Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/62: Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Massnahmen zur Kostendämpfung - Paket 1) · 39 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 4Fedlex · Ergebnisbericht

2 Stellungnahmen

Im Rahmen der Vernehmlassung sind 150 Stellungnahmen von folgenden Organisationen und Personen eingegangen:

 allen Kantonen sowie der GDK

 7 in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien (BDP, CVP, glp, GPS, FDP, SPS, SVP)

 der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB), dem Schweizerischen Städteverband [SSV (Zürich) und SSV (Basel)], dem Schweizerischen Gemeindeverband (SGV) sowie der Stadtkanzlei Biel (Biel)

 6 gesamtschweizerischen Dachverbänden der Wirtschaft (ASSGP, economiesuisse, SAV, SGB, SGV-USAM, scienceindustries, CP) und 1 regionalen Dachverband der Wirtschaft (FER)

 2 Konsumentenverbänden (FRC, SKS)

 7 Patientenverbänden (DVSP, IGPZ, Krebsliga, oncosuisse, Pro Aidants, SPO, VASK)  64 betroffenen Leistungserbringerverbänden (AGPKJP, AllKidS, APA, Argomed, ARLD, ASPS, BBV+, BFG, ChiroSuisse, CURAVIVA, Dakomed, FAMH, FMCH, FMH, FSP, GSASA, H+, IFAK, IG Schweizer Pharma KMU, Intergenerika, iph, K3, Merck, mfe, MSN, Kinder- und Jugendmedizin, OdA KT, pharmalog, pharmaSuisse, physioswiss, P.IP, PKS, RVBB, SBK, SBV, senesuisse, SGAIM, SGC, SGAP, SGDV, SGG/IBDnet/CCS, SGKJPP, SGPP, SGS, SMHC, SOG, Spitex, SSO, SVBG, SVDE, SVKH, swiss orthopaedics, orthoptics, UNION, unimedsuisse, VDPS, VIPS, VLSS, VSAO, VSVA, VUA, ZGKJPP, Zur Rose)

 der KKA und 9 kantonalen Ärztegesellschaften (BEKAG, BüAeV, AAV, AGZ, AeGLU, AeGBL, GAeSO, SVM, SMVS)

 5 Versichererverbänden (curafutura, HSK, MTK, santésuisse, SVV) und 3 Versicherern (CSS, Groupe Mutuel, Helsana)

 8 anderen (GELIKO, GFCH, HKBB, IG eHealth, MediData, SAKK/SPOG, SCTO) und 5 Privatpersonen

3 Übersicht

Im Folgenden werden die Rückmeldungen zu jeder Massnahme in der Vernehmlassungsvorlage kurz zusammengefasst:

Zu der Massnahme «Rechnungskopie für die Versicherten» haben sich insgesamt 109 Vernehmlassungsteilnehmer geäussert. Die Massnahme wurde von einer Mehrheit begrüsst. Kritisiert wurde die Massnahme teilweise von den Leistungserbringern, aber auch die Kantone und die Versicherer schlagen gewisse Anpassungen vor.

Zu der Massnahme «M15 Pauschalen fördern» haben sich insgesamt 106 Vernehmlassungsteilnehmer geäussert. Die Kantone sowie die Konsumenten- und Patientenverbände befürworten die Massnahme grundsätzlich, die politischen Parteien und Versicherer sprechen sich mehrheitlich dagegen aus. Die Leistungserbringerverbände sind geteilter Meinung.

Zu der Massnahme «M34 Schaffung nationales Tarifbüro (Tariforganisation)» haben sich

insgesamt 114 Vernehmlassungsteilnehmer geäussert. Die Massnahme hat von allen Seiten grosse Zustimmung erfahren, insbesondere auch von den Leistungserbringern. Die Notwendigkeit der Schaffung einer nationalen Organisation im ambulanten Bereich zur Lösung der bestehenden Blockaden wird allgemein anerkannt, und die Sanktionsmöglichkeiten werden mehrheitlich begrüsst. Gleichwohl werden auch viele kleinere Anpassungsvorschläge gemacht.

Zu der Massnahme «M25 Tarifstruktur aktuell halten (Datenbekanntgabe)» haben sich insgesamt 104 Vernehmlassungsteilnehmer geäussert. Die Einführung einer Datenlieferungspflicht wird grundsätzlich begrüsst, insbesondere mit der Begründung, dass Daten eine regelmässige Aktualisierung der Tarifstrukturen ermöglichen und Transparenz schaffen. Es gibt allerdings auch einige kritische Stimmen, vor allem von Seiten der Leistungserbringer.