Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2014/126: Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBG): Stärkung der höheren Berufsbildung · 34 Seiten

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Abbildung 4: Unterschiedliche Bildungswege am Beispiel der höheren Fachprüfung HR-Leiter28

Vielfältige Angebote und Anbieter

Es besteht ein vielfältiges Angebot an vorbereitenden Kursen und eine grosse Anzahl verschiedenster Kursanbieter (kantonale Bildungsinstitutionen, Bildungszentren, Berufsverbände oder private Anbie-

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ter). Gemäss Erhebungen des SBFI existieren über 1‘000 Angebote. Sie verteilen sich auf 160 öffentlich-rechtliche und 340 private Anbieter, von denen 120 Anbieter Institutionen der Berufsverbände

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sind.

Die Kurse fallen in Bezug auf Ausgestaltung und zeitlichen Umfang sehr unterschiedlich aus: Die Anbieter im gewerblichen Bereich sind in der Regel die entsprechenden Branchenverbände, deren Angebot stark strukturiert ist. Anders verhält es sich im kaufmännischen und im übrigen Dienstleistungsbereich. Hier gibt es eine Vielzahl von Anbietern und Angeboten, die den unterschiedlichen Bildungs-

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hintergründen der Teilnehmenden Rechnung tragen.

Die grosse Auswahl an vorbereitenden Kursen und die Möglichkeit des direkten Zugangs zu den eidgenössischen Prüfungen auch ohne vorgegebene curriculare Vorbereitung hat ihren guten Grund: Sie erlauben den Kandidierenden eine optimale Anpassung ihrer individuellen Prüfungsvorbereitung an ihre Vorkenntnisse und an ihre aktuelle Arbeitssituation.

2.2 Aktuelle Finanzierung der eidgenössischen Prüfungen durch die öffentliche Hand

Bund beteiligt sich an den Kosten der Prüfungsdurchführung und deren Entwicklung

Anfang 2013 erhöhte der Bund die Subventionen für die Durchführung von eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen von 25 Prozent auf höchstens 60 Prozent und in Ausnahmefällen, bei besonders kostenintensiven Prüfungen, bis auf 80 Prozent des Aufwandes. Die Ziele der Erhöhung der Subventionen sind, das Bildungsgefäss der eidgenössischen Prüfungen zu stärken, die Qualität

28 Vgl. Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (2011). Die höhere Berufsbildung 2011 – Fakten und Zahlen . URL: http://www.sbfi.admin.ch/berufsbildung/01472/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z 6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeYJ6fmym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- [Stand: 26.09.2014]. 29 Bis 31.12.2012 Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT). 30 Vgl. BBT (2008). Bericht der Arbeitsgruppe Masterplan zur interkantonalen Finanzierung der höheren Berufsbildung, S. 11. 31 Vgl. BASS (2009, S. 8-12): Besonders breite Rekrutierungsfelder, sowohl branchenmässig als auch in Bezug auf Zulassungen vom beruflichen Fähigkeitszeugnis bis hin zum Universitätsabschluss, weisen zum Beispiel Verkaufs- oder Marketingleiterinnen und Marketingleiter auf. 316/2013/01832 \ COO.2101.108.2.1056712 11/34