Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/14: Änderung der Jagdverordnung · 35 Seiten
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keine Steuern oder Abgaben erhoben werden“ mit der Begründung, dass die Kosten des Herdenschutzes vollumfänglich durch die öffentliche Hand zu übernehmen seien.
4.7 Varia
Verschiedene Verbände und Organisationen haben im Rahmen der Anhörung noch weitere Anliegen platziert. Diese werden in der Folge aufgelistet:
Anhang 7, Ziffer 1.6 Direktzahlungsverordnung (DZV):
1 nationale Landwirtschaftsorganisation [SAB] verlangt die Anpassung der Ziffer 1.6 Anhang 7 DZV dahingehend, dass die in der DZV vorgesehene Erhöhung des Sömmerungsbeitrages um Fr. 80.-/Normalstoss Schafe, welche in Umtriebsweiden gehalten werden, zu streichen sei. Dies sei durch das BAFU zu finanzieren (siehe Stellungnahme zu dieser Verordnung).
Anhang 7, Ziffer 1.6 Direktzahlungsverordnung (DZV):
1 nationale Landwirtschaftsorganisation [BUL] verlangt, dass die in der DZV vorgesehene Erhöhung des Sömmerungsbeitrages um Fr. 80.-/Normalstoss für Schafe in Umtriebsweiden zwingend auch auf Standweiden mit Herdenschutz ausgedehnt werden müsse. Im Rahmen der Förderung alter Nutztierrassen (z.B. pro specie rara Rassen) in der Schweiz seien die Zuchtorganisationen auf eine dezentrale Bewirtschaftung angewiesen. Der Erhalt einer genetischen Breite und der Risikominderung im Seuchenfall könne nur durch kleine Herden wirksam begegnet werden.
Art. 18 Jagdgesetz (JSG):
1 nationale Tierschutzorganisation [STS] regt an, dass Angriffe von Dritten gegen Herdenschutzhunde (z.B. Zuschlagen mit Stöcken) gesetzlich sanktioniert werden sollen (z.B. Busse) und nicht bloss als Zuwiderhandlung gegen das Tierschutzrecht zu ahnden seien. Ganz allgemein solle die Verantwortung Dritter bei der Konfliktvermeidung mit Herdenschutzhunden hervorgehoben werden. Begründung: offenbar häufen sich die Fälle von Gewalt seitens Dritter (Wanderer u.a.) gegenüber Herdenschutzhunden (ausgeschlagene Zähne).
Motion Fournier (10.3264):
1 nationale Landwirtschaftsorganisation [SAB] und 1 regionale Organisation verlangen die vollständige Umsetzung der Motion Fournier, da mit der JSV-Revision die Grundproblematik der Grossraubtiere in der Schweiz nicht grundsätzlich gelöst werden könnten.
Vollkostenrechnung Herdenschutz:
1 Partei [BDP] und 1 Jagdorganisation [JagdSchweiz] verlangen vom Bund eine transparente Vollkostenrechnung bezüglich des Herdenschutzes.
G262-0576