die Vorlage als absolut unverhältnismässige Lösung eines Problems ab, welches durch eine konsequente Freihaltung der Schweiz von Grossraubtieren zu lösen sei.
3.9 Jagd
Zwei nationale Jagd Organisationen [Jagd Schweiz; SFV] äussern sich grundsätzlich positiv, wobei beide die Regelung zur Falknerei begrüssen und eine [Jagd Schweiz] auch die Regelung zum Herdenschutz begrüsst.
3.10 Hundewesen
Eine nationale Organisation des Hundewesens [SKG] begrüsst grundsätzlich die Vorlage bezüglich der Regelung des Herdenschutzes mit Herdenschutzhunden.
G262-0576