Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/14: Änderung der Jagdverordnung · 35 Seiten
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auch der Schutz der Nutztiere in der LN Fläche mittels Elektrozäunen gefördert werden könnte.
Privatperson: 1 Privatperson verlangt die Ergänzung „ 4 und Nutztieren mit Elektrozäunen (Flexinetzen) “ wonach nebst dem Schutz von Bienenstöcken auch der Schutz der Nutztiere in der LN Fläche mittels elektrifizierten Flexinetzen gefördert werden könnte.
Anträge zu Absatz 1, neuer Buchstabe d: (33 Stellungnahmen)
Mit insgesamt 33 Stellungnahmen wird vom Bund die Förderung zusätzlicher Massnahmen im Herdenschutz verlangt:
Kantone: 4 Kantone [SG, NW, GR, TI] verlangen die Förderung der Behirtung durch das BAFU (und nicht das BLW): „Die Alpung von Schafen und Ziegen im Umtriebsweidesystem oder bei ständiger Behirtung mit Fr. 80.- pro Normalstoss, wenn anerkannte Herdenschutzmassnahmen umgesetzt werden“. Das BAFU solle die vollständigen Kosten des Herdenschutzes übernehmen. 3 Kantone [GR, LU, VS] verlangen die Förderung zusätzlicher Herdenschutzmassnahmen in der LN Fläche: „gegen Grossraubtiere wirksame Herdenschutzmassnahmen (v.a. Zäune) auf Vorweiden und in der LN Fläche der Bergzone“ bzw. „Material- und Arbeitskosten (Aufbau und Unterhalt) von Zäunen als Schutz gegen Grossraubtiere in der LN Fläche (Frühjahres- und Herbstweide)“. 1 Kanton [NE] verlangt die Förderung des Herdenschutzes bei Grossvieh (Kühen etc.): „das BAFU unterstützt und fördert Massnahmen zum Herdenschutz von Grossvieh“.
Landwirtschaft: Von Seiten landwirtschaftlicher Organisationen werden zahlreiche Forderungen an den Bund getragen, damit weitere Herdenschutzmassnahmen gefördert werden.
Insgesamt 13 Landwirtschaftsorganisationen, darunter die nationalen Verbände [SBV, SZV, SZZV, SAB, SAV, Schweiz. Obstverband] verlangen folgende Ergänzung der Jagdverordnung mit einem neuen Buchstaben d: „Die Alpung / Sömmerung von Schafen und Ziegen im Umtriebsweidesystem oder bei ständiger Behirtung mit Fr. 80.- pro Normalstoss, wenn anerkannte Herdenschutzmassnahmen umgesetzt werden“. 1 nationale Organisation [NWKS] verlangt dasselbe für die Sömmerung von „Nutztieren“. Damit soll insbesondere die volle Kostenübernahme durch das BAFU im Herdenschutzbereich sicher gestellt werden.
8 Landwirtschaftsorganisationen, darunter die nationalen Verbände [SBV, SZV, SZZV, SAB, SAV, Schweiz. Obstverband] verlangen vom Bund dass „Die Kosten für die Behirtung während der Sömmerung“ übernommen werden sollen. Auch damit soll die volle Kostenübernahme durch das BAFU im Herdenschutzbereich sicher gestellt werden.
1 Organisation [SAV] verlangt vom Bund, dass „Gegen Grossraubtiere wirksame Herdenschutzmassnahmen (v.a. Zäune) auf Vorweiden und in der LN Fläche der Bergzone“ gefördert werden.
Jagd: 1 regionaler Jagdverband [Verein Zürcher Jagdaufseher] fordert im Gegenzug,
dass das ungenutzte Stehenlassen von Zäunen in der Landschaft zum Schutze des Wildes in einem neuen Buchstaben zu verbieten sei: „das unbeaufsichtigte resp. ungenutzte Stehenlassen der Zäune resp. Flexinetze nach Buchstabe c ist verboten“.
Privatperson: 1 Privatperson verlangt ebenfalls, dass das ungenutzte Stehenlassen von Zäunen in der Landschaft zu Gunsten des Wildes in einem neuen Buchstaben zu verbie-
G262-0576