Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/78: Revision der Verordnungen zum Fernmeldegesetz (FMG) · 29 Seiten

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Revision der FMG-Verordnungen – Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens

1 Einleitung

Die Änderung des Fernmeldegesetzes vom 30. April 1997 (FMG) wurde von der Bundesversammlung am 22. März 2019 verabschiedet. Im Hinblick auf deren Inkrafttreten hat der Bundesrat am

6. Dezember 2019 die Vernehmlassung zur Revision der FMG-Vollzugsverordnungen eröffnet. Die Kantone, die in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien und die interessierten Kreise waren eingeladen, bis zum 25. März 2020 Stellung zu nehmen. Insgesamt gingen

113 Stellungnahmen zu den in die Vernehmlassung geschickten Änderungsentwürfen ein. Die

einzelnen Teilnehmenden und das entsprechende Abkürzungsverzeichnis sind im Anhang aufgeführt1. Die Stellungnahmen können auf der Website des BAKOM eingesehen werden (www.bakom.admin.ch > Das BAKOM > Organisation > Rechtliche Grundlagen > Vernehmlassungen [2019]).

1818 Auskunft und Conduit Europe (im Folgenden 1818+Conduit) reichten eine gemeinsame

Stellungnahme ein, ebenso IBB Energie und IBB ComNet (nachfolgend IBB) sowie die Plouder GmbH und die MARIGO GmbH (im Folgenden Plouder+MARIGO). SFN äusserte sich in ihrem eigenen Namen und im Namen von 19 Partnerfirmen2, von denen ewl und GAW ebenfalls eine separate Stellungnahme abgaben.

Die Kantone AI, FR, SO, VD und VS sowie KKJPD, GDK und SSV verweisen direkt oder indirekt auf die konsolidierte Stellungnahme der Rettungsdienste. Diese Stellungnahme wird mit einigen

Abweichungen auch von zahlreichen anderen Vernehmlassungsteilnehmenden (AR, BL, GE, GL, GR,

NE, NW, SG, SZ, UR, AGV, KKPKS, RK MZF, FKS, SFV, GVTG, GVZG, IVR, Polizia TI, SGVSO)

übernommen.

Economiesuisse verweist in ihrer Stellungnahme ausserdem auf jene von asut, Swico, Swisscom

und SUISSEDIGITAL, Inclusion Handicap auf jene von SGB, SUISA auf jene von SAFE, Swisscom

Directories auf jene von Swisscom, Ucom auf jene von ISOC-CH und UPC auf jene von

SUISSEDIGITAL.

Die Kantone AG, BS, JU, LU, SH und TG sowie WEKO, ElCom und SIAA haben sich nicht geäussert oder stimmen den in die Vernehmlassung gegebenen Verordnungsentwürfen ohne weitere

Bemerkungen zu. Der Kanton OW und das Centre Patronal haben auf eine Stellungnahme

verzichtet.

2 Allgemeine Bemerkungen

Der Kanton FR begrüsst als Klient die Verbesserungen in den Bereichen Werbeanrufe und Roaming. Der Kanton SG heisst die Massnahmen generell gut, insbesondere auch im Bereich Roaming sowie

1Der Einfachheit halber werden die drei Stellungnahmen der Konsumentenschutzorganisationen ACSI, FRC und SKS unter der Bezeichnung ACSI+ zusammengefasst. Ebenso werden die

Stellungnahmen von EBL Telecom, EnerCom, EWR, GAW, GGA Maur, IBB, Kabelfernsehen Bödeli, KFGS, KFN, Kommunikation Oberhofen, Localnet, netplus.ch, Quickline,

SUISSEDIGITAL, Swico (betr. Art. 10a FDV) und WWZ Telekom unter der Bezeichnung

SUISSEDIGITAL+ zusammengefasst.

2Energie Wasser Bern, St. Galler Stadtwerke, Energie Wasser Luzern, St. Gällisch-Appenzellische Kraftwerke AG, Stadtwerk Winterthur, Stadt Gossau, Technische Betriebe Weinfelden, Die Werke Versorgung Wallisellen AG, Société Electrique Inercommunale de la Côte, Leucom AG,

Gemeinschaftsantenne Weissenstein, DANET AG, Didico AG, ftth fr AG, Gemeinde Lindau, EW Höfe AG, Energie Wasser Aarberg, Azienda Multiservizi Bellinzona, Yverdon Energies